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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2029-2030
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f) Plutarch. ap. Hachenb. l.c. § / 0 .

g) Abbas Vrfperg. ap. eumd. 1. <'.

M Hachenb. /. c. §. //.

jj Boxhorn. ap. Hachenberg. /. e.

§ «

NVTRICES waren eigentlich,tt ([(be die Kinder mit ihrer Milch stille«M a), allein auch schlafen legten, undE entweder in die Wiegen b), oderschwingen, oder in die Schilde c),ft darbey mit Singen in den Schlaf«bringen ä); oder mit Klappern zuWen e); oder mit Darreichung derLinst 5) > oder Gebung mit was Kü-ckens Z) ; oder mitBedrohen mit demWolfe h), oder mir Vorstellung einesPopclmanns i). Wogegen sie auch dergejlilleken Kinder warte-Frauen blie«den, besonders aber doch die Mägdgenjit acht nahmen und hüteten k), vondenen sie aber auch oft mehr, als dieleiblichen Mütter geliebet 1), und be-sonders Mal*/ m) oder auch Mütter ge-nannt wurden n). Wie sie im Gegen-theil ihre gewesene Säuglinge Söhnemd Töcbrer nannten o), denen siedenn sonderlich auch alles gute wünsch-tmx),ofc aber auch, was sie zwar fürM dielten, diesen aber nicht viel nütze,tt q); trösteten sie aber doch in derenUnfällen r) ; blieben mchrentheils auchbeyden schon verheyrathctenFrauens),bey deren Verhcyrachung sie rngemeinauch was zu sagen hatten, oder dochhoben wollen r). Was Nutrix'a ge-«eseit, setzt es viel dllpurirens, alleinam besten treffen es wohl, die es voneiner verstehen, die ein Kind nur wartet,dicht aber stillet u).

a) Oui d. Metam. VIIII. v.

b) Vid. Cuns.

c) Vid. Infantes.

ö) Stat. Tbeb. üb. V. v. 616. Lucret.lib. V. v. 230.

*) Arnob. lib. II. Mart. Capell. lib. 1 .ap. Pitisc. in Nutrix.

f) Plutarch. de lib. Educat, c. 7.

g) Epistel, lib. II. c. 6.

h) Aescp. Fab. Aulen. lib. /.Fab. 1.

*) Theocrit. Idyll. XV. v. 41,

k) Gen.J YXIIll, S g.

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l ) Eurip. ap. Stob.SVn». tpp. Plut-arch. /. c.

m) Hefych. in Mxi». Pollux lib.IILc. 3. n. 4.

n) Aristinsrt. lib. I. Epist. 6.

o) Homer. Od.XVlIlI. v. 2/. Eurip;Hippolyt. v. 204.

p) Horat. lib. I. Epist. 4. v.8.

q) Pers Sät. II. v. 3p. Senec. Epist. 6->.

r) Suet. Ner. c. 43. Ouid. Herold.XI. v.33.

s) Iuuenal. Sät. VI. v. 332.

t) Ter. Phortn. AH. V. Sc. I. v. 24.

u) Non. Cap. I. n. 280. Iuuenal. Sät.XIIII. v. 208. & ad eum Vet. In-terpr. Item VosT Etymol. in Afla,

Nux, s. Nuces.

NYCTELIA waren ein nächtli-cher Gottes - Dienst des Lacchi, den aberdie Römer seiner Schändlichkeit Halbernicht litten.

Serv. ad Virg. Aen. lib. III. v. 30 3.s. Bacchanalia.

NYCTOSTRATEGI warendie Dfficire über die Nacht-oder Feuer-Wachen, welche von den Lateinern Tr't-vmuiri noHurni genannt wurden, undsich auch in den Municipiis mit be-fanden.

Arcad. /. vlt. §. legat, ff. dc mun.bonor. s. Tribuni nocturni.

NYMPHAE waren Göttinnen derFlüsse, Berge, Brunnen, Wälder u. s.

f. s. Lex.Mythol. in Nymphae.

N Y M PII E A, Gr. > wa-

ren gemeine Gebäude, worinne diejeni-gen ihre Hochzeiten ausrichten kanten,denen es in ihren Wohnungen an ge-nügsamem Raume und anderer Gelegen-heit fehlete a). Sie waren also mitihren Küchen und allerhand Zimmernversehen, wo man Tisch-Tücher, Tel-ler, Schüsseln und anderes Geschirr auf-heben kunte b). Allein andere machengantz andere Dinge daraus, und wollenes sonderlich für Gebäude ansehen, wel-che den Nymphen gewidmet, mit Seu-len, Bildern und allerhand bunten Mar-mor ausgezierek gewesen, und insonder-heit einen Überfluß an Wasser, vermuth-lich von Fontainen, gehabt c). Nochandere halten es für Holen oder Grot-ten, welche wie die Wohnungen derS 4 Nymphen