Mron, die Kälber von Saron, dieTauben und Turtel. Tauben von demKönigliche" Berge seyn,weil diese Artender Thiere daselbst am besten ausfielen g),wogegen sich 5 ° Fehler fanden, welchesolche Thiere mir den Menschen gemeinhatten, und noch 23, die sie allein habenkunten, mithin 73 zusamme, welche sie, um Opfer untüchtig, obwohl sonst ebennicht unrein machten h). Ferner aberwaren die Opfer freiwillige, oderschuldige, öffentliche oder Privat-<ppfer. Jener waren n, dieser aber 5,zu welchen die Juden noch setzen, publi-ca priuatis fimiha , und die Priuatasublicis similia. Noch mehr waren sieSaaßisfimo, so entweder gantz geopfert,oder auch nur von den Priestern undallein an einem heiligen Orte gegessenwurden, oder minus fianäa , von denenauch die Weiber mir essen, oder sie auchnicht eben im Tempel, sondern allenfallsauch in der Stadt Jerusalem gegessenwerden mochten. So waren manchesacrificia Aarm» oder versühn-cvpfcr,manche salutaria, als die DgncksVpftr u. d. g. manche bolocmsia, diegantz verbrannt wurden, manche nicht,solidem sie wurden zum Theil gegessen,und was der vielen Eintheilungcn mehrsind i). Wie denn auch die Zeit; itemdie Art, sie zu opfern; der Ort, wo siegeopfert werden musten, und andere Um-stände sehr mannigfaltig waren, undunter andern auch aus nur hier ange-führten ^urnriku;, besonders aberdoch Lutidii Jüdischen Heiligthümernim 111 Buche 00m 33 bis 46 Capitelmit Job. Christoph wolfens Anmer-düngen, abzunehmen sind. Indessenwar doch überhaupt noch zu mercken,daß kein Opfer gebracht werden durffte,uujfer an dem Orte, den GOtt erwehlet,und zwar besonders im Tempel, und, da"Ot mehr vorhanden ist, hat auchalles Opfern bey den Jüden aufgehö-Hiernechst musten alle Opferfsr 3t geschlachtet werden 1 ). Der^'"gkeit nach unterschieden sie die Ju-min 10 Arten m). Bey jedem OpferVerrichtungen der, welcher es. chte, und; die Priester n), und durch4 "ersehen kunte es GOtt «in Greuel
werden 0). Wann sie gegessen werdendurfften, muste es theils den Tag und dieNacht darauf geschehen, da sie des Ta-ges gefchlachtetworden, theils den Tag,die Nacht und folgenden Tag darauf,theils aber, als das Ostcr-Lamm, denTag und die halbe Nacht daraufp). DerOrt war entweder der Vorhof im Tem-pel, oder Jerusalem, in der Stifts Hütteaber entweder innerhalb der Vorhänge,oder auch in einer Gegend ausserhalb8U0, da man doch solches noch konteliegen sehen q). Bey manchen Opfernmochten die mit essn, die sie gebracht;manche assn nur die Priester, die aberauch zuförderst rein seyn mvsten; mancheaber assen auch die Priester, ihre Wer-ber, Söhne, Töchter, Knechte und Mäg-de mit einander r). s Ho/ocaufim »,Sacrificium iuge , Primitia , Decima,Agnus Paschalis 8 ce.
a) lk en.Antiqu.Hebr.P. I. c./}. §.r.
b) Gen .111,2/. lken. l.c.%.4.
c) Gen.////, 4 .
d) lken. /. c.
e) Id. / c.§.f.
f) Id /. c. §. 6 ,
g) Id. 7 .
h) lud sei ab eumd. 1 . c. §.p,
i) lken. /. c. §. /0. fieqq. Reland. An-tiqtf. Hebr. P. 111. c. /. §. 2 . fieqq.
k) Reland. l.c. §. p.
l) Id. l.c. §./o.
m) Id. l.c. K. 8 .
n) Id §./ 4 .
o) Id. H. 3 j.
P) Id- §■ 34-
q) Megilla ap. Reland. l.c.^.tf,
r) Reland l.c.§. 36 .
Bey den Gri ecken opferte man an-fangs keine geschlachteten Thiere, son-dern bloß Kuchen, oder Libaa), Wep-rauch, oder allerhand Rauch-Werck, daher auch Si,'«-opfern heißt, und6v<rl», ein Opfer genannt worden ist b).Ferner Früchte und dergleichen lebloseDinge c). Hernach aber fiel man auchdarauf, die Thiere zu schlachten und einTheil davon zu opfern. Und zwar sollman den Anfang mit den Schweinen d),nach andern aber, mit den Rindern ge-macht haben, weil einsmahl ein Ochsedem viomo den Kuchen gefressen, den erEg gg z dem