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indessen aber solche Introitus entwederregulares , die einmahl, wie das andere,behalten wurden ; oder irregulares , diesich nach der Zeit richteten, z. E. da anWeihnachten gesungen wurde Puer na-tus est nobis <ffc.
a) August, de Tempore, Sernt. //;.
b) Psalm LXXXXI,tf.
c) Frefn. GlnjstLat. /«Introitus.
IN VESTIT VR A war die Uber-gäbe einer Sache mit gewissen Cerimo-nien, als da, bey Übergebung einesGuts, einem ein Stück Rasen von sol-chem Gute, Grund und Boden, nebsteiner Ruthe und Stäbe gegeben wurde,davon letzterer auch die Herrschaft überdaselbst befindliche Leute bemerckete. Sowurde auch wohl ein Messer oderDegenmit übergeben, daß einer das Recht dahaben solle, zu schneiden, zu «rndten,einzurußen u. s. f. Anderweits wurdeeinem ein Ring, Fahne, krummer Stab,Leuchte, Handschuhe, Buch, Krantz,Horn, Hur, Gürtel, die Glocken. Stran-ge u. s. f. übergeben, dergleichen Dingeden fleißig zu Beweisung des Eigenthumsder Sache aufbehalten wurden. Daherman auch z. <£. der erwehnten Rasennoch viele in den Kirchen, von den älte-sten Zeiten her, haben soll, und, da or-dentlich auch ein geschriebenes Testamentmit überreichet worden, hat man auchwohl dergleichen etwas mit an solchesunten angenehet a). Dergleichen Ceri-monien dann auch noch wohl itzo hinund wieder bey Reichung der Lehnenoder Übergebung der Aemter üblich find.Es kömmt aber solches Wort nicht vonVestis her, als ob etwan «in besondersKleid darbey angezogen worden, sondernvon fest, vest, firmus, weil einer durchdie Imieftitur m den festen Besitz einerSache kam, und, da wir auch das ve-ster in den Titeln brauchen, bedeutetesebenfalls einen, der in seinem Amt be-festiget worden ist.
a) Fresn. Gloff. Lat. in Inuestitura ;
Hachenberg. German. tned. differt.
VIIII. §. //. jiqq.
invitator, ein Einlader,*»or,bcr andere zur Mahlzeit einlud, der-gleichen besonders auch an dem Kayser-lichen Hofe sich befunden, die zur Tafel
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zu laden, welche der Kayser haben wal-te a). Bey Den Jüden verrichtete dieEinladung zu einem Gastmahle bald ei-ne Magd, bald ein Knecht, und das zwarzu zweyenmahlen, erst in voraus, undsodenn wenn alles fertig und paratwar b). Allein es heißt lnuitator aucheiner, der die Leute bat, mit zur Leichezu gehen c), so zu Rom bey einer solen-nen Begangniß durch Ausrufen von demkr-cone geschahe, da er schriebe: Exe-quias quibus commodum est ire. lauttempus est. Ollus effertur d).
a) Martial. lib. Villi. Epigr. 03.
b) Prov. VIIII, /2. Matth. XXII, 3.Iken. Antiqu. Hebr. P.Ill. c.6.^.33.
c) Ennp.Alcest.AB. V. v.Csq.
d) Terent. Phorm. AB. I. Sc. 8. v.37.
IO war ein Freuden-Wort, welchesman ausrieff in den Saturnalibus, daman schrie Io Saturnalia ! a), und zwarso wohl bey Tage, als bey Nacht b)So schrien es auch die Soldatm beydem Triumphe, da sie rufften : /0 Tri-umphe ! sonderlich wenn sie durch dirStadt auf das Capitolium zogen c).
a) Martial. lib XL Epigr. 2.
b) Liv. lib. XXII. v. ,.
c) Varr. deL.L. lib. V. c. 7. Horas.lib. IIII. Od. 2. v. 4p.
IO, des Inachi Tochter, aus welcherendlich der Egypter Ists geworden sey«soll. s. Lex. Mythol. in Io.
IODVTTA war ein Abgott deralten Sachsen, an sich aber eine Statue,bieLotharius, Hertzog zu Sachsen, andem Welphs-Holtzr und auf dem Ler-chenfelde in Westphalen aufrichten las-sen, da er A. n>; den Kayser HenricurnV. geschlagen hatte. Es war ein Mannmit einer Streit. Kolbe in der rechten,und einem rothen Schilde, auf den ei«weisses Roß, als das Sächsische Map.pen, gemahlet war, in der lincken Hand,welche hernach die einfältigen Einwoh-ner göttlich verehret.
Schmeltz ap. Schoefgen. in lodutte.
IOLAI A waren ein Fest undSpiele, so dem Iolao zu Ehren, zu The-ben, in Bceotic», gehalten wurden, beydenen der, so sich am besten gehalten,einen Myrten Krantz zum Preise bekam.
Meurs. ap. Schcetgcn. /»Iolaia.
IOLAVS