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mann stille seyn f). Und da man redenmuste, nahm man sich in acht, daß mannicht etwan ein Wort nannte, so wasunglückliches bedeutete g), hieß sich auchalle böse Leute weg machen, da man rief:Procul hinc, procul ite profani h) / DeMHpfer-Viehe streuet« man sodenn dieMolam salsam auf den Kopf, welcheseigentlich immolare hieß i), goß ihmwas Wein zwischen die Hörner, so Barehieß k), musste ihm was Haare vonter Stirn und warf sie in das Feuerauf den Altar, welche Haare Libaminahiessen I). Das Feuer auf dem Altarewar von Bäumen, so jedem Gottgewieb-met waren m); ließ das Opfer-Vieh durcheinen Popam ober Vißimariamvot denAltar führen. Folget- es uun gern, hießes was gutes, desto mehr widriges abersolle es auch bedeuten,wenn eS etwan gardavon lief n). Geschahe dieses nicht,so schlug man es mit einer Axt nieder,kehlete es ab, fieng das Blut auf,.undsprengete es auf den Altar 0); und daman ihm das Leder abgezogen, schnitteman das Thier in Stücken, und ver»brannte es entweder gantz p), oder nurdie Exta davon q), nachdem man sievon den Wahrsagern wohl betrachtenlassen, ob waö künfftiges daraus wahr.zunehmen stehe r); besprenget« sie als-denn mit Mehl, Wein und Weyrauch,und verbrannte sie also; oder, da mandas Opfer dem dlexcuno brachte, warfman sie ins Meer s). Die Personenbarbey musten sich keusch darzu anschi-cken r); sich vornehmlich die Händewaschen u); sich rein und insonderheitweiß anziehen x); und Kräntze von denöweigen des Baumes aufsetzen, welcherdem Gott, dem man opferte, gewicdmetivar y). Nach dem Opfer wusch mansich wieder die Hände, betete, und so-denn wurde das Volck erlassen, indemMan rief: Iliceti es ist nun erlaubet,wieder heim ;u gehen! oder auch:zxtmplo! man begebe sieb nun ausvemTempel z) \ Die aber zum Opfergehoretm, hielten ihre Epulas jacrifica-^ und schmaufeten also eins hinten nach
a) Corn. Fronto de Diff. Verhör, inVistima.
b) luuenal. Sät. X. v. 66.
cj Id. Sät. XII. v. n.
d) Virg. Acn. II. v. /86.
c) Act. XUII, /?.
f) Virg. Acn. V.v. yt.
g) Tib. lib. II. EI. //. v. 2.
h) Horat. lib. III. Od. t. Virg. Aen.lib. VI.v.2f8.
i) Sen Oed.v.itf.
k) Ouid. Met. lib. VII. v.m-
l ) Virg .l.c.v.24;.
m) Id. Ecl. VII. v. 62.
n) Suet. Cafe. $9.
o) Virg .Aen.lib. VI. v.243.
p) Id./. C. V. 2 f 3 .
q) klaut. Feen. Aß. I.fi- 4. v. 8 .
t) V1tg.Aen.lib.IIlLv.64.
s) Id. /. c. lib. V. v. 238.
t) Tib lib. II. El.i.v.u. Ouid.Mrr.lib. X v.434. Cic de Legg. lib.II.c.8■
u) Flaut. Truc. Aß. II. fi. f. v. 18.
x) Ouid. Amor. lib. III. EI. 13. v. /7.Trift. üb. 111. Eleg. / 3 . v. n-
y) Stat. Tbeb. lib. ///. v. 466.
7) Flaut. Aul. Aß. I. fi. 2. v. /;■
aa) Virg. Aen. lib. VIII. v. / 8 t. Flaut.Ätnpb. Aß. Ulfe- 3 - v. 13-
Bey den Tcursckien soll man demlvlercurio Menschen geopfert haben;dem Marti und Herculi aber erlaubteThiere a). Von Menschen nahmen sieam liebsten Uibelthater, in deren Erman-gelung aber auch andere Unschuldige, dasie sonst glaubeten,daß jene den Götternam liebsten waren b). Allein auch dermuste ingemein mit daran, den sie mei-ner Schlacht zuerst gefangen bekommen,den sie sodcnu wie ein Thier schlachte«ten; oder an einen Baum hiengen;oderin eine Dorn < Hecke warfen c). An«derweits gössen sie dem Menschen, dergeopfert solte werden, etwas Wein aufden Kopf, und sodenn kchlcten sie ihnab, daß das Blut in ein besonderes Ge-fäß fies d). Von Viehe opftlten sie al-lerhand Arten; die sie mit Heu undHoltze verbrannten e) , besonders aberdoch weisse Ochsen f), welche sie mitEichen-Mistel, den ein Priesterjin einerweißer Kleidung mit einer güldenenSichel abnahm, verbrannten, und dar-bey beteten, daß dieses Opfer ihnenviel Glück bringen möchte g). Nach
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