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schon iit den ältesten Zeiten sacrosanctiund inuiolabiles a). Und, Dsl MaN sichan ihnen vergriff, hieß es eiwe Übertre-tung oder Brechung des Völcker-Rechtsb). Wohin man auch schon rechnenwolle, wenn man sie nur nicht vorließ,oder ihnen kein Gehör gab c) Uni aber,nach Gelegenheit, desto eher auch für dieerkannt zu werden die sie waren, hattensie Kränge von Verben», oder einem ge-heiligten Kraute auf den Köpfen dj,oder auch von Oel-Zweigen e). Wenndergleichen von fremden Völckern nachRom kamen, meldeten sie sich bey denPrsfectis aerarii , an dem Tempel desSaturni f); oder es gierigen ihnen auchdie Quastores entgegen g j, und, da sievon freunden kamen, würden sie in dieStadt gelassen b), und in einem Palä-ste, so Gracoßaßs hieß, einlogirct i),und ihnen die Lautia oder Ehren,Ge-schicke gereicht k), und, ihnen sodennein Tag zur Audienz bey dem Rathegemeldet, dergleichen meist den Monatfebruarium hindurch geschahe!). Siehielten darum bey der höchsten obrigkeit-lichen Person an , die sie auch vor denRath führete m) ; und, da sie vorgclas.sen wurden, wurde alles durch Doll-metscher vorgetragen, ob schon die Ge-sandten Griechen waren, und leder Raths-Herr Griechisch verstund n). Und wennsie ihre Dinge angebracht hatten, mu-sten sie wieder abtreten , bis der Rathsich einer Antwort verglichen hatte o);da man sie indessen aufö genaueste be-siagete, auch jedem Raths-Herrr beson-ders erlaubet war, sein Heil zu versu-chen, ob er etwas verdächtiges von ih-nen heraus locken könne p). Woraufihnen denn, nach dem Schlüsse desR -ths, eine Antwort von dem Bürger-meister oder krrrore gegeben wurdePlie sie aber auch oft ihre GeschenckeMitbrachten, besonders aber güldeneKronen von ioo r), bis 246 PfundenJ)i also bekamen sie, ohne erwebiitesauria, auch ihre Geschencke oft an Gel-bc, zu 2000 Aslilms t), bis 5000 Asti-tus auf die Person u); wogegen, da sie«vn feindlichen Dölckern kamen sie auchAcht einmahl in die Stadt gelassen,lvndern in die Villam publicam, auf
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dem Campo Martio, eingeleget wurdenw); da sie denn ihre Audienz entwe-der in dem Tempel des Apolhnis *)•oder auch der Helion« erhielten y),auch wohl eine Zeit gesetzt bekamen,binnen welcher sie Italien wieder rau-Men musten z). Unter den Kaysern be-kam auch damit fast alles ene andereVerfassung, und blieben zumahl dieLamia und andere Geschencke weg weilder Gesandten allzu viel nach Rom ka-men aa). Wie denn endlich auch dengrossen Städten Einhalt gethan wurde,die ihrigen,blosse Complimcnte abzulegen,nicht mehr daher zu schicken zumahl siedadurch in grosse Unkosten gesetzek wur-den, und solchen Leuten ein 37; Thalerals ein ordinaiees Legatiuum, zuBestrei-tung der Unkosten geben musten b b).Indessen erwehlcten solche die Städte,die Decuriones derselben aber unter-schrieben nur das Decret, so von rettGriechen genannt wurde cc),
Es musten aber darzu ansehnliche undgeschickte Männer genommen wcrdnr,doch auch nicht mehr, als zaus einmahl,die aber denn Zeit ihrer Gesandt-schaft sich auch in keine andere Dingemengen durften, hingegen wiederumvon niemand verklaget, oder sonst beun-ruhiget werden kuntcn dd).
a) Cic. Verr.l. 0.33.
b) Tac. Annal lib.L c.42,
c) Liv lib. XXL c. /0.
d) Hegefipp lib.l.c.36 ,
e) Virg. Am. lib. VIL v. 133.
f) Plutarch, Q/iä-fL Rom.
g) Liv, lib. XXXXV. c.13.
h) Id. lib. XXX. c.43.
i) Varro ap. Nardin. lib. V. C.3.
k) Vid Lautia.
l) Cic. ad Pratr. lib. II. Epifl.m Liv. lib. XXX. c.40. & Pinie, in
Legati gentium.
ti) Val.MaX. lib. II. cap.i. <ßf Pitisc,
/. c.
o) Liv. lib. XXX. c. Ja.
p) Id. l.c. & lib.XXXVIL c.,.
q) Id. lib. Vill. c. i.
r) Id. Hin XXXVI. C.4.
s) Id. üb. XXXsl c.2?>
t) Id. lib. XXXXIll. c. 8.
») Id, lib. XXXI. c. p.
Ctk W) Id.