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Schrauben Winden, Rader-Werck ud.a Indcssm musten die Fechter nicht allemdarauf das ihrige thun, sondern wenndieses aus war, gab sich das Pegma voneinander, und fielen die elende reutemanchmahl entweder in das daruntersich befindende Feuer, da sie verbrann-ten b), oder unter die wilden Thiere,welche sie zcrristen c), dergleichen Grau-samkeiten denn der Römer Lust waren,wiewohl auch nicht leicht andere zu sol-chem Tode erkieset wurden, als die ihnmit ihren Bosheiten verdienet hatten cl).Wenigstens hiessen anberegte Gladiato-res daher pegmares e). Noch ehermochte» die tollen lnuenriones desElagabali mit gehen, da er oftmals sei-ne Gaste auf Polster sich legen ließ, dievom Winde aufgeblasen waren, undwenn sie sich es am besten schmecken lies.sen, wurde der Wind heraus gelassen,da sie denn unter den Tisch zu liegen ka-men, ehe sie sich es versahen f).
a) Senec. Epist. 88-
b) Claudian. Mall. Theod. v.pf.
c) Strab. lib. VI. p. j88. ap. Pitisc. b. t.
d ) Lips de Ampbitbeatr. c. 21. Bor-rich. de Ant. V. R. Fac. cap. 3. §■ /.Dempster. ad Rufen. lib. V. c. 10.
e) Suet. Calig. c. 26. ad eum Ca-saub. /. c.
f) Lamprid. in Elagab. ap. Borrich.l.c.
PELLES, Seile, dieneren den Altensiat der Betten, darauf zn schlafen s);oder auch an stat der Polster darauf zusitzen b),dergleichen sonderlich eine Brautthun muste, ikdoch insonderheit aufeinemCchaf. Felle c). Die Ruder - Knechtefassn auch auf dergleichen, damit sie denbtcis nicht wund bekamen, dergleichen8 stl denn daher Hyperesium, 0*1(1-r»', hieß d). Besonders aber brauchteman sie auch, die Gezelker damit zu bede-cken, und im Winter darunter liegen undfür der Kalke sicher seyn zu können, wiedergleichen schon bey den Griechen e),»nd hernach auch bey den Römern üblichMai f). Allein es trugen dergleichenauch zu Kleidern selbst auch die alten Rö-llchen Raths-Hecren g), sonst aber dieieurschen, Sarmaten, u. a. allein auch
die Propheten, als Elias, Esaias, unddie alten Asteten bey den Christen b).
a) Aelian. II. V. lib. XIII. c. /. Iuue-nal Sät. VI. vy. Dempster, adRo -Jin. lib.V.c.p.
b) Val. Max lib. IIIl. c.3. n.n. Virg.Acn. lib. VIII. v. 177.
c) Festus in Pelle; Serv. Acn lib. IIU.v.38. Homer. Odyfs.P. v.32.
d) Schol. Tbucyd. ap. Pitisc. in Pel-lis.
e) Xenoph. Anabas. I. Curt. lib. VII.
f) Liv. lib. V c. 2. Flor. lib. 1 . c.12.La;s. de B. G. lib. III. c.2Q. Tac. An-na!. lib. XIII. c-3 f.
g) Propert. lib. llll Eleg. 1. v. 12.
h) Dempster. l.c.
P E L L O N IA war eine Göttin derRömer, welche die Feinde vertreibensolle.
Augustin. de C. D. lib. ////. c. 2/.PELTA war ein kleiner undleichter Schild, in Gestalt eines halbenMonds a) , dergleichen sich insonderheitdie Amazonen , Macedonicr, Spanier,Africaner und Cretenstr bedieneten b).
a) Virg. Acn. lib I. v. 404.. & ad cmnServ. l. c.
b) Suet. Calig. c. 27. Alex. ab Alex.lib. VI. c. 22. c y ad cmn Tiraquell./. c. Dempster. ad Rußn. lib. X. c. /0.Pitisc. WSueton. l.c.
PENATES waren besondere Göt-ter, so die Häuser, oder auch gantze Stab-te behüten sollen s. Lex. Mytbol. in Pe-nates.
PENETRALE war der innersteund geheimeste Ort der Tempel, wo dieBilder der Götter stunden a), daherman auch oftmahls die kostbarsten Sa-chen daselbst hinbrachte, in der Meinung,daß niemand so gottlos styn,und sie, alsvor den Augen der Götter, weg raubenwürbe b). So opferte man ihnen auchdaselbst c), und nicht minder setzte manda auch die Leichen vornehmer Leutebey d).
a) Claudian. deRapt. Prejhp. lib. I.v. 2/0. Hvnor.Cons.il U. v. 770.
b) Lucan. lib. V. v. /46.
c) ld lib. II. v. 227.
d) Suet.Aug.c. / 8 - Dempster. adRo.
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