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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2319-2320
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rtwas so leicht, als andern Denckmah,sen, schaden kan. Es stehen daher der-gleichen drey besondere noch in Egyp-ten ohne eine ziemliche Anzahl andererkleinen, oder auch nicht fertig gcbaueter,welche, wie es nicht unwahrscheinlich ist,selbst noch von den Kindern Israel inihrer Hstnstbarkfit erbauet wordensind»), und also nunmehr über zoooJahr gestanden, dergleichen alter Bauhon Menschen - Handen sich vermuthlichin der West nicht mehr finden wird, in-besten aber doch noch bis ietzo völlig undgantz sind. Die Türcken heißen siePbaraon d' Aglari, dje Araber gberGe-J?el b(traun , und ist die gröste von ih-nen unten auf einer der 4 Seiten 40QSchritt breit, hat $20. bis 4 Fuß hy.he und zum Steigen daher gar unbe-qveme Stufen , oben aber ist sie mit ei-nem einigen Steine bedeckt, sy auf ei-ner Seiten 5 Schritt lang ist, aufwel-cher man fast gantz Egypken übersehenund beyde Meere, das Rothe und Mit-

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teständische, erkennen kan b)° Jedoch

da deren Beschreibung eigentlich hieherNicht gehöret, wird man ein mehrersdavon anderweits suchen,tz) Periron. Aegypt. Orig, c. 11. Che-Vieau flißoir^ du Monde, lib. VII.f. 7 .

h) Myller. Peregrin , in Jerusalem

in,, m c. (6.

Pyramis Ceßii, s. Sepulcrum, Ceßii,Pyrgus s. Fritillus,

P Y H RI C H A war ein Tan>tz in vol-len Waffen, darin« zugleich alle Kriegs-pxercirig mit vorkamen , indem manha bald auf den Feind los gieng, baldwieder zurück wich, bald gleichsam aufden Feind hieb, oder mit dem Wurf-Spielst warf, bald dargege« sich aus-beugetr, oder den Schild vorhielt,halb in dir Höhe sprang, bald darge,gen auf die Knie fiel, und was der Din-ge alle mehr waren a), Hie Urheberindavon soll die Minerva gewesen seyn,da sie nach dc« erlegten Hiranibus fsirFreuden m ihren Waffen getantzet, wo,gegen andere dir C«ret§s für die Er-finder angehen, da sie in ihren Waf-fen um den mngen lvuem getantzet, ihmhqM zri mgchetz b), Ndch an,

dere wollen, daß ihn ein Pyrrhus c),oder vielmehr Pyrrhichus , ein Curetein Creta, erfunden, die jungen Leutedamit zum Kriege anzugewöhnen d),weshalher sich auch die Eacedsmoniersolchen Tantz vor andern gefallen lassen e). Indessen aber verrichtete manihn guch wohl zu Pferde f); allein auchmit untermengtem Frauenzimmer g);Waffen Von Buchs - bäumen - Holye,Und sich darzu schickender Musich).

a) Plato de Legg. lib. VII,

b) Dion. Hai. lib. VII. c. p.

c) Plin. H.N. lib. VII. c. s d,

d) Strabo lib. X Soli«. c. 16.

e) QuinctiJ. lib. I. c. jq. Athen, lib ,Xllll. c. /i,

f) SoUn. 1 . f-

g) Appul. Met. lib. X- & XI. ap.Tiraquell. ad Alex. ab Alex. lib.VI. c, ip. Salmas ad Spart. Adrian ,,

p. jp.

h) Cafaub. £f Salmas. ad Spart. I. c,

PYRVM war eine Gegend zu Rom

in der VII. Region der Stadt, wo un-ter ander« apch her Poet Martialiswohnete.

Martial. lib. I. Epigr. s/8. y. f Nar-din. lib. IIII. c. 6.

PY r H A V L E S , Gr. (ivtavhsoll, nach einigen, eine Art eines Mu-sici gewesen seyn, der sich bey den Pv-thischen Spielen zu Delphis Hören las-sen a); da aber andere Pithaules,und nicht Pythaules schreiben, machensie einen Pfeiffer aus ihm, der «l» *h»toder in ein Faß gepfiffen, und damitgar eine poßuliche Music gemacht;öderaber der ein Faß an feiner Pfeifst ge-habt, wie die-aula ober Sack-Pstif-fer einen ledernen Beutel an der ihri-gen haben b). Allein noch andere lei-ten das Wort yon her, und wol-len, daß es einen bedeute, der eine gar an-genehme und bewegende Music -ma-che c). Rnb wenn man endlich alles zu-famme nimmt, weiß man nicht, obdasWyrt Uuisxns , oder

heisse, und also auch nicht, ivastsffir einen Pfeifer bedeutet habe.

a) Vosif Etymol. in Pythaules.

b) Salmas. ad Vopiß , Ca,nn. p. /p,

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