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Bad . Stuben, welches die Stelle derltzigen Bade-Wannen vertrat a). Csvaren solche bald von Ertzte, bald vonNarmor, bald auch nur von Holtze,nid dicneken auch Feigen, Oel u. a.>arinne zu haben b). An einem Schil-de war Labrum , der Rand von Eisenoder Stahl, womit er eingefassct war,entweder, daß der Schild nicht so leichtverfaulen, oder auch eingehauen werdenkunte c).
a) Cic. ad Famil. lib. Xllll. Ep. 20.
b) Körte itd Cic. I. t.
c) Polyb. de Milit. Rom. Cap.II. §.z.CX ad eum Poeschel. I. c.
LAC, Milck, wurde gar sehr inden Heydnilchen Opfern mit gebrauchta). Die Land-Leute brachten derglei-chen der Lerer, nach der Erndtc b); demMercurio die Römer c); desgleichen derNoAi, der Fortun* Virili, und demSiluano d); der Pali e); bey den Infe-riis f) und der Bon* üe* wurde wohlWein geopfert, doch hieß er auchMilch g).
a) Piin. II. N. Präs. /.
b) Tomasin. ap. Pitifc. in Lac.
c) Festus ap. eumd l. c.
d) Horat lib. II. Epiß. 1. v. 143.
e) T ibull. lib. I. EI. 1. v. 16.
f) Vul. Inferia.
g) (jiyrald Synt. IIU. p. J44. Dem«pster adRofin. lib. III. c. /g.
LACERNÄ war ein Ober - oderUmnehme- Kleid, so die Soldaten imFelde und Lagern trugen a), dergleichendie Frauen ihren Männern selbst wircke-ten b); mit der Zeit aber trug man esauch in der Stadt. Und, sb es wohlanfangs einem hieselbst auch sehr fürübel gehalten wurde, in dergleichen auf-zuziehen c); dennoch wurden sie endlichvöllig auch Mode d). Sie waren abervon Wolle e), und grobem Gespinste f),als womit man sich insonderheit für denRegen schützte g); wie auch wider dieKalte h), war sonst wie ein GriechischesPallium gemacht, nur knrtzcr, indemes nur bis in die Knie-Kehlen gieng i),anbei) von Farbe für arme Leute schwartzk), sonst aber weiß, roth, und selbst vonPurpur, oder dock dessen Farbe 1). Da-her manche auch viel Gelb kosteten m).
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Man hatte sie aber unter andern inson-derbeit an, wenn man saß und denSchau-Spielen zusahen); legte sie aberauch Ehrenthalber ab, wenn der Kaufetdarzu kam o). Man kunte sie anbey aufbeyden Seiten tragen, oder eine Seitesowohl nein, als raus wenden, sie auchauf beyden Seiten zurück schlagen p),und trug man sie zu Rom sowohl an stakder Togarum als auch über lolcke q).
a) Propcrt. lib. III. EI. /0. v. 7. Vellei.lib. II. c. 70.
b) Ouid. Faß. II. v. 74p.
c) Cic Philipp. II. c. 30.
d) Sueton. Aug. c. 40.
e) Martial. lib.II.Epigr.46. v. 3.
f) Iuuenal. Sät. V 11 II. v.28.
g) Schol. ad Iuuenal. I. c.
h) Martial. lib. VI. Epigr. pp. v. t.Plin. //. N. lib.XVIU. c.2p.
i ) Id. lib. I. Epigr. ps. v. 7.
k) Suer. /. c.
l) Iuuenal. Sät. I. v. 27.
m) Martial. lib. VIII. Epigr. /0. v. /.
n) !d .Ub.XIIlI.Epigr.j37. Tertull.Apol. c. 6.
o) Sueton. Claud. c. 6,
p) Festus in Lacerna.
q) Sigon. de ludie, lib. III. c. j8 . Kip«ping. Antiqu. Rom. lib. 1111 . cap.p.§. 14.
LACHESIS war eine der 3 Farcen,s. Lex. Mythol. in Lachesis.
LACINIA, kam insonderheit ander Toga in Betracht, weil sie mit dem-selben sich den Schweiß im Gesichte ab-wischten a); im Weinen vors Gesichthielten b); den Kopf damit bedeckten c);einen darbey hielten d); darauf tretenkirnten, daß sie die Treppen hinunterfielen e); allein einem auch zumSchim-pfe abschnitten f). Immitrelst aberwill es doch fast schwer halten, sich ein-zubilden , was eigentlich Lacinia an ei-ner Toga geheissen, da solcher untenrundherum zu gewesen, wie ein itzigerWeiber-Rock, und also keinen eigenili-chen Zipfel oder Ecke gehabt bar, diesonst wohl an dergleichen Lacinia heißenkan. Man will also, es sey hier Laci-nia nichts anders, als was sonst Oraheißt, und verstehet damit den untersten
Rand oder Schweif um ein Kleid her-
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