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i) Eliezer ben lose ap. Reland. L e
k) Lund. lud. Heiligth. lib. V. c. sj.
» 23,
l) Lightsoot, ap. Lurtd. /. c. fi. 14.
ir) Prid. Aib. Christiani Schudt.
ap. Wolf. ad Lünd. l.c.tt 26.
PVRPVRA war ein rothesGe-wand, so mit dem Blute der Purpur.Schnecke gefärbek war. Diese Schneckemuste lebendig gefangen, und ihr dasBlut oder röthe Saft sodcnn aus demMaule mit Satyr abgezapft, oder sieauch sofort in einem Schlage zergvetschtwerden, «eil sie sonst den Saft, so baldsie starb, verlohr. Dieser Saft wurdesodcnn in ein bleyern Geschirr gethan,und die Wolle 5 Stunden lang darinnegekocht, fodenn gecartetscht und aber»Niahl gefärbt, daher der Purpura diba-pha oder Doppelt gefärbter Purpurkam. Solche Schnecken fand man son«derlich bey Lyrus, jedoch aber auch beySardinien, Spanien und anderweitömehr, haben aber sich heut zu Lage all-zumahl verlohren, womit denn auch derPurpur verlohren gegangen ist, ohnedaß matt ausfindig machen kau, wobesagte Schnecken geblieben sind »).Indessen war es ein sehr theurer Zeug,und kam der blaulicht-rothe das Pfundauf tc.0 Denarios s oder l2 und I hal»ben Thaler, der Lyrische dibapha bis 15a,und der Pelagische bis aoo Ducaten b).Er War daher auch nur eine Tracht derKönige, und anderer der gröstett Leute,mithin auch sonderlich in der Kleidungdes Hohen - Priesters bey deN Iüden mitanzutreffen. Bey den Griechen trugendergleichen die Könige, vornehmen Prie«sier, und höhen Obrigkeitlichen Personene). Zu Rom war er gar bald auchMode da zuförderst die Raths. Herrenund Ritter durch Claüds von Purpur voneinander unterschieden wurden, da jeneBreitere, diese aber schmöhlere auf den■Junicis hatten d), die Knabe», undOorigkeitsiche Personen, auch derglei-chen Streife um ihre Togas hatten, südaher pratexta biestin e). Und dasvornehme Krauen - Volck trug vor derKayser Zeiten gantze Kleider davon. wel.chr «och wohl darzu mit Gold gestickt
waren f); allein nachher wurde er denPrivat. Personen untersaget g), wenig,stens der lyrische h); und mit der Zeitselbst für das Zeichen Kayserlicher Ho.heit gehalten, so, daß auch die Solda.ten,wenn sie einen zumKayser auswarfen,sie ihm einen Purpur umhiengen, sollensie auch die Fahnen darzu von drn Stan,gen reissen i), oder den Statuen derGötter ihr Gewand darzu abnehmen ic).Wie denn mit der Zeit auch aller Han-del damit verboten wurde, da einer keinCrimeN laese maiestatis begehrn undam Leben gestraft seyn wölke 1 ). f. dienoch folgende Titel.
a) Plin H.N. tib. Vllll. £. 36. fa 38,Bochart. Hiiroz. P. II, Hb. V. c. n.Fab. Co\umn. de Purpur, c. /. Sal-muth. ad Panciroll. di deperdit, p.jo. ap. Lünd. lud. Heiligth, üb. I,C.3. n. 1}.
b) Plin. /. c. «. 39. ad eum Har.duin./. c. ap. Pitisc. h. t.
t ) Pfeiffer Antiqu.Gr. lib.II.c.8.
d) Metter.ad Alex.ab Alex.lib.V.caS,
e) Vid. PrxteXta.
f) Val. Max. lib. ILc.t.U f.
g) Suet. Cafe, 43. Ner. c. 32.
h) Spanhettl. in lulian. Orat. I. aß.
^ Pitise. h.t,
i) Capitolin. Gordiari. c. 8-
k) Pollio Cvlf. c, 29. Vopisc. Satur-nia. c. ft Prob. c. /0. Casaub. «dCapitolin. I. c.
l) L 1. C. qua ris venire noti poßunt.
Purpura Alexandrina war ein Pur«
pur, der sonst auch Purpurs Probianahieß, von einem Aurelio Probo , Vorste-her der Färbereyen, der ihn erfunden,und, weil er damahls der schönste umter allen war, ließ ihn insonderheit derKayser Alexander 8eucrus aussuchen»von dem er fodenn auch den Beynah«MeN Alexandrina bekam
Lamprid. Alex. Siv. c.40. & adeuntSalmäs l. c.
Purpura dibapha war ein Purpur,der zweymahl gefarbrt war,mithin destodunckeler, ulw schöner, allein auch kost»barer war.
Plin. H M. lib. Vllll. t. 39. Horaf.Epod. XIL v. 2t, 11 , v, m. Vid, Pur-pur a lit. a.
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