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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1451-1452
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I V R

1451 I V L

e) Curt. Üb. III. c.3. n. 16.

f) Serv. ad Aen. lib. V. v. tjO.

g) Liv. lib III. c.ig.

h) Id lib. VIIII. c.f.

i) Id. lib. IV. c.42.

k) Id. lib.X. c.tf.

l ) V irr. de R. R. lib.I. cap. /0. & adeum Interpres Germ.

Iulia Gens, f. Gens.

Iulis Lex, f. Lex.

Iulia Tribus, f. Tribus.

IVL 1 VS ifi bcr siebende unter denjetzigen Monaten, der ehmahls QuinBi-Hs hieß und der fünfte war, da sich dasZahr von dem Martio anficng, denNahmen lulius hat er auf des AntoniiBetrieb von dem lulio Caji/re bekommen,der den 12 desselben gebohren war a).Er hat 31 Tage, und die Nonas den 7,die tdus aber den sten, mithin noch 17Ante-Cilendas Augusti.

a) Alicrob. Sät. lib.I. c.12.

lunia Gens, s. Gens.

IVNIORES hiessen, nach des8eruii Tullii Einrichtung, alle diejeni-gen, welche noch nicht 46 Jahr alt wa-ren wie Seniores , welche 47 Jahr undmehr erreichet hatten. Und diese lunio-res musten denn von ihrem ,7 Jahre anmit zu Felde gehen a). Jedoch hattenjnaemcin diesen Nahme» "auch nur die,welche 20 bis 25 Jahr erreichet, derenvornehmste Verrichtungen waren, sichim Lausten, Ringen, mit dem Wurf.Spiesse Disto, im Fechten, Springentt. d g. wie auch bey den Römern son-derlich an dem Pfahle, und mit Sprin-gen auf hvltzerne Pferde b), unterAnweisung ihrer Exercitien-Meister zuÜben c), sonst aber sich wohl vorzusehen,daß sie altern, als sie waren, ihre geziem-de Ehre gaben d).

a) Dion. Haiic. lib.IIIl. c.2.

b) Poeschel. ad Polyb. de Milit.Rom. c. 6.

c) Plaut. Bacch. Act III. Sc.y v.24.

d) V3I. (V 3 ax. lib. II c n.9.

IVNSVS ist der sechste unter den

jetzigen Monaten, da er sonst der viertewar, nach des Romuli Emricht >nq 30Tage, nach des Num« 29 und nach desIul. Caestris wiederum 30 Tage bekam,andey die Nonas den 5, die Idus aber

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den 13 und Mithin 18 Ante- CalendasIulias hat a). Den Nahmen hatte erVon den lunioribus, wie der Maius vonden Maioribus, wo doch solcher Nahmenicht aus Iummius zustimme gezogen ist,und er also seine Benennung von der

lunone hat b).

a) Viola de Vet. & Nov. Roman.Temp. ratione apud Pitisc. mIunius.

b) Ouid. Fafl. VI. v.cj&ss. Festusin lunium mensem.

I V N O war die vornehmste unter denheydnischen Göttinnen, des louis Ge-mahlin, und fönst eine Vorsteherin desReichthums, der Ehre, der Ehen undanderer, s. Lex. mythol. in luno.

IVPPITER war der vornehmsteunter den heydnischen Göttern, mithinein Gott des Himmels, wie sein BruderNeptunus des Meeres, und Pluto derHölle. s. Lex. Mythol. in luppiter.

IVRAMENIVM, oder, welchesbesser Latein heisset, Iusim-andum,ein Eys, Eydftbwur, Jurament,ist eine Bejahung, oder Verneinungunter Anruffung Gottes zum Zeugen,und Rächer, wo man nicht dieWahrhcitsage. Indessen geschahe dergleichen.

Lsey den Jüoen nicht eher, als bis manfast nicht aufoie Wahl heil kommen kuntea); und doch auch sodenn noch nicht, ohnenur in erheblichen Dingen; allein dar«gegen auch nur bey dem Nahmen deswahren Gottes b), und war es eineblosse Gottlosigkeit oder auch Lcichlsin-»igkeit. daß sie auch bey dem Himmel,der Erde, der Stadt Jerusalem, demTempel, dein Airare, bey ihrem Kopfe,Barre u.d.g. schwuren c). Jmmiitelsthalten sst Vierers y Arten derEndftbwü-re, als iusim-andum temerarium , vondem einen aus dem gemeinen Vricke ei"oder 2 Weise wieder lossprechen kuntcn:lusiurandum vanum, lusiurandum depo-ßti und lusiurandum tejmmnii , welcheletztere 2 Ai-en sonderlich mit vor Gc-richte gehören d). Es wurde aber einförmlicher End entweder gantz von deinSchwörenden hergesagt, oder es sagteihm solchen ein Richter vor, und er ant-wortete nur mit ja oder »ein oder auchmit dem Amen, wobey er aber etinnw

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