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fügen Geschmack des Wassers behaltenhatte.
Zeno Veron. ap. Pitisc. Casaub.ad Lamprid. Heliog. c. 19. Fresn.Glojs. Lat. b. t.
Panis cibarius Brodt vonMehle, dadas feinste weggenommen, die Kleyenaber dabey gelassen worden, welches sonstauch jhrdidus, acerosus unb ca-
ninus genannt wird.
Cic. Qutefi. Tufc. lib. V. c. 34. Sara-cen. ad Diofeor. & alii ap. Pitisc.b.t.
Panis civilis war, welches das Rö-mische Volck an stat des Getreydes be-kam, dergleichen, nach einigen, zuerstTraianus, nach andern aber und richti-gern. Aurelianus austheilen ließ a), dajedes 2 Pfund wog, wofür ihm auch un-ter dem Theodolio 6 jedes von 6 Un«tzen gereichet wurde, welche anbey rundwie Kräntze gestaltet waren b).
c.) Vopifc. Aurelian. c.33.
b) Salmis. ad Vopifc. I. c. Fresn. Glojs.Lat. h t.
Panis clibanites war, das in einemClibano gebacken war, und besser hieß,als teßaceus, oder in cinere colitis.
Athen. fis Constantin. de rat. villus,ap. Pitisc. h. t. Fresn. Glojs. Lat.b.t.
Panis confusaneus war Vom Waitzen,da aber Kleycu und Mehl noch völligbey einander war, 6r. item
, so aber nicht sonderliche Nah-rung gab.
Nonn. de Re cibar. lib.I. c.6. Bacc.de Conuiv. lib. 11 . c. ss. ap. Pitisc.h. t.
Panis dispensatorius war, wie es demRömischen Volcke ausgetheilet wurde.
Horat. lib. II. Epijl.i. v.123. Salmas.ad VopiJ’c. Aurelian. c. 48.
Panis dulciarius war ein Gebacke-nes mit Honig, wie unsere Pfeffer-Ku-chcn.
Martial. lib. Xllll. Epigr. 221. Appul.Met. lib. X.
Panis fiscalis, welches dem Volckeaus dem Fisco völlig umsonst gegebenwurde, allein manchmahl auch garschlecht war, und daher auch lieber über-haupt von schlechtem Brodt« verstanden
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werden will a); welches aber doch Va-lentinianus wieder änderte und gutesBrodt austheilen ließ b).
a) Schol. ad Perfi.Sat. III. v.112.
b) Salmas ad Vopijc. Aurelian. c.48.
Panis gradilis war einerley mit vor-hergehendem, hieß aber gradilis , weildie Austheiler auf einigen Stuffen erhö-het stunden, damit sie nicht von dem an-dringenden Volcke über den Hauffenge.siossen würden a). Und zwar werdendurch die Stuffen die an dem Amphi-theatro, ober Theatro, verstanden, wie-wohl doch andere auch wollen, daß dar-zu besondere Stuffen auf dem Marckteerbauet worden. Wenigstens doch hatConstantinus dergleichen darzu zu Cvn-stantinopel aufführen lassen b).
a) Lib. Xllll. C. Tb. de annona civ.& pan. grad. Prudent. c. Sy?n.mach. lib. III. v. 947.
b) Salmas ad Vopijc. Aurelian. c.33.Fresn. GloJs.Lat. b.t.
Panis madidus wurde von Reiß-oderDohnen-Mehle gemacht und so feuchtauf das Gesicht geleget, um solchesschön zu erhalten.
Suet. Otb. c. /2. Iuuenal. Sät. II.v. , 07 . VI. v. 471.
Panis militaris war ein elendes Brodt,wie es sich die Römischen Soldaten inden Feldlagern selbst bücken, da sie dasGetreyde mit einer Handmühle mahlten,mit Wasser einmachten, und auf den heis-sen Kohlen, oder unter der heissen Aschebücken. Es war daher schwer, feuchtund weder halb noch gar ausgebacken,und dennoch machte es sich selbst auchder Kayser Caracalla nicht besser.
Herodian. lib.Illl. c. 7. Hin. H. N.lib. XVIII. c. 7. Lips de Milit. Rom.lib. V. dial. /6.
Panis mundus hieß Brodt von gutemund von den Kleyen abgesondertem Meh-le, so dem fecundo oder ferdido entgegengesetzet ward.
Dempster. ad Rostn. lib. VII. e.38.
Panis nauticus war Brodt, das man2 mahl gebacken hatte, damit es destolanger dauren und nicht so leicht schimm-lichl werden möchte. Es sahe daherröthlich aus, und war einZwieback,wieman noch auf den Schiffen hat.
Ilidor,