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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1361-1362
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als sonderlich den 23; bey Essung desOster-Lamms aber jungen sie auch dasgrosse Hallet oder den sogenannten Lob-gesang , als erst die ersten 3 Psalme da-von , und hernach die andern viere b).

a) lken. Antiqu. Hehr. P. 1 . c. 19. §. //.

b) Goodwin. Mof & Aar. lib. III.cap. 3. §. 30 . & ad tum Hottinger./. c.

Allein stttcb die beyden hatten ihreHymnos bey ihren Opfern, die sie son-derlich früh anstimmeten, und mit denPfeiffen darein bliesen, indem das Volckzu den Tempeln kam, welches sie Exer-citationes , an Excitationes Deorum hies-sen a), wobey der oberste Priester umhergieng und ruffte: Vigilasne Deumgens b)?

a) Arnob. lib. III. ap. Pirisc. h. t.

b) Guther. de Iur. Pontis lib. III.cap. 1.

Bey den Christen waren sie vom er-sten Anfange her mit gebräuchlich a),zumahl Christus und seine Jünger der-gleichen selbst mit gesungen b). Indes-sen aber glaubt man nicht, daß solcheHymni der ersten Christen leicht schrift-lich entfasset worden c), bis solches her-Nach Hilarius , Synefius, Coßnas Hiero-solymitanus , Prudentius U. a. gethan d),ob sie wohl dennoch auch in der Latei-Nischen Kirchen erst zu Ambrosii Zeitenrecht aufgekommen seyn sollen e). Hier-bey sung man sie nur so zu sagen chora-liter, in guter Einfalt, allein mit destomehrer Andacht, und also ohne alle heutzu Tage bey der Mustc auch in der Kir-che übliche Firlefantze f). s. Cantiones.

a) Plin. lib. X. Epifl. 97.

b) Matth. XXVI,30. Schurzfl. Antiq.Eccl. Controv. XVI. §. 8.

c) Idem /. c. §. 6 .

d) Idem §. //.

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e) Augustin. ap. eumd. I. c. §. ,2.

f) Schurzfl. Append. ad Antiqu.Eccl.c.iin.§. jq.

HYPAPANTE war so viel alsdas Fest Purificationis Maria, stehe Fe»stum.

HYPOCAVSTVM t»ar bey denAlken ein gewölbter Ort unter dem Fuß-Boden, sonderlich der Bade - Zimmer,worinn« man Feuer machte, und, nach-dem man die Wärme davon in den Zim-mern darüber haben wolte, hub man ei-nen darüber liegenden Stein auf, undließ dero so viel herauf, als man habenwolte a). Sie waren also gantz wasanders, als unsere Stuben, die mansonst Lateinisch auch Hypocausianmntf,ob sich wohl sonst unsere Stuben aufdergleichen Art auch möchten warm ma-chen lassen, wenn man keine Oefen oderCamine darinne haben wolte.

a) Plin. lib. II. Ep. 17. n. 33. Viftruv.lib. V. c. so.

HYPOGAEA war ehmahls, wasitzo unsere Keller, weil man darinne auchden Wein, Oel u. d. g. aufhub a). Al-lein es hiessen auch die Begräbnisse un-ter der Erde also, wohin man die Cör-per der Verstorbenen in ihren Särgensetzte, wenn man sie nicht verbrann-re b).

a) Victr. lib. VI. c. //.

b) Perron, c. 71. Spon. Mifc. Erudit.Antiqu. Seil. VIIII p. 29/. Gyrald.de Var. Sepel. ritu c. 2. & adeumFaes l. c.

H Y S T E RIA waren ein Fest dererzu Argos , welches sie der Veneri zuEhren hielten, und ihr daran einSchwein opferten.

Meurs. & Castellan. ap. Schoetgen.

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T A C H IN, Iacin, Ioachin, war die sie a). Sie waren beyderseits von Ertz-A eine von den ehrinnen Seulen, und te, und zwar nach einigen von demrein-zwar die zur rechten Hand oder gegen sten Kupfer b), nach andern aber vonMittag, welche Salomon mit noch einer Meßing c). Der Stamm daran warandern, so £>oas hieß, vor die Halle sei- 17 und 1 halbe Elle hoch, und der Umer-nes Tempels also setzen ließ, daß man satz 1 halbe Elle, zusamme ,8 Ellen,zwischen ihnen hm in selbigen gehen mn- Hierzu kam ein Capital von 2 Ellen

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