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dein dergleichen, auch heiligen Sachen,als den Sch der Götter, aus h).
a) Ouid. Met. X lib. XL ’J. 46s.
b) Pollux lib. I. c.p3- Arrian. Expe-dit. Alex. lib. VI. ap. Pitisc. b. t.
c) Pitisc. in Cautel. & b. t.
d) Liv. lib. XXX. c. 36.
e) Cic .Farn lib.XlI.Ep.2^.
f) Tac. Annal. lib. XV. c. 37.
g) Suct Caliq. c.37.
h) Virg. Aen. lib. llll. v. 418. & adeum Gerda /. c.
PVRG ATIONES , Reinigun-gen, geschahen sonderlich entweder mitFeuer oder Schwefel oder Wasser a),mit welchem letztem die Umstehenden,wie itzo noch mit dem Weihwasser ge-schiehet, besprenget wurden, welchesman in einem besondern Gcfasse harke,wie noch an der Columna Traiani zuSom ju sehen fcon soll b).
a) Ouid. Met. lib. VIL v. 261.
b) Guther. de lur. Man. lib. II. c. 7.
Chauflfe CfTaffia. ap. Pitisc. b. t.PVRIM war ein Fest der Jüden,welches sie den 14 und des MonatsAdar, icdoch nur nach menschlicherEinsetzung, zum Andencken der Erlösungvon den Mord-Anschlagen des gottlo-sen Hamans in Persien feyertcn. Eshat den Nahmen von dem PersischenWort« ^pur, da« Loosi, welches Ha«man über die Jüden geworfen a), undpsiegte man den iz besagten Monats mitstrengen Fasten zuzubringen, wozu alle,so über 12 Jahr alt waren, verbunden^»nreii, zum Andencken der Fasten derEjlber b). Da aber solcher Tag aufden Sabbath fiel, wurde die Fasten den"g vorher angestellet c). Den Mor-gen drauf gieng und gehet man noch in^Synagoge, legt da seine Beichte ab,Waqt dabey auf die Brust, liefet Gen.XXXII, n - und XXXIIII, undtbtdct den Armen Almosen aus, damitf c P* beym Feste selbst auch frölich sol-un bezeigen können. Den Abend undMachr darauf liefet man bey ange-Mdelcnkrchrern das Buch Esther, undi^ar müssen Männer, Weiber, Knaben,und freygelaffcnc Knechte, wertJ,?» r dft aber denn
Kahme Hqman vorkommt, schreyen
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sie: Sein Nahme werde vertilget!oder: der Nahme Vcr Gottlosen ver-wese ! wobey die Kinder mit die Händezusamme, oder auf die Bäncke schlagen,auch Höltzer und Steine haben, woraufdes ^aman» Nahme geschrieben siehet,welche sie auch so lange zusamme schweif,sen, bis der Nahme nicht mehr zu lesenstehet e). Noch andere schmcissen mitHammern auf die Bancke und Tafeln,als ob sie dem Haman den Kopss ein.schlagen woltcn f ). Und wenn das Le-sen aus ist, verfluchen sie den Haman,Zerasch, und die Götzen-Diener, se,gnen aber den Mardocbai , die Israeli-ren und den Cbarbona g). Die folgen-de 2 Tage aber machen sie sich lustig,und ist ihnen erlaubet, sich dermassendarbey zu betrincken, daß sie nicht mehrwissen, ob sie sagen : Gesegnet sey Mar-docbai , und verflucht sep Haman,oder verflucht sey Mardocbai, und ge-segnet Haman h)! Wenn aber sonstdas Jahr ein Schalt-Jahr ist, und derAdar also gcboppelf kömmt, feyern sieden ersten das kleine Pur im , den an»dern aber das grosse; jedoch lesen siedas Buch Esther nur an dem einen i).Das Looß-Werfen des Haman« sollauf ein zauberisches Wesen angekommenseyn, dadurch er erfahren wollen, wel-cher Tag für die Jüden recht unglücklichsey, damit ihm sein Vorhaben nicht et-wan fehl schlüge, da er denn endlich den13 des Adar« heraus gebracht >c). Undob wohl sonst dieJüden im gelobten Lan-de das Fest erst nicht annehmen wollen,haben sie sich es endlich doch auch mitgefallen lassen I), sonst aber ist es jtzi-ger Zeit der Jüden wahre Fastnacht m).
a) Esther III,7. VIIII, 2/. Goodwin.Mufti? Aar. lib. III. c. //. §. 2 .
b) Esther llll, 16 . Hottinger. adGoodivin. I. i.
C) Reland. Antiqu. Vet. Hehr. P. 111L?•§.?•
d) Schulest An Ord. Ur Cbajim n-ö8öw 6 Sq. ap. Hottinger. ad Good-win. L c.
e) Iken. Antiqu. Lkbr. P. I. c. u. §■ 47 •
f) Goodwin. I. c,
g) lken. I. c.
hj ReJand. /. c. $. (. Ikon. fc.
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