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ren Antheil mit zu essen bekamen^ undfast den Römischen Epulonibus vergli-chen werden wollen a). Hernach aberwaren sie auch Leute, die mit auf denProviant und Victualien sehen musten,welche daher aus den Tribubus erweh-ltt wurden, und es veranstalten musten,wenn das Volck öffentlich tractiret wer-den solle, davon denn jedem Pmori 2,einem Polemarcho einer u. s. f. zugege-ben wurde b). Nachher hiessen also dieSchmarutzer, die um eine Mahlzeit Es-sen willen entweder Narrenpossen vorden Tischen, und die Gaste damit zu la.chen machten; oder aber sich mit Ohr-feigen, Nasenstübern und d. g. tractirenliessen, dergleichen hernach sonderlichauch in den Comödien aufgeführet wur-den, da sie ingemein mit einer Striegel,Oel-Flasche und langen Stäbe erschie-nen c).
2) V oft. Etyrnol. in Parafitus; Mars-ham. Can. Cbron. Secui. X. p. -< 5 /.
b) Atben. lib. VI.
c) Bulenger. de Tbeatr. lib.l. c. 43.Scaliger Poet. lib. I. c. 14. Dem-pster. ad Rojin. lib. V c. 6. Stuck.Antiqu. conuiv. lib. II. c. 4. ap. Pi-ri lc. h.t.
P AR ATHESIS war ein Gebet,welches man ablas, wenn der Bischofden Catechumenis die Hand auflegete,wie auch dergleichen war, welches manfür die Todten that.
Scbmiä. Lex. Eccleß ap. Schcetgen.
b. t.
PARATORIVM warm denGriechischen Kirchen ein Ort, wo sichder Bischof und andere Geistliche anzo-gen, und zu rechte machten, dergleichenietzo bey uns die Saeristeyen sind.
Freso Gloß'. Lat. in Paratorium.
PARCAE hiessen die Göttinnendes Schicksals. Ihrer waren eigent-lich z, und hiessen mit ihrem NahmenClotho , Lacbefis und Atropos, s. Lexic.Mythol. in Parcae.
p A R E D RI, Gr. waren zu
Athen 6 Männer, deren 2 dem Archon-ti,2 dem Regi, und 2 bem Polemarcho,ö[£ Beysitzer und Räthe in denen Gerich-ten, zugegeben waren a). Sie wurdenaber auch von besagten z Leuten erweh-
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let, jedoch warm sie darbey auch meistalte und erfahrne Männer, auch wohlselbst deren Vater und andere nahe An-gehörige, musten aber doch erst auch demRathe der 500 Männer vorgestellet wer-den, welche deren Leben und Wandeluntersuchten, wogegen aber sie auch al-le 9 von Ausrüstung der Galeren freywaren, wenn si- auch schon ein grossesVermögen besassen b). Sonst hattenauch selbst die Götter ihre nalsIuppiter die Deos consentes ; die Ma-ter Deüm die Idaeos Dactylos; Ae-sculapius die Hygeam, Iaso und Tele-iphorionem c } &c.
a) Lamb. Bos Antiqu. Gr. P.Il. c.3.§. y 4-
b) Vbbo Emm. de Rep. Atben. p.
m. 7;.
c) Salma C.adSpartian. Adrian, c.14,VanDale de fals. Propb. c.4. ap.Pitisc. h.t.
PARENTALIA waren Zusam-mekünfte Verwandter oder sonst guterFreunde an den Sterbe-Lägen der El-tern oder anderer nahen Angehörigen,um sich deren dabey zu erinnern. Manthat auch einige Opfer darbey, um derVerstorbenen Seelen damit zu befriedi-gen, woher sie Inferia hiessen a). Esführete sie, nach einigen, Numa ein b),nach andern Aeneas c), und Mete mansie bey den Römern im Eebruario , beyden Lateinern aber im Maio an d), undzwar gegen Abend e), wobey denn einTractament gegeben wurde, und zwarbey dem Grabe des Verstorbenen 5 ).Bey den Christen wollen sie auch beob-achtet werden, wurden aber ernstlich vonder Kirche verboten g).
a) Stuck. Antiqu. Conuiv. lib.l.c.36.Laurent. de Funer. c. 2. ap. Pitisc.h. t.
b) Auson. Parcntal. Präs. v. 7.
c) Ouid. Faß. II. v.f33.
d) Plurarch. Quast. Rom. n.36.
e) Id .l.c.n.34.
f) TertulJ. de Refurr.c. /. de Tcstint.Anim. c.4.
g) Gaudent. 7 m?. 4. Capit. CaroliM. lib. VI. c. JQ4- Concil. Arelat.III. ap. Fresn. Glojs. Lat. in Pa-rentalia.
parhe-