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.„gleichen auch so wohl die Decurio-n es bey den Equitibus, als die Centu-riones bey dem Fuß-Volcke hatten g),-ach dem es auch ietzo noch bey uns Mo-^ ist, daß der Rittmeister auch seinenMcnant hat. Indessen hieß daher auchMo.der in andern Dingen einem an-/rn zur Hand gehen muste, so, daß auch,in Ober>Stockmcister dergleichen hat.t(( öcr mithin Untcr-Stockmeistcr mo'ch.» heiffm können h). In den tiefernZkiien war Optio bey den Soldaten«4, der diesen den Proviant auslhei-
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a) Festus in Optio.
b) Veget, üb. II. c. 7.
c) Polyb. deMilit. Rom. c. I. §. p.
d) Lipsiusff/). Poeichel, adPolyb. l.c.
e) Calaub. ap. eurnd. I. c.
sjpasschel l.c.
g) Varr. dcL L. üb. II 1 I. c. 16. dcVit.P.R. ap. Non. Cap. I. n.344.
h) Vlpian. /. 6. //'. de bon. damn. & adeum Budaeus /. c.
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i) Fresn. Glojs.Lat. b.t.
OPVS PVBLICVM heißt einjedes gemeines Gebäude von einigerWichtigkeit, als ein Rathhaus, Hafen,Wasserleitung, Amphitheatrum , Brü-cke unb dergleichen a), woran kein Nah-rar, als des Kaysers, oder allemfalls des-sen, der es auf feine Kosten bauen lassen,geschrieben werden durfte b). Jmmit-ielsi aber heisset Opus publicnm auchd>i Arbeit an gemeinen Strassen, inNoaken, Bergwcrcken, Steinbrüchen u.s s und daher in Opus publicum da-man, einen, der das Leben verwirckt,nns Gnaden aber doch geschenckt be-'mnien hat, dahin verurtheilen, daßk Zeit Lebens dergleichen Arbeit in sei-ncn Ketten als ein Sclave für seinenMug geringen Unterhalt thun muste c).
a ) L- 4 C. de oper. pull. Panciroll.Guther. ap. Pitisc. b.t.
b) Iid. l.c.
c ) Plin. üb. X. Epist.40. & ad eumCellar. /. c.
ORACVLVM war bald einTem-L' ,^ eine Ho'le, bald ein Hayn, odergleichen etwas, wo denen, so gernekünftiges wissen wölken, solchesweder durch eine besondere Antwort,
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ober einen Traum, oder durch das Looßund dergleichen angedeutet wurde,).Die vornehmsten und bekanntesten wa-ren das Delphicum , Tenedium , Cyrrhce-vm, das in der Insel Delos , das Cla-rium, Didymaum , Lycium , louis Am-rnonis, das Dodonaum UNd Tbymbrce-vm b). Meistenthcils muste der, so et-was wissen wolte, erst fasten und sicherforderlich darzu anschicken c); oderdurfte auch nicht weiter, als bis an dieSchwelle des Tempels kommen d), undwurden die Antworten auch wohl ge-schrieben ertheilet e). Überall aber wares entweder einwirckliches Affcn-Werckdes Teuffels, oder doch auch nurein Be-trug der Pfaffen, und, dieses ohne Zweifelnoch mehr, als jenes, weil alle die Oer-ter, wo dergleichen vorgieng, so einge-richtet waren, daß sich derselbe gar wohlpracticiren ließ, und, da die Leute durchdas aufgehende. Christenthum klügerwurden, die Possen nach und nach auf-höreten. Indessen ist es falsch, daß siemit Christi Gebührt ingesamt verstum-met seyn sollen f), weil einige,und auchdas zu Delphis »och zur Zeit des Iulia-ni Apostatae, und,also im IIII Seculo,seine Antworten gegeben g), welchesaber auch die Betrügerey am ersten da-mit entdeckt, daß es seine Antworten inguten Griechischen Versen gegeben, al-lein da die Pfaffen faule Bengel wur-den, und keinen rechten Vers mehr ma-chen kunten, mithin oft wider die Pro-sodie stolperten, und darüber gespottetwurde, daß Apollo das Versemachenverlerne, sie endlich lieber gar nur inProsa antworteten, da doch Apollowohl, als ein vermeynter Gott, einmahlso gut, als das andere sollen antwortenkönnen, wenn die Aussprüche von ihmhergekommen waren h).
a) Cic. de Divin. üb. II. c.33.
b) Stat. Tbeb. üb. VIII. v.jgö.
c) Tertull. de Anim.c.48.
d) Virg. Aeit. lib. VI. 11.4f. i/p.
e) Id. ibid. üb. III. v. 4g.
f) Huet. Demonstrat. Evang. Propos.VIII 1 . c.39. Sched. de Diis Germ.Sytigr. I. c. 13. <£r* ad eum larkiusl.c,
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g)Zosim.