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gleichen Mensch bey den Römern vorGerichte verurtheilek war, wurde ihmdas Maul mit einem StüchWolfs-Lederverbunden, ein par höltzerne Schlurfenan die Füsse gesteckt, und er so lange insGefängniß geleget, bis derlluleu; oderlederne Sack zugerichtet wurde e).
a) Tiraquell. ad Alex. ab Alex. lib.
III. c. s.
b) Epit. Liv. ö$. Oros. lib. V. c. 16.
Iuuenal. Sät. VI. Tiuaquell. /. c.
c) Diod. Sic. lib. II. c. 3.
d) Id. ap. Pitisc. h. t.
e) Sigon. delud. lib. II. c. 31.
P A S C H A, (. Pafsab , war eines dervornehmsten z Feste der Juden, welchesgefeyert werden muste zum Andrucken,daß der Würg - Engel vor den Mausernder Jsraeliten in Egypten vorüber ge-gangen, als er alle Erst-Gebührt indemselben schlug. Es heißt also Pesabauch so viel als einvorübergang, da-her es Griechisch auch , 'tt/j-
und ätußettifi* genannt wird,und ist wenigstens nicht von Griechischenich leide, mit einigen Alt-Vaternherzuleiten a ). Es muste solches alleJahr den 14 des Monats Nifan gefcy«ert werden, an dem es mit dem Abendeangieng, das Oster-Lamm aber schonvon dem Mittage an geschlachtet wur-de, und wahrere bis auf den Abend des1; des Nisans, und also an sich nur rTag; allein mit dem besagten Abendedeö r; Tages gicng das Fest derSüffe»Brodre an, welches noch6gantzerTagedarzu wahrete, woher manchmahl alle7Tage das Pascha, manchmahl aberauch alle 7 das Feit der Suffe» Brodteheißen b). Dreyßig Tage vorher fiengman schon an von den Gebrauchen da-bey zu reden, 15 Tage vorher aber son-derte man das Vieh aus, und zehletedas Geld aus dem Schatz-Kasten, wo-für ein und das andere angeschaft weidenmuste, besonders aber besserte mangleDrücken und Wege im Lande, weissctedie Gräber, u. s. f. Drey Tage vorherwusch und säuberte man alle Gefäße,die gebraucht werden knurrn e). ZumFeste selbst muste alles Manns-Volckkommen, ausgenommen die Tauben,Blinden, Unreimischen, Knaben, sehr
alte Leute, und alle, die nicht zu Fussenach Jerusalem reisen kirnten d). Manbrachte da auch gern seine Privat-Opferthat aber auch die Missethäter ab, d»!mit sie desto mchrern zum Exempel dien.ten e) ; allein daß man auch einen Ge.fangenen darbey los ließf), geschaheentweder seine Freude zu bezeugen, odersich der Erlösung aus Egypten zu «ritt.nern, war aber gar was neues g) unbauchselbst was Unrechts. Massen,wennder Gefangene seine Strafe verdienet,hatte man ihn nicht los lassen sollen;da er sie aber nicht verdienet, ihm esnicht als eine Wohlthat, die er dem Festezu dancken habe, sondern als eine Schul,digkeit für seine Unschuld erweisen sollen.Was indessen darbey mit dem OstenLamme und den süssen Probten vorge-gangen, siehe unter Agnus Paschalis, undFeßuni Azymorum. Wie es indessenaber wohl kommen kunte, daß manchesolches Pa scha einen Tag eher, die andernaber spater, und beyde doch den 14 deckMvliats^iian feyern kunten, nachdemman nehmlich entweder mit denen Kar-rais, oder den Rabbaniten den NeueMonden eher oder später angefangen h)talso, da einer am 14 dliffn nicht imStande war,das Paffah zu halten, weiler sich etwan an einem Todten verun-reiniget, ein Ungeziefer angerühret, ihmder Saame entgangen war, und wasdergleichen mehr war, kunte er es den14 des folgenden Monats thun i).Weil aber das Fest alsdenn nur besag«ten Tag wahrete, hieß es das Paschaparttum, wie das andere das Paschamagnum k), bey welchem kleinen Pascha,nach der Rabbaniten Lehre, der Gauer.Teig so sorgfältig nicht ausgefeget, Nochdas grosse Hallel gesungen, wohl aberetwas von dem Oster-Lamme auch aus-ser das Haus gebracht werden durfte l).Sonst aber wurde das Pascha mit feinerdoppelten Mahlzeit gehalten, wie wohleinige wollen m); ob es wohl richtigist, daß erst eine gemeine Mahlzeit vor«her gieng, und das Oster - Lamm dabeydas letzte war n).
a) loscphus, Symmachus,Philo apilkeri. Ant. Hcbr.P. l.c.n. §.//. Von.
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Etymol. in Pascha, Nisol. ad