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her aber wurde ein anderes grosses Tuchvon Seide oder Purpur darzu genom-men. Daß aber Constantinus M. einCreutz dahin gesetzt, soll geschehen seyn,daß, als er gegen den IVIaxentiurn imFelde gestanden, und in ziemlicher Furchtund Angst war, ihm und dessen gantzenArmee sich ein schönes Helles und glan-tzendes Creutz gegen Osten am Himmelsehen lassen, und, da er darüber erschro-cken, habe ihm ein Engel gesagt: x- ri-luma, In diesem überwinde! Darraber sich noch nicht drein finden können,wäre ihm Christus im Schlaf mit ebensolchem Creutz, wie er gesehen, erschie-nen , und befohlen, daß er ein solchesnachmachen lassen, und in der Schlacht,als seinen Schutz, brauchen solte. Und,da er es in die Haupt - Fahne setzen las.sen, habe er auch den Sieg glücklichbehauptet d). Und obwohl auch einigedieses gantze Vorgeben in Zweifel ziehenwollen e); dennoch behaupten es andereGelehrte, und meynen, solches mit un-ter die pias fraudes zu zeblen, sey nichtViri cordati & sapientis f).
a) Prudent. adv. Symmacb. lib. I. v.
487. Euseb. Vit. Constant, lib. II.
cap. 7. Petrus Gyllius Topograph.
Constantinop. lib. III. c. 4.
b) VofT Etymol. in Labarum,
c) Füller, ap. Vosif l. c.
d) Euseb. /. c. Niceph. lib. VII. c. 36.
Sozom lib. I. c. 4.
e) lac. Oifel. ap. Schurzfl. Antiqu.
Ecclest Controv. XXII. §. f.
f) Schurzfleisch. /. c.
Labiena Gens, s. Gens.
LABRA AENEA, ehrinneRei-st!, waren 10 Gefasst von einerley Art,die Salomon mit giessen und in demTempel 5 gegen die eine Ecke des Hau-us, und ; gegen die andere setzen ließ.
ieglichen Kessel gieng 40 Bath, undstunden auf ehrinnen viereckichren Ge-stühlen, als Kasten, so 3 Ellen hoch und4 Ellen lang waren, anbey unten undvven mit zierlichen Leisten eingefasset,durch eme dergleichen auch etwas überder Mitte, ringsum wieder unterschie-den, zwischen solchen Leisten aber mitMm-Baumen, Cherubinen, Bildernder Ochsen und Löwen ausgezieret wa-wi, und auf 4 auch ehrinnen Rädern
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stunden, so an allen 4 Ecken angebrachtwaren a). Das Ertzt oder Kupfer zueinem rechnet man auf 2000 Centncr b),und glaubet, daß das Wasser in selbigedurch verborgene Röhren aus dem Brun-nen Echam gekommen c), durch unter-irdische Gange aber wieder in den TeichBerhesdam geflossen sey d). Sie die-neren vornehmlich darzu, daß die Opferdarinne gewaschen wurden; allein, weil,dem Vermuthen nach, die Röhren wan-delbar geworden, und entweder garnicht, oder doch nicht ohne allzu grosseKosten reparirt werden können, ließAchas die Kessel von den Gestühlen neh-men, und auf den blossen Boden fetzene), bis sie die Chaldaer ingesamt mitnach Babel schleppten f). In dem an-dern Tempel wurde nur ein einiger da-für wieder gemacht, und, da solcher erstnur 2 Hähne oder Auslässe hatte, ließBen Catin deren 12 darein machen, aucheine höltzerne Machine anlegen, durchdie das Wasser hinein und wieder her-aus gebracht werden kunte g). SolchesWasser soll ebenfalls auö dem BrunnErham dahin geleitet worden seyn,welcher Brunn noch itzo unfern vonBethlehem zusehen, und, daß er ehedemnach Jerusalem geleitet worden sey, ge-ben die noch übrigen Rudera zur Gnu-ge h). In der Stifts-Hütte war auchnur i dergleichen Labrum , woraus diePriester die Hände und Füsse wuschen;allein wo sie das Opfer-Fleisch gewa-schen, noch auch, wie solches Labrum inder Wüsten fortgebracht worden, findetsich nicht I), wohl aber Num. illl, , seine ziemliche Discrepanz in der Edräi-schen und Griechischen Bibel.
a) 1 Reg. VII, 27. r Chron. Illl, 6.Iken. Antiqu. Ilcbr. lib. /. c. s. §.37.
b) Villalpand. ap. Lund. lud. Hei-ligt!). lib. II. c. ,5. «. 7.
c) Lund. /. c. n. «.
d) Iken. I. c.
e) i Reg. XVI, t 7 .
f) 1 er. LII, ,7.
g) Iken. /. c.
h) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. /.cap. p. §.
i) Id. ibi 'd. c. Illl. n . p.
LABRV.vi war ein Gefäß in denAaa z Bad-