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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2003-2004
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tzet wurden, und zwar bedeutete das r soviel alü'iywtsaluus, undzeigetean,daßder Soldat« noch lebe, das © bedeuteteso viel, als mors, und zeigete an,

daß der Soldate todt sey d).

a) Veget, lib. II. c. 2. Cujac. Obferv.lib. VIII. c./3. Hugo de prim. fcrib,Orig. c. 19.

b) Poeschel. adPofyb. deMil.Rom.c./.§.7.

c) Trotz. adYixig.l.c.

d) Ilidor. lib. I. c. 23. Rufinus, Reine-sii, alii, ap. Trotz, ad Hug. c.21.p. jjS feqq.

Nota mufica sind itziger Zeit die Pun«cte, die auf ihren unterschiedenen Linie«über jede Sylbe eines Gesanges gesehetwerden; was es aber damit vor eine De«wandniß bey den Ebräern, alten Grie-chen und Römern gehabt, ist nicht be-kannt. Das Ve,Re,Mi,Fa,Sol, La, hatGuido Aretinus, «in Sjjdnd), ums JahrChristiloramitden itzigenNotenerfun-den a) da bingegen die Egypter doch auchschon 7 Wörtergen gehabt haben sollen,womit sie dieTone angegeben b).Indesscnbat man auch schon zu Zeiten CaroliM. Noten gehabt, darnach zu singen, dieman Nota; Rpmanas, hernach aber inFranckreich Francica; genannt c), undhat besagter Kayser anbefohlen, daß inallen Klöstern, oder doch Bißthümcrnder Psalmu;, Not«, Cantu;, Compuru;,und Grammatica sollen gelemet wer-den d). Bey den Ebräern sind, demVermuthen nach, ein Theil der Accenteauch muücalische Noten gewesene).

a) Vincent. Bellov. lib. XXV. c. 14.Baron, ad A. C. 2922. n. 20.

b) Dion. Halic. n-tgt ist*ap.Fresh. Gloß'. Lat. in Notare.

c) Ademarus?« CaroloM. atm. 787.ap. Fresii. I. c. in Not« music*.

d) Capitular./zA VI.c.277.ap.eumd.l.c.

e) Mir. Lex.Antiqu. Bibl.b.t,

Nota pecuaria waren Characteres

oder Buchstaben, womit das Vieh be-zeichnet wurde, damit ein ieder das sei«nigr kennen kunte a). Insonderheit ge-schahe solches mit den Schafen b), undPferden c), jedoch auch dem Rind-Vie-he d), und wurde dergleichen ihnen ein-gebrannt e), und zwar den Pferden auf

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die Hüften f), oder auch an die Ba-cken g), und das mit einem Jnstrumen.te, so Tpirtumn hieß. h) Solches Zej.chen war bey den Colchi; ein Phasan i),sonst aber vielfältig ein GriechischesSigma, oder auch c«, »7, daher auch fei«che Pferde rxfiirlft oderhiessen k), wie auch ein Cemaum; oderWolf u. d. g. daher die Pferdela, xoKttpI^i, 11. s. f. hiessen l).

a) Virg. Geor.lib. I. v. 263. &ad illumServ. EmmenefT /. c. Eellus ixSignare & Dignorare.

b) Calpurn. Ecl. V. v. 84.

c) Virg. Georg. lib. III. v. ,; 8 . Ana«creon Od.IV. v.i.

d) Arrian. ap. Titium Loe. contrm.lib. VII. c. 20.

e) Virgil. Anacr./.r.

f) Anacr. l.c.

g) Ccelius Rhodigin, ap. Hug. deprim.fcrib. Orig. c. 20.

h) Gerda ad Virg. l.c.

i) Suid. ap. Hugon. /. c.

k) Eustath. ßf Hdych. cum ScaJigetoap.üng.l.c.

l ) Barnes, ad Anacr. I. c.

Nota pecuniaria, Gepräge oder Figu-ren auf dem Gelde waren:

Bey den Iüden, undzwar auf denSe«nie

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kein einer Seits die grünende Ruthe Aa<rons mit der Überschrift lentfihalemKa-kadofeb, Jerusalem das heilige; auf derandern aber das Rauch-Faß mit der U-berschrifft Sekel Ifibrael, Sekel Israels;oder auf der einen Seite auch die grünen-de Ruthe, auf der andern aber die Geltemit dem Manna, und vorigen Über-schuft a); wiewohl es deren auch nochmehr Arten gegeben b), und so gar nochgiebt, deren aber keiner mehr acht seynsoll.

a) Lund. Iud.Heiligtb. lib.l.0.36.11.18.

b) Wolf. ad Lund. /. c.

Bey den Griechen, und zwar sonder-lich beyden Atheniensem, dteP-rF^aufder einen, und eine Nacht-Eule aufder andern Seite; dergleichen Müntzendaher K»p«*, oder Puella hiessen a) i beyden Corinkhiern der Pegasus , welcheMüntzen hiessen b); beyden?«^ponnefern eine Schwalbe oder SchildLröre, davon jene £«*,&**, diese

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