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Kayser Constantinus abnehmen undnach Sicilien führen lassen. Indessenaber hat doch besagter Pabst auch dieGallerie von neuem decken, auf die Kir-che oben auch 2 Glocken-Thürme setzenlassen g), und da anbcrcgte Seulen mitsamt derj Kirche einen guten Drittel tiefin der Erde und altem Schütte gestan-den h), ist dieser nachher sofern wegge-räumt, daß man mm wieder einige Stu-fen hinaufsteigen muß, ehe man in dieGallerie kommen kan.
2) k. ViLkor Reg. VIII. ap. Nardin.
üb. VI. c. i.
b) Nardin. /. c. lib. VI. c. 4.
c) Plin. H. N. lib.XXXVI. c./p.
d) Id. /. c.
e) Lib. LIIl. p .;/;. ap. Pitisc. h t.
{) Franzin. Rom. antic. e mod.p.
47f-
g) Donat de V. R. lib. III. c. 16.
h) Perac Veßig. deü Antichitd di Ro-ma Tab ,?s.
PANTOMIMVS war ein Gauck-ler, der alle Leute aufs genaueste, aufdem Theatro, vorstellen kirnte, ohne daßer ein Wort darzu sagte, welches er dennthat, indem der Chor mulicirtea). Esmahlet dergleichen gar artig nachstehen-des alte Epigramma ab:
Ingreßus Jcenam populum saltatoradorat i
Sollerti prodit pandere verba manti.
Nam quum grata Chorus diffunditcantica dulcis t
Qua resonat cantor , motibus ipseprobat.
Pugnat, ludit, amat, bacchatur, ver-titur, adjla{i,
Illußrat verum, eunda decore re-plet.
Tot lingua, quot membra viro : mi-rabilis ars ejl;
Qua facit articulis, ore filente,loqui b).
Dergleichen wurden j» Rom erst mit be-kannt, unter demAugusto, da Pyla-des, ein Cilicicr, und denn Bathyüus,von Alexandricn, die ersten Pantomimiwaren c). Sie gierigen gekleidet, wiedie Götter, Göttinnen, oder andere Per-sonen, die sie vorstelleten d), machten esaber auch endlich so bunt und grob, daß
ihnen öffentlicher Einhalt geschehen mu-sie e).
a) Casiiod. Var. lib.llll. Epifl
b) Pithoeus Collat. Epigr.vett. apudPitisc. h. t.
C ) Suidas ap. eumd. I. c. <ßf ad eumKüster. I. c. Casaub. ad Atben. lib. I.c. 17. Salmas. ad Vopijc. Carin. c. /p.
d) Volt InJlit.Poet. lib. II. c.iö, i.o,
e) Pitisc. /. c.
Papia Gens, s. Gens.
Papia Lex, s. Lex.
Papia Tribus, s. Tribus.
Papiria Gens, s. Gens.
Papiria Tribus, f. Tribus.
P A P Y R V S war ein dreyeckichterSchilf bis 10 Cubitos lang, welcher ansumpfichten Orten, oder wo der Nilussonst austrat, in Egypten wuchs a).Die Schale von diesem Gewächse schä-lete man so subtil von allen 3 Seiten ab,daß sie so lang blieb als das Robr war,lcimcte sie aber auch mit dem Wasser ausdem Niio zusamme, preffeke sie ein,blei>chete sie, wie man meynr, und bereiteteendlich eine Materie draus, woraufmanfüglich schreiben kunte, die man daherauch Papier hieß. wie man diesem Nah-men dergleichen Materie noch giebt, obsie wohl auö alter Leinwand, und alsoaus gantz was anderm gemacht wird b).s. Charta.
a) Theophrast. Hiß. Plantar. lib. ////.c.p. Plin. H.N. lib. XIII. cn.
b) Guilandinus de Papyro Membr.VII. §. 16.17. ßodatus a Stapelad Theophrafi. l.c.
PARABOLANI waren Medici,welche sich in Pest. Häusern undSpüä-lern, sonderlich zu Alexandria, brau-chen liessen, ob sie schon oftmahls auchdrauf giengen.
Salmas de Mod. Vsur. c. s. Bulenger.de Venat. Circ. c. .?/. ap. Pitisc. b. t.Voflius Etymol. in Parabola. -P A R A B Y S T V M, Gr.war eins der unterschiedenen Gerichte zuAthen, so aus ri Personen bestund, ge-ringe Dinge abthat, und an einem un-benahMen Orte in der Stadt seine Ses-siones hielt a). Indessen war es dochgleichwohl zwcyerlcy vas grösse-re, und das kleinere b), worinne