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verliehen nichtswürdigen Menschen Hy-perbolum durch denselben fortschaffte,und ihn also gleichsam prollituirte f).Die Gyracusaner hatten eben derglei-chen Proceß mitjangesehenen Männern,so Petalisiuus hieß, weil sie die Nahmenauf 7ttr*x* oder Blätter von Oel-Bäu-men schrieben, jedoch die ihrigen nurauf 5 Jahr verwiesen g).
a) Aristot. Polit, lib. III. c. 23.
b) Nepos Aristid. c. 1.
c) Suid. in oV| iccxuTfios.
d) Pollux lib. VIII. c. f. Plutarch.in Ariflide.
e) Nepos
f) Lamb.Bos Antiqu. Gr.P. II. c. //.§. 7. Alex. ab Alex. lib. III. c. 20.& ad eum Tiraquell. I. c.
g) Diod. Sie. ap. Voff. Etymol. inOstraeisinus; Alex. ab Alex. /. e.
OTIOSI, Ebr. Betlanim , warenIO Männer bey denJüden, welche alle-mahl in der Synagoge beym Gebet zu-gegen seyn musten, weil es ohne so vielGegenwärtiger sonst nicht gehalten wer-den kunte a). Einige halten sie für ge-lehrte Leute und Vorsteher der Synago-gen mit b) ; allein sofern unrecht, alssie Leute waren, die auch ihren Lohn da-für von der Synagoge bekamen, daß siezugegen waren e), und vermuthlich da-her eben nicht die Vornehmsten, oderReichesten seyn mochten. Jedoch heissensie auch nicht Otiosi, als Müßiggänger,die sonst nichts zu thun gehabt, sondernals Leute, die von ihren Verrichtungenso viel abkommen, und den Gottesdienstohne ihr Nachtheil mit abwarten kunten.
a) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. I.c. jo. §. 70 .
b) Reitz. & Lightfoot. ap. Lund.lud. HeUigtb. lib. 1 III. c. 20. n. 8.
c) Iken. Antiqu. Hebr. P. I. c. 9. §. 9.Lund. I. c. & ad eum Wolf. ibid.
O V A , Eyer, waren das erste, vondenen man die Mahlzeiten anfieng, wietieMala oder das frische Obst das letzte,daher denn die Redens - Art Ab vuo vs~que admala,£o viel heißt als vpnAnsfang der Mahlzeit bis ?itm Ende der-selben a). So wurden dergleichen auchbey den Todten - Mahlzeiten mit aufge-setzt b), und in bmJ-üstrationibus mitgebraucht c).
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a) Horat. lib. I. Sät. 3. v. 6. adeuntPorphyrio l. c.
b) Iuuenal. Sät. V. v. 84.
c) Id. Sät. VI. v. 5,8. Ouid. Art. A~mand. lib. II. v. 329.
3« den Circis hatte man dergleichen7 von Holtze,und so oft ein Rennen ge.schehen, stellet« man eins auf sein Seul-gen auf, woran die Zuschauer alsoforterkennen kunten, wie viel Rennen ge-schehen ; oder da sie auch alle 7 sosiuaufgestellet waren, nahm man bey jedemRennen eins weg, damit man ebenfallsdie Nennen davon zehlen kunte, wennman sonst nicht Achtung genung aufselbige gegeben hatte, oder geben können.
Dio lib. XXXXVHII. Liv. XXXXl.c. 27.
OVATIO war bey den Römerneine Art eines schlechtem Triumphs, daderTriumphirer mit den Soldaten nurzu Fusse einher trat, keine Togam pal-matam an, noch einen Lorbeer-Krantzauf dem Kopffe, noch ein Zepter in denHänden hatte a). Endlich aber wurdeihm doch erlaubet, bey solchem Einzügezu reuten b), wobey er einen Krantz vonMyrten auf dem Kopffe haben c), unddie Pfeiffer voran gehen lassen mochte d).Und wurde denn dergleichen Generalekein ordentlicher Triumph zugestanden,wenn entweder der Krieg dem Feindenicht geziemend angekündiget wordenwar; oder solcher zu unedel, und nuretwan Knechte, oder See-Räuber wa-ren, oder sich auch, da er ja rechtmäßigwar, sich bald ergeben hatte, und alsoes keine grosse Mühe mit dem Siege ge-setzet hatte e). Den Nahmen soll der-gleichen Einzug entweder von dem Freu-den-Geschrey der Soldaten 0 , 0, oderauch von Ouis, «in Schaf haben, weildergleichen darbey geopfert wurde, wo-gegen es bey einem rechten Triumpheauf einen Ochsen ankam 5).
a) Dionys Hai. lib. V. c. <S.
b) Symmach. lib. X. Ep. 22.
c) Plutarch. in Marcell. c. 24.
d) Kipping. Dijs. de Victoria §. f-
e) Gell. Hb. V. c. 6. Sigon. de Ant-iar. Prouinc. lib. II. c. jo.
f) Bell. Rom. refiit. lib. IIII- c. 2/.
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