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KpiNßNjA war eine Müntze derGriechischen Kayser, so oben herum lau-ter Kgb*, oder Lilien, hatte.
Freso. Glojs. Gr. in Kj^av/ct-
kpo'noc ift bep den Griechen, wasbey den Lateinern Saturnus , s Lexic.Mytbol. in Saturnus.
s. Cyathus.
kt'beia, das Würfel-Spiel, sieheTessera.
Kvßof , s. Cubus.
KTBICTHCIC, s. KvßiriU^ » WÜk
eine Art der Gauckeley bey den Grie-chen, da sie auf den Händen giengen,oder tantzeten, und den Kopfunten hat-ten, die Beine aber in die Höhe recke-ten, oder doch bey uns sogenannteHaupt-Bäumgen stürtzten.
Pollux lib. JIII. c.14. Suid. in Kvß «■«*.
ktüpiana' wäre»ein Fest, welches
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die alten Christen zu Carthago dem H.Cypriano scherten, unter dessen Nahmensie auch eine schöne Kirche an dem Uferder See aufgebauet hatten.
Freso. Glojs Gr. in Kv-rs«-,«.
kt'sin war ein Wurf mit den Wür-feln. s. Canis.
ic rr' p r ic 0 o war ein grosser Ball mitFeigen-Kernen, Mehl oder auch Sandeausgefüllet, welcher in den Gymnasiisvon der Decke herunter, und bis halbenManns hoch von der Erde hieng, jungeLeute aber auf allerhand Art von sichflössen, wieder auffangen und auf an-dere Weife, als ein besonderes Exerci-tmrn,Handthieren musten, welches Spieldenn Ka^vxcßeXlcc, item K»ft )xofia%ix,oder auch yvuvxGoras hiess
Oribaiius, Hippocrates, Aretaeus, aliiap. Pfeiff. Antiqua. Gr. lib. II. c.
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L.
bedeutet zu Anfange eines Römi-' scheu Nahmens so viel, als Lucius,
nach dem schweren Alls 17 Groschen,i 3 ö Pfennig, nach dem letztem und leich-
z. E. L. Calpurnius Piso , d. i. LuciusCalpurnius Piso a) , wobey Ausoniuswill, daß man alsdenn 2 PunÄa nachsolchem machen soll b), also L: welchesaber nicht beobachtet wird. Indessenbedeutet solches Lucius einen, der beyAnbruch des Tags oder Liebt« geboh-ren worden c), oder auch von den Lu-ctationibus aus Etruricn herkommet ä).
a) Sertor. Vrsat. in L.
b) Epigramm. 34. v. /.
c) Potius in Lucius.
d) Tit. Prob. dc Pmnom. p. m. /308.
LL bedeutet 2 Libras oder einen Du-pondium a), so an Gelde 2 Asses war,und, da der leichte As von 1 Untze un»fers GeldesPftnnig galt, der alteund erste As aber ein Pfund wog, undalso 24 mahl schwerer war, hatte solchernach unserm Gelde 6 Gr. 9s Pfennig,doppelt aber igGr. 74-Pfennig gemacht,wobey er aber doch an sich einmahl soviel galt, als das andere.
a) Sertor. Vrsat. in LL.
LLS. war das Zeichen eines Sester-tii, oder dritthalbeu Astis a), welcher
testen aber nur 8 bis 9 Pfennige, deminnerlichen Werthe nach, gemacht hat.
a) Sertor. Vrsat. in LLS.
LABARVM war eine Art der Fah-nen, da an eine lange Stange ein Qve»Holtz, und an dieses ein Tuch von Pur-pur, oder anderer kostbaren rothen Far-be, glatt ausgespannt angemacht, aufsolches Tuch aber wiederum ein beson-deres Bild gemahlt war. Von denChristlichen Kaysern wurde dergleichenan stak der Haupt-Fahne, einer gan-tzen Armee gebraucht, worein Constan-tinus M. ein Creutz sticken und mit denkostbarsten Cdelgesteinen besetzen lassena). Das Tuch daran soll sehr großgewesen, und dessen Gebrauch schon zuAdriani Zeiten aufgekommen,allein auchso hoch gehalten worden seyn, daß es dieSoldaten angebetet b). Anfangs solldarzu ein Paludamentum oder Feld-Herrn-Kleid, so man den Feinden abge-nommen, gebraucht worden seyn, daheres auch den Nahmen Labarum von betnGriechischen *<Lpv(<», exuuite, ieu Jpoüabojii viuo detrafia, bekommen c). Nach-
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