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Wie ehemahls in Sachsen die Statuendes Rolands. Ein mehrers von demMarsya selbst s. Lexic. Mytbol. i n
Martyr-ii.) Panuir}. Reg. VIII. apu4 Nardin.lib. V c. /.
b) Horat. l\b. I. Sät. 6. v.no.
c) Martial. lib. II. Epigr.64.
d) Plin // N. libr. XXI, cap.j. &Nardin. / c. cap. 7.
e) Serv. ^ Coel. Rhodig. N^rdin.
I. c. '
Martiales Ludi, f. Ludi.
Martialis Mons, f. Mons.
MARTIVS war der erste Monatjn dem alten Römischen Jahre, wie esRomulus angab a), als daher auch derSeptember , Oßnber, November UNd Derfernher die Nahmen des 7ten, 8ten, 9tenund roten Monats behalten haben b).Bey ben Albanis war er sonst der dritte,bey den Sabinis der vicrdte, bey b«« Fa-lisci? der fünfte, bey den Hernicis dersechste, und bey den Aequicolis dergehende e), und hat er jederzeit seine 31Tage gehabt d), ob ihm schon Numahernach in seinem Jahre nur die dritteStelle einräumet«, und mithin ihm denlaouarium und Februarium noch vor-fctzete, um vermuthlich aber doch mitihm sofern von dem Romulo nicht ab-zugehen, daß dieser das Jahr darum mitdem Martio anfangen wollen, weil sichum feinen Anfang herum auch alles inper Natur selbst verneuert e). DenNahmen hat ihm Romulus von demMarte, als seinem vermeinten Vater,gegeben, dem ex denn auch gchciligetWar f).
a) Ouid. Faß. III. v. yf,
h) Macrob. Sät. libr.f. p. n. Festusin Martius.
c) Quid. l,c. v. 87. seqq.
4 ) Viola de yet. & nov. Rom, temp,rat. ap. Pitisc. in Martius.
e) Quid. (.c. v./fo.
£) Varro, Plqtarchus, Macrobius,ali| apudf Voll! Etymo l. inMartius.
MARTYRES, Märtyrer, warendiejenigen, welche sich um der Christli-chen Lehre und dero Bekänntriiß willenvexfolM peinigest, gefangen legen und
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endlich auch gar hinrichten liejstn. Siehiessen Martyres defundi oder confum,mati, wenn sie den Tod ausgestandenponfeßores aber, oder Martyres deßgnati,wenn sie Marter und Gefängniß gelit-ten, jedoch aber noch mit dem Leben dar.von gekommen waren, ob sie dasselbeauch schon in den Banden endigen mu.sten a). Wie aber die andern Christendie gefangen gelegten sowohl trösteten,und selbst dero Bande und Ketten zuküssen pflegten; also versorgten sie die-selben auch mit Unterhalte b); vereh.reten dieselben auch so hoch, daß auf derenVorbitte die Lapsi iugemcin wieder auf«genommen wurden, ob wohl diese auchden guten Märtyreren mit ihren unge-stümen Anhalten oft beschwerlich gn»zfielen, und damit sich diese mit ihrenVorbitren nicht vergicngen, musten ihnendie Diaconi oft mit Rath und Unter-richt beyspringen c). Wogegen die,welche den Tod gelitten, auch nach sol-chem so verehret u. hochgehalten wurden,haß man nicht nur alle Überbleibsel vonihnen mit aller Ehrerbietung aufhub;sondern auch den Tag, an welchem siegelitten, jährlich feyerte, und sonderlichbey deren Gräbern zusamme kam, undGott um fernere Erhaltung seinerKirche anrieff. Man danckte aber ihmzugleich für die den Märtyrern erwieseneGnade, theilete den Armen Almosenaus, und stellet« auch wohl Gastmahlean, vergaß aber dgbey insonderheit derArmen auch wieder nicht, aas welchengar guten Dingen aber auch endlichselbst die Verehrung und Anruffungsolcher Märtyrer und anderer Heiligenentstanden ist d). Sonst aber unter-schiede man sie auch in 5 Classen, undhiessen mithin ngaTOft&frvgtf der Heil,Stephanus und die H. Tecla; jVf**Vregn, wenn sie geistliche Personen gewe-sen! wenn sie vornehme
CivibPersonen gewesen; KxMiftxgrvgit,wenn sie Frauen ober Jungfrauen ge-wesen, und gesamte andere
Märtyrer, unter den allenChristus gewesen e). Ob aber dennwohl zu verantworten war, daß man siebey dem Gottesdienste nennete, ihnen zuüherstandener Marter und erlangter
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