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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1473-1474
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halten, entweder solchen oder doch fol-gende Tage durch eben den Schlund,durch welchen sie hinunter gezogen wur-den, wieder heraus gelassen wurden b).aj Frein. Glojs. Gr. in xxtxßxem.b) Suidas in Tgt<päuof Phauori-

nus Lex. s. I.

KATArEß'TAi war«nbep den Grie-chen die Todten - Gräber, die aber aus-serhalb den Städten wohnen musten,weil andere Leute ingemein einen Ab-scheu für ihnen hatten.

Hesych. in K«T*yf»T«f.k a t a r ür ion war ein Fest derHeyden zu Ephesuz, da sie sich verlar-veten und allerhand tolle Kleiber anzo-gen, grosse Prügel in den Fausten hak-ten, und die Bilder ihrer Götter umhertrugen, besondere Lieder darzu sungen,Männer und Weiber ohne Ansehen an-fielen, auch wohl Mord und Todschlaganstifteten und an den vornehmsten Or-ten der Stadt viel unschuldiges Blut ver-gössen. Die Raserey fiel ein den 24lanuarii, und wahret« auch zu den Zei-ten des Christenthums noch.

Ftelst. Glbjs. Gr. in Kamyayiav.katacapka war in der Griechi-schen Kirche das unterste von den Altar-Tüchern, welches unmittelbar auf demAltar, wie das Hemde auf dem Fleischelag, wogegen sodenn erst das anderehtXvux, und das dritte üxi$to> kam.

Frein, GlofJIGr . in Kxrxo-xpxx.kathtopiaphc war ein gerin-ger Geistlicher in oer Griechischen Kirche,welcher dem Volcke die Fest-Tage an-kündigen muste, als daher er auch denNahmen von KXTrytgi» , denuncio , hat,sonst in der Kirche zur linckcn Hand desChors saß, die dichter anstecken, und dieKirche rein halren muste.

Fresn. GlojJ'. Gr. in xxTxyopucgrif.kaoapma, s. K war einjunges Schwein, so geschlachtet und mitdessen Blute die Bäncke oder Sitze bcstri-chen wurden, worauf man zu Athen saß,wenn das Volck zusamme kam a). Es® ac solches emeArt der Fxpution, unddieß der, so das Blut anstrich,b), der aber so alles d!rig>rke Thgirxg-X«s, fcieExpiation selbst «verN-x.ei» c),

>474

a) Schol. Arißoph. ap. PseifF. Antiqu.Gr. lih. II. c. 3f.

b) Id. ibid.

c) Hesych iu

KATßNA'KH war eine Art Klei-dung. und zwar insonderheit des gemei-nen und schlechten Volcks, dasPilistra-ru5 von Athen aufs Land schaffte. Esgicng ihnen solches nur bis an die Knie,und war unten herum mit einem Streif«fe von Schafs-Fellen eingefaßt, wel-ches denn sowohl Mannsen als Weib-sen trugen.

Meurs ap. Schoefgen. in Kar»»«*».

K dron, s Kidron.

kentpotcJc war eine Art einesWurfs mit den Würfeln, von dem aberauch weiter, als solcher sei» Nahme,nichts bekannt ist.

Senftleb. de Alea Vet. c. p. §. 13.

kepa'iai waren die beyden einan-der gegeirüber stehenden erhabenen Sei-ten an einem Talo, auf der er nicht ste-hen kunte, noch solte, ob es wohl zufäl-liger Weise dennoch auch geschahe.

Senftleb. de Alea Vet. c. 4. §. 8 .

kepatapxia war ein Troupp E-lephanten von g2 Stück, und der dar-über gesetzt war, hieß wie

der, so über 8 Elephanten zu comman-dircn hakte, j hieß, und der, soüber 2 xtg* gesetzt war, pxhxy-

y*gw<-

Aelian. Taß. c. 23.

KESCH 1 TA heißt sowohl einLamm, als auch eine gewisse Silber-Müntze bey den Iüden, auf dero einenSeile ein Lamm gepraget war a). Siegalt den 20 Theil eines Sekels b), da-her sie »ach unserer Müntze f Groschen,das ist «Fieber-Mäuse, oder 1 Kayser«Groschen macht, sonst aber in unsererTeutschen Bibel schlechthin cinGroschengenannt wi>d c>.

a) Goodw MojAer.lib.VI.c.p.§.7.

b) Leui llen Ger R. Dav. Kimchiap. Goodwin. /. c.

c) Gen. XXXIII, ,p.

Kibrat, s einbrach terrae.

Kidaris. s. Cidari 1 !.

KIDRON, f. Kedron , war klN

Bach, der zwischen Jerusalem und demAaa Oel-Berge,