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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2113-2114
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de Rep. Hebr. lib. III. C. p. P- ! 4 i -

b) Goodwin. Mos Aar. lib. 1 }I

c. 4 § : -

c) Iken. /. c. cap. n. §. s.

d) Id. / c. §. ?.

e) Deut. XVII, XV 1 I 11 , 20.

f) Matth, XXVI 1 ,26.

g) Goodwin Mos. Aar. üb. III.c. 4. §. i}. Iken. /. c. §. 4.

h) Id. / c. cap. /2. §. /3.

i) Num. XI, q. Maimon. ap. Hot«tinger. ad.Goodtvin. l.f. § *6.

k) Iken. /. c.

l ) Id. /. c. §. 14-

m) Seliger (j alii ap- Goodwin.

I. c. §. 2i. & Hotting. adeumibid.

n) Hottinger. /. c.

Lcy de» Lhristen wurde dieses Festauch behalten, selbst nach der Eimich.lang der Apostel a); Allein zum An-dtnckm der Auferstehung Christi gefey.ert, und daher mit der Zeit auch vonten Teutschen Ostern von Auferstehengmnnt. Weil aber der Jüden Paffahnicht allemahl aufden Sonntag sieh mit*hinter Lag der Auferstehung Mit demsel-dennickt eintraff, sonderte man sich vondmJüven damit ab, woher aber «inegrosseZwietracht unter den Christen ent-stund, daher die, welche bey dem 14 desNism blieben, den Nahmen Quartode -(imani bekamen, und, wie sie sich aufJohannem berieKen, also bericffcn sichdie andern aufPaulum und Petrum, bisendlich unter dem Constantino M. auftfm toncilio ju Nicsea, dem StreiteEin Ende gemacht und geordnet wurde,daßder Christen Pascha nicht mehr mitderIüden ihrem, sondern allemahl dar-nach gefeuert werden solte d). Es be-Stelen sich aber die Christen zu demsei-»n also, daß sie von der Stunde an, daChristus gestochen, bis auf den Auf-gang der Sonne am Tage der Wieder-Auferstehung fasteten, so 40 Stundeir^aren c); woraus man endlich die 40<age in der Fasten gemacht 6), undder Chat, Freytag das *-««J* 3-1»' hiesse, von Christi tranßtn exVlta ln mortem; «(so nennte man dasdas nl%« «»«s-nVitn*, von wel-W { ltl Man von Christi tranßtu ex morte

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in vitam e), bis Mitternacht versamm-let war und betete 5 ). Den folgendenTag begieng man hingegen mit destogrösserer Freude, fang Christo zu EhrenLob-Lieder, las, predigte, betete, thei-lete Almosen aus. hielt Liebes.MahleoderAgapas, ließ die wegen SchuldenGefangene los g ); gab einander denKuß des Friedens, so die 42 Tage vor-her unterlassen worden h); fastete nicht,betete auch nicht kniend i); wohl abertauffete man insonderheit die Gatechu-ineno! k). Pascha floridum hieß hier-bei) der Palm-Sonntag, weil man dar-an sung ! Occurrunt turba cum floribusf? palmis flfe. so auch Pascha peti-tum und competentium hieß, weil ihndie Catechumeni sehr verlanget«», umdas Symbolum Apostolicum zu lernenzu bekommen ; hingegen war Pasbaclausum der Sonntag nach Ostern, weildaran die Ostcr. Ferien beschlossen wur-den, und PAscha annotinum war derTag, da man das Jahr vorher getaufftworden war, den er wieder mit Andachtfeyerte l).

a) i Gor. V, 7,

b) Constitut. Apoflol. Petaüius ßfalii ap. Arnd. Lex. Eccles in Pa-scha §. 2-/2.

c) Iren. ap. Euseb. H. E. lib. V. c. 24.

d) Comp. Antiqu. Eccles. lib. I. c. 2.ßs ad id Walch. Lc. Fresn. Gins'.Lat /'»Pascha.

e) Id. ibid.

f) Tertullian. ad Vxor. lib. II. c. 4 ,ßs alii ap. Walch. /. c. n. 16.

g) Comp. Antiqu. Eccles. I. c. p. 42.

h) Valentinian. C. Tb, leg. 8. deCrimin.

i) Tertull. de Corona milit. c. 3. ßsHicron. ap. Arnd. /. c. §. ,s.

k) Tertull, de Baptismo c. /p. So«erat H E. lib. V. c. 2/.

l ) Fresst. Gluss. Lat. hb. tt.

PASSVM war ein Getrancke der

Alten a), da sie die Wein. Trauben anden Stöcken liessen eintreugen b), oderauch sonst abtrockneten, bis sie über dieHelfte leichter wurden, als sie anfangswaren, solche sodenn in Fässer thaten,Wein darauf gössen, und sich dieselbendarinne wieder vollziehen liessen, sodennXxx sie