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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1337-1338
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begriff, und so viel war, als ein gesun-der Mensch des Tages essen kunte 2).Daher Gott auch jedem täglich so vielManna in der Wüsten gab b). Sonstenthielt es if Cab, oder 43? Cyer-Schale, und muß mit dem Cbomer nichtvermenget werden c), als welcher 100Gomer begriff d).

a) Goodwin. Mos. sf Aar. Yibr. VI.

cap. 8. §6. & ad eum Hotting.

/. c.

b) Exod XVI, 3 6 -

c) Iken. Ant'tqu. Hehr. P.1I. cap. 8.

§. 16.

d) Hottinger. <fcs Iken. II. cc.

HOMICIDA, ein Mörder, der

«inen Menschen umgebracht hatte, wur-de bey den Jüden mit dem Schwerdtegerichtet, da er den Mord vorschlich be.gangen, und zwar that solches entwederder Blut-Rächer, so der nächste Angehö-rige des Entleibten war, oder, da sol-cher nicht wolle, oder auch nicht verban-den war, die ordentliche Obrigkeit a).Hatte aber einer dergleichen wider Willenund unversehens gethan kunte er sich auchwohl gegen den Blut-Racher wehren,kam aber am sichersten weg. wenn er sichin eine der Frey-Skadte. Kedescb, Si-chern, Hebron, Bezer, Ramotb oder Golansalvirtc b). s. Asyla.

a) Marsham. Lan. Chron. Secui. VIIII.

р. /07. Iken. Antiqu. Hebr. P. II.

с. f. §.46.

b) Id. I.c. §.47.48.

Bey den Griechen wurde ein Mördervon den Areopagiren, und zwar unterfreyem Himmel gerichtet a), und, da erschuldig befunden wurde, auch mit demSchwerdte gestraft b). War ein Alhe-nienscr ausserhalb des Landes getöbtetworden, foderte man den Mörder ausder Stadt ab, wo er sich befand ; wolleman ihn nicht heraus geben, so ficngman 3 andere Bürger derselben Stadtauf und führete sie nach Athen, bis manden Thäter auslieferte, welches4 t* hieß c). Sonst durfte dergleichenin keinen Tempel mit kommen d), nochauch dahin, wo die Wache in einem La-ger, oder wurde vielmehr gar nicht unterden Soldaten gelitten e).

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a) Antiphon Orat, de Cade Hero-dis, Pollux üb. VIII c.jo.

b) Pfeiff. Antiqu. Gr. lib. I. c. 3g.

c) Suidas in

d) Pfeiff l. c.

e) Id. I.c. lib. III. c.sO.

Bey ven Römern wurde ein Vorneh-mer in eine Insel deportirct , und seinVermögen confisciret, ein Geringer aberden wilden Bestien vorgeworfen a),Meuchelmörder aber wurden letztcrn soübergeben, daß sie auch nicht auf ein-mahl hingerichtet, sondern alleweile vonihnen gezauset wurden b). So wurdengeringe ans Creutz geschlagen, ansehnli-chere aber mit dem Schwerst gerichtet

c) ; im Lager aber auch wohl mit Prä-geln und Steinen ums Leben gebracht

d) . Ein Selbst > Mörder wurde unbe-graben hingeworfen e), und ihrBermö-gen consifciret f). Jedoch aber wardißfalls auch nichts so durchgängigesausgemacht.

a) Marcian. /. 3. §. pen. ad L. Cortt.de Sicar.

b) Tertull. de Spefiac. c.23.

c) Pauli. Sent. lib. V. 23.

d) Hirt de B. Alex. c. 27.

e) Quinct. Declam.lIII.

f) Guther. de lur. Man. libr. I.cap. q.

HONOR wurde von den Römernals ein besonderer Gott verehret, dermithin auch seinen eigenen Tem-pel jU Rom hatte. s. Lexic. Mytbol. inHonor.

HOPLOMACHVS heist zwarein jeder, der am gantzen Leibe gewaffnetist, besonders aber doch ein gewisserGladiator a). Indessen aber weiß mandoch nicht, was es eigentlich für Be-wandniß mit ihm gehabt hat, ausser,daß solcher und ein sogenannter Samniseinerley gewesen seyn soll, der wenig-stens sein Casquet auf dem Kopfe undsein Schild in der Hand gehabt, da di«anderen ohne alles dergleichen gefochten,& ictibus totis corporibus expolitifuerunt, »ie Seneca von ihnen schrei-bet b).

a) Senec. Controv. III. Suet. Calig.3 f. Miirtial, lib. VI11. Epigr.74.

b) Epist,