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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2031-2032
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Nymphen zugerichtet gewesen, und vor-nehmiich wegen des vielen Wassers inihnen, gar angenehm gewesen, zumahlsie zugleich allerhand ausgehaucne Sitzegehabt, auf denen man sich niederlassenund erquicken können d). Noch anderewollen sie lieber für Bade. Häuser desFrauen.Zimmers halten e). Bey demallen dennoch euch welche zugestehen,daß bey den neuern Griechen sich auchNymphen gefunden, die man zu Hoch-zeit-und Tantz. Häusern gebrauchet s).Indessen waren doch der Nympheorumin allen ia bis iz zu Rom g). Von de-*fn aber nur bekannt sind

a) Zonaras in Leone M. Cujac. adl- s. C de Aquced.

b) Panciroll. de Reb. deperd. & in -vent. ap. Pitisc. in Nympheum,

c) Eüagr. Hiß. Eccles. lib. II. c. 12.

d) Barth. Aduerst. lib. VI c. 12.

e) Donat, de V. R. lib. III. c. /.

f) S'almas ad Cap/tolin Gordian. III.c- 32, Nardin. lib. llll. c. f.

g) P. Victor ap. Nardin. lib. VIII-c. /.

, Nympheum Alexandri in der V. Region derStadt s), allein wo es sich ei-gentlich befunden, ist nunmehr unbe-kannt b).

a) Sex. Ruf. ö*P. Victor Reg. V. ap.Nardin. lib. llll. c, /.

b) Nardin. /. c. cap.4.

Nympheum Gordiani a) soll auf der

Seite der itzigen Kirche desH. Lauren-tii in Damast sich befunden haben b).

») Capitolin. Gordian. III. c. 32,

b) Borrich. Ant. Fac. V. R. c . 7. %. e.

Donat, de V. R. lib. II. c.

Nympheum Iouis befand sichVI«. Region der Stadt a), das aberweiter auch nicht bekannt ist bj.

a) P. Victor Reg. Vll ap. Nardin.

, lib. ////. c. 8.

b) Donat, de V. R. lib. III. u.

Nympheum Flauii Philippi hat

Nahmen von bemFlauio Philippo, ci.nein tzrrsecto Vrbi«, der es wieder sau-bern, und, da der Marmor davon weg.geholet gewesen, es wieder mit derglej.chen ausbessern lassen ; da es übrigensauch unbekannt ist, wer es anfangs er-bauet, oder wo es gelegen.

Inscript. vet. ap. Pitisc. h. t.

Nympheum Marci befand sich in derIII. Region der Stadt a), und zwarwill man lieber selbst das sogenannteSeptizonium für einen Überrest davonansehen b). Wenigstens hat doch derKayser hs.8eueru< ein prächtiges söge«nanntes Nympheum in dastger Gegendaufführen lassen c), und es sich solchemnach zwischen dcmVlonte Loelio und Pa-latino befunden d).

a) Nardin. Reg. III. lib. III. c. 8.

b) Id. ibid. cap. /0.

c) Ammian. lib. XV. c. 7.

d) Donat, de V. R lib. III, c. 8-

NYMPHIDES waren eine ArtFrauenzimmer-Schuhe, und zwar son-derlich, wie sie die Bräute trugen.

C*l. Rhodigin. lib. XXVIII. c. 27. &Balduin. de Calceo antiquo c.20.

0 .

war ein weites bauchigesWein-Gefäß 3), dergleichen maninsonderheit mit bey den Begrabniß-Mahl-Zeiten brauchete b).

a) Perf Sät. V, v. 46.

b) Gloff.pbilox. & Tertull. Apolog,

c. /3,

O B E L I A S war eine Art eines Ge-Hackens, wie das itzigeAnblalt, derglej-chen die Alten zu Ende der Mahlzeit mitaufsetzten, und in I'astiim, oder Rosinen«Wein getüncht, offen.

Nonn. <ßf Rhodigin. ap. Pitili. h. t.OBELISCVS, ein Pracht-Re-gel, oder Guglia, ist ein langer, schmahler,viereckichter und oben spitzig-lauffenderStein, der sowohl zur Zierrath derStädte, als auch Beybehaltung desAndenchcns ihrer Angeber aufgerichtetwurde. Sie sind ungeacht ihrer grossen

dünge, doch nur von einem Steine, und,da sie sich aus Egyplen Herschreiben,meist voller hieroglyphischen Bilder a).Den ersten davon soll Mitbres , derals

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