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wobey sie auch ihre Braut. Führer nntschönen Kleidern beschencken musie h).Ioe Lrautgam zog in bunter Klei>Wg aufi), da er sich sonderlich auchdie Haare aufs beste zurichten ließ k).An einem Gastmahle fehlete es auchnicht I), wozu man besondere Köche hat-die nicht nur ihr Kochwerck für dieMenschen verstunden; sondern auch wis-sen musten, wie den Göttern der Hoch.jeiten dabey zu begegnen sey m). Wiedenn vor dem Essen gewisse Opfer ge-schehen musten, so oder auch
,nyxüHt hiessen, bey welchem die Cl-tem selbst die Braut in das Schloß füh.refen, und daselbst der Veneri solchenDienst abstatteten n), wie auch der luno-ni, derer Opfer h p.«'*«* hieß o). DasBraut. Bette hieß >vuplh<H, und warinsonderheit mit Vorhängen versehen p),»doch ehe sich Braut und Brautgamdahinein legeten, musten sie erst eineüvitte mit einander essen q); vor derKammer aber hielt einer von des Bräut-gnms Freunden Wache, so ®v^fh oderl«»r hieß r), wobey indessen dieJungfern doch ihre Lieder sungcn 5),oder auch ein Lerme» mit AusstreuungWelscher Nüsse gemacht wurde, damitman es nicht hören solle, wenn erwandie Braut qvicken wolle r). Den Tag"ach der Hochzeit, oder an denx--«-.^-,,»erehreten die Gaste den neuen Eheleu-tm ihre Eeschencke u), an dem auch dieMaut nicht mehr mit verdecktem Gestch.te gieng x). Wiewohl auch ixxlxms" tto[)I die Eeschencke selber hiessen;als auch das, was der Vater der Brautmitgab, bey deren Heimfahrt erst ein«nabe in einem weissen Kleide mit einerMel gieng; sodcnn kam eimr mit einem««deckten Körbgen, ferner in der Ord-"ung, die güldene und silberne Gcschir.D?^sken, Betten, Kasten, Kamme,valben.Büchsen, Pantoffeln und d. g.manchmahl auch selbst die AussteuerM Gelde trugen y). Die Braut aberw mit dem neuen Manne auf einemZTa welcher noch einen sei-besten Freunde, als den oder
cfc/nTt”’^ hatte, zwischen wel.
beyden die Braut inne saß r). Vor.* S'rugen die Musicantrn und an«
dere mit Fackeln, das Haus aber desBräutgams war aufs beste geputzt; ie>doch hieng an dessen Thüre auch ein Pi-stillum oder Stempel, eine Magd hin-gegen hatte ein Sieb, und die Brautselbst ein Gefäß, so pjuVrf« hieß, mitGerste in der Hand, anzuzeigen, daß steeine gute und fleißige Wirtin im Hauseseyn wolle aa).
a) Pollux lib. III. c.3. n. 4.
b) Demosth . Orat.I. in Onet. Plut-arch. Syntpos. lib. IIJI. Quetst.3.
c) Pollux l.c.
d) Hesych. in r«pu.
e) Poliux 1 . c-
f) Plato de Rep. lib. V.
g) Pollux l. c.
h ) Poeta ap. PfeifF. Antiqn. Gr. lib.IIIl. c. /6.
i) Suidas in ßotxld,
k) Eurip. Bacchi d. Afl. V. v.2%3.
l ) Homer. II. XVIII. v.490. XVIIII.y.24. Poliux l.c. Athen. lib. V.c.i.
m) Id . lib.XlUI. c.22.
n) Suidas in n^cTiA«*. Eustath. adII, X.
o) Poliux /. c.
p) Apollen, üb. V. v. 1154.
q) Plutarch. in Solon, gs in Ptacept.coniugal,
r) Pollux l. c.
s) Schol. ad Tbeocr. IdyB. XVIII.
t) Hesych. in KruxUt.
u) Id. in
x) Poliux /. c.
y) Suidas in Ä<%K(tXvx%£ix,
z) Id. in
aa) Poliux /. c. & Bos Antiqn. Gr.P.IUI C.2. %. 11.12.
Bey den Römern wurden auch erstdie Sponläüa oder Verlöbniß gehalten,sodenfl aber einige Zeit hernach die Hoch.zeit; allein an keinen Calendis, Nonisoder Idibus, wo die Braut nicht eineWittwe war: auch nicht im May, nochkebruario , oder an dem Feste der Sa-liorum, wohl aber ingemein nach denIdibus des Iunii a), wobey jedoch dieAuspicia nicht unterlassen wurden b ).So opferte man vor allen auch der Iu-noni, als Vorsteherin der Hochzeiten c);that von den Opfern vor allem die Gablr weg d); putzte sodenn die Braut aus,S ss z uns