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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2143-2144
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P H A

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tiones ihre Infanterie in Phalanges setz«ten, ob sie gleich mit dem Macedonischeneben nicht überein kamen h) : also brau-chet« man den Nahmen auch schon vondergleichen noch vor dem Philippo und

Alexandro i).

a) Serv. adV1rg.Aen.XLv.g2. Cure.lib. 111. c.2.

b) Appian. Syr. pag. /07. Liv. lib.XXXVII. c.40.

c) Diodor. Sie. lib. XVI.

d) Curt. I. c.

e) Curt. lib. V. c. 1. Arrian. Expedit.Alex. lib. I. p. 10. ap. Pitisc. h. t.

f) Aelian. Tact. c. 7. Arrian. c. /2.Suidas in

g) Aelian. ap. PfeifF. Antiqu.Gr. lib.III. c. /0.

h) Csesc de B. G. lib. I. c. 24.&$2.

i) Xenoph. & Diodor. Sic. alii, ap.Pitisc. h.t.

PHALARICA, s Falarica, wareine Art eines Pfeils, der aber, wo dasEisen ist, mit Werg umwunden, unddieses mit Peche, Schwefel und derglei-chen leicht-brennender Materie bestri-chen war, welches man denn anzündete,und damit solchen Pfeil durch darzu ge-schickte Maschinen auf der Feinde Hau-ser, Thürme und d. g. schoß, und sie da-mit in den Brand stecket«. Das Eisendaran war dennoch auch bis ; Fuß lang,»nd dienete also nicht nur was anrüste-cken, sondern auch einen damit durch unddurch zu schießen.

Liv. lib. XXL c. 8- Festus in Phala-rica; Sil. Iral. lib. I. v.3;o. Veget.

lib. 1111. C.f.

PHALERAE waren etwas, daswenigstens mit Golde beschlagen war,und, nach einigen, den Pferden a); nachandern den Reutern b), nach dendritten aber beyden zur Zierath dienetec). Wenigstens scheinet es doch etwasvon Riemen gewesen zu seyn, so mir gül-denen Buckeln beschlagen, und auch wohlmit einem Fedcrbusche versehen gewesen,dergleichen endlich Reuter und Pferdauf den Köpfen tragen können d) Undhierbey war es eine Ehren-Belohnung,welche einer bekam, der sich zu Pferdewohl gegen die Feinde gehalten hatte e).Jedoch bekamen dergleichen auch die

Lauster 5 ), doch nicht eben als Beloh-nungen, sondern als Zierathen, und mit-hin auch den Wektlauffern, sondern dieman sonst zum Staat oder Verschickenhielte g).

a) Gerda ad Virg. Aen. lib, VIIII.v.m-

b) Licet, de Lucem, antiqu. lib, VI.c.82.

C) Hugo de Milit. Equeßr. lib. II. c. 3.

d) Scheffer, & alii ap. Pitisc. b.t.

e) Polyb lib. VI. c. 37. Gell. lib.II.c. 12. Sigon. de Ant. lur. C. R. lib. I.c. /;.

f) Perron, c.28. Su et.Ner, c.30.

g) Pignor. de Serv. p. 28p. ap. Pitisc.I. c. Gonsal. ad Petron. I. c.

PHALLOPHORI waren eineArt Priester des Bacchi, welche bey ih-ren Preccßwnen ein Bild von einemmännlichen Gliede herum trugen, undihren Ursprung von dem Uelampo hat-ten.

Castellan. ap. Schoetgen. h t.

P H A R I S A E I, öie Pharisäer, ha-ben ihren Nahmen, nach einig»«, vonparaz , discupit, divilit; nach andernvon expandit , explicuit; nach

den dritten von paras, exposuit, expia-nauit ; und nach den vierdten von ebendiesem Worte allein inPihcsdaesheißtscparauit, diuisit, welche Meynung auchingemein angenommen, obwohl bey denandern auch so ziemlich wahrscheinlicheUrsachen angegeben werden können a).Sie hiessen aber letzterer Ableitung nachso viel als dtpvpitruivr,, , Separati , Sepa-ratijla , Abgesonderte, oder Sonderslinge, und sonderten sie sich auch aller-dings ab 1), in dem Umgänge 2); in derKleidung und 3), in den Sitten undGebräuchen von andern b). Wenn sieentstanden, weiß man nicht eigentlich»doch halt man ingemein den AntigonumSocbaum für ihren Urheber der unge-fehr zoo Jahr vor Christi Gebührt ge-lebet hat c). Wenigstens fanden siesich schon unter dem Hohen -Priester lo-nathan d). Ihre Lehren kamen unterandern darauf an. daß manche Dingebloß vo» dem Schicksal, manche vonder> Menschen freyen willen depen *Wirten e); daß Engel und Geister

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