septem, Und Domus ludicii Sacerdo-tum-
ven Griecken der Areopagus,der Bucoleum , Lyceum , die Thesmota,die Eponymi, das Palladium , Delphi-dium, Prytaneum, Phreattium, die He-liaa, das Parabystum, das Trigonum,has Forum ad Lycum, das Metichium,Batrachium, Phoenicium, Eodium, UNdTheseum.
Ley den Römern , ver Rath, diePrettores, Mit ihren Iudicibus, die Cen-sores, Aediles, Quastores, Triumuiri ca-pitales, Triumuiri noBurni, die Cen-tumuiri und andere, welche ingesamt anihren Orten besonders nachzusehen.Bald aber beissen ludicia auch so viel alswirckliche Ausübung des richterlichenAmts, nach welchen sie wieder warenentweder ordinaria, oder extraordinaria,publica oder priuata ; ciuiliaobtt crimi-nalia, und nach ihren Vorwürfen ludi-cia Calumnite, salfi, maießatis, homici-dii,furti faBi u s.w. so nach ihren ver-schiedenen Arten in den Lexicis Iuridicisnachzuschlagen sind.
ludicia Dei, s. Ordaleum.
lugarius Vicus, s Vicus,
1 V G A TIN V S war ein vermeinterGott, der Mann und Weib recht verei-nigen solle. s. Lexic. Mythol. in Iuga-tinus.
IVGERVM, eineIoebarr, warein Feldmaaß der Römer, und begriffein Stück Landes 240 Fuß breit a),mithin im Umfange 720 Fuß, und anOvadrat-Inhalte 28800 Fuß. DenNahme hat es daher, daß so viel mit einem'«§0 oder Joche d. i. zwey Ochsen desTages umgeackert werden kan b). Nachandern enthält es 2 Actus, 1 Actus aberist 120 Fuß breit und lang, welche dop-pelt eben so viel geben , als gesaget istworden c).
a) Quinctil. lib. I. c. /0.
b) Plin. 11 N. lib. XVIII. c.3.
C) Varr. de R. R. lib.I. c.10. Colu«mell. lib. s. c. 1.
IVGVLATIO war, wenn einOpfer-Vieh geschlagen und gefallet war,es ein Popa oder Victimarius auf denißind des Priesters abstach, ihm darbeyden Kopf rückwertS beuget« und ein
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anderer Opfer-Knecbt das Blut in ei-nem Geschirre auffieng a). Allein eswar solche Abkehlung auch «ine Art, ei-nen Menschen, so darzu verurtheiletwar, vom Leben zu bringen , welchesdenn für eine der leichtesten Arten desTodes gehalten wurde b).
a) Glasen. Theol. Gent. apud Pitisc.in Iugulario.
b) Laurent. de Rebusp. apud eumd.Le.
IVGVM, ein Joch, war eigentlichein Stück Geschirrs, so einem Vieh aufden Hals geleget wurde, um mit den dar-an sich befindlichen Strängen einen Wa-gen, Pflug u. d. g. zu ziehen, als auchdessen Deichsel zu lencken. Es war vonHoltze a), und zwar da sie hübsch sehensollen, von Buchs-baumern b); alleinauch von Ertzte c) oder Eisen d), undpflegte man zur Zierath vor KöniglicheWagen auf den beyden Enden der-selben , wie auch auf die Mitte,selbst güldene oder silberne Bilder zu se-tzen e), und muß daher fast glauben,daß 2 oder 4 Pferde nur 1 Joch gehabt,so ihnen qver über die Hälse geleget wor-den. Sonst wurde dergleichen auchneuen Eheleuten bey ihrer Trauung mitaufgeleget, zu bemercken, daß sie feineinträchtig leben und ihre Arbeiten ge-samter Hand thun solten 5 ). Allein imKriege hieß es auch Iugum, wenn man2 Spieße in die Erde steckte, und einenoben qverüber band, nach Art des Grie-chischen ng), durch welche denn hin-weg gehen musten, die man so gut, alszu Knechten machte. Und das hießsub iugum mittere , dergleichen wieder-fuhr den Römern von den Samniternb); allein auch den Samnitern wiedervon den Römern i). Wobey denn der-gleichen beschimpfte Leute ingemein nochdarzu nackt ausgezogen wurden k).In den Feld-Maassen war Iugum sovielals Iugerum, nehmlich «in Platz 120 Fußbreit, und 240 lang 1).
a) Es. X, 2 7 .
b) Homer. Iliad. a. v. 260.
c) Apollon. lib. III. v./283.
d) Claudian. Consul, Prob. & Olyb.V.83.
3 i Z
e) Gurr.