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Numam Pompilium fiel, und ihn jUMKönige erwehlete b). Nach der Zeitwurde eben dergleichen Interrex auchvon den Patriciis , und aus den Patri-ciis erwehlrt,wenn es auch an denBür-germeistern fehlete c). Und kam es hier-bey wohl ehe bis avfden // Interregem,«he man wegen derZänckereyenderTri-bunorum plebis wieder zu einer ordent-lichen Obrigkeit gelangen kunte 6). Je-doch aber wurde dergleichen auch erweh.let, wenn die Bürgermeister gleich ver.Handen, allein abwesend waren, unddennoch die Comitia gehalten werdenmusten, neue Bürgermeister zu erwehlen,welche entweder auch von einem Bür.germeister, Dictatore oder Interregeveranstaltet werden musten e). Unddieses ist auch die eintzige Charge geblie-ben , welche die Patricii für sich behal-ten haben und dem Plebi nicht auch ha-ben zugestehen müssen f). Indessenversähe er doch alles, was vorher dieKönige, und nachher die Bürgermeisterin der Republic verwalteten g). Undkunte überhaupt die Republic niemahlsohne dergleichen seyn h). Die Zeit aber,welche ein Interrex regierte, hieß Inter-regnum i), welcher Nahme auch nochin der Welt sofern bekannt ist, als wir,da dieses geschrieben wird, selbst in der-gleichen leben.
a) Pomp. Lxt. de Magißr. Rom. llb.I. c. f.
b) Liv. lib. I. c. /7. Dom. Flocc. dePoteßat. Rom. lib. II. c. 4.
c) Cic. pro Dom. c. /4.
d) Liv. lib. VII. c. st.
e) Flocc. I. c.
f) Cic. /. c.
g) Kipping .Antiqu.Rom. lib. II. c. 3.§- 4 -
h) Salmas. adVopife.Tac.c.t.
i) Liv. /. c.
Interualla aciei , s. Vi*.
Interuaüa Caßrorum, s. Castra.
INTERVENTIO war so viel,cl$ Intercessio, so daher zu sehen ist.
INTERVLA war das innerstevon der Kleidung eines Mannes, undwurde mithin noch unter der Tunicagetragen, wie diese bey den Römern,unter der Toga, oder von den Griechen
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unter dem Pallio. Sie war anbey vonLeinwand,und mithin allerdings soviel,als itzo ein Hemse. Griechisch hieß sie
vx-eitmfiio-ot , truQtgtn , hrurtgin , UNd,
daher auch bey den unächren Lateinernauch Hypocamißun , UNd Efipborion,btt) den bessern aber auch Subucula a).Wenn sie aber auch bald schlecht, bald
monolores , dilores , bis pentelores ge-
wesen, verstehen es einige, daß so vielgüldene Streife mit eingewirckt gewesen/wogegen andere es aber von so viel Rei-hen Borten unten herum verstehen b).Mit dergleichen sie endlich auch wohlverbrämt können gewesen seyn, weil dieRömer keine Hostn, wie wir, trugen,und mithin es wohl kommen kunte, daßwenn die Tunica aufgehoben wurde,mandas Hemde darunter zu sehen bekam.
a) Salmaf. ad Tertull. de Pallio.
b) Id. ad Vopifi. Bonoß c. t$.
Intestina, s. Exta.
IN T R 1 T V M war etwas eßbares,besonders aber Brodt, das in was an-ders, als Wein, Poscam, Milch, oderauch nur Wasser eingebrockt war a). Zudergleichen denn die Bauers-Leute in-sonderheit auch gerne noch Knoblauchthaten b), wo doch ihre Intrita nichtso viel gewesen, als was wir etwan einGrün-Rraut nennen, worein sich derKnoblauch besser, als in die Butter.Milch u. d. g. schicken möchte. Jedochwas frißt der Mensch nicht?
a) Varro de R. R. lib. II. c. 9. Phaedr.lib. I. Fab. s6. v. 7.
b) Donat. adTer.Pborm.A8.lI.Sc.2. v. 4.
INTROITVS war in der altenKirche ein Gesang, der sofort bey demAnfange des Gottes-Dienstes angestim-met wurde. Er kam erst aufeinen gan-tzen Psalm an, weil aber solcher demVolcke ingemein zu lang und zu ver-drießlich war, nahm man hernach nureinen oder doch nur wenige Verse dar-zu a). Und von den Anfangen dieserVerse habenden» bis itzo noch die Sonn-tage in der Fasten ihren Nahmen, dader eine Inuocau.it , der andere Remini-scere U. s. f. heißet, weil sich die Introi-tus j. E. Inuocauit nie , tß} exaudiamipsum , u. f. f. b ) anfimg. Es waren
indessen