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Tänyer c). Wie sie denn auch erstvielmehr nicht gethan, als nach derPfeiffe mit allerhand eben nicht unan-ständigen Bewegungen getantzet habend). Nachher aber stelleten sie auch al-lerhand Personen vor als die LateinischenKönige mit ihren lituis ; die Feldherrenin ihren Paludamentis und Lorber-Krantzen; die Königinnen mit ihrenlangen Schweiff-Kleidern und gelbenKappen ; die Götter mit den ihnen zu-geeigneten Kerur-Zeichen, als den Bac-chum mit dem I hyrso, den Apollinemmit der Leyer u.s.f. trugen anbey ihrebesonderen Schuhe oder Cothurnos e).In den Händen halten sie einen Stab,als ein Zepter, damit in ihren Bewe-gungen das Gewicht besser halten zukönnen 5); vor den Gesichtern aber hat-ten sie Larven, da sie sich zu den ältestenZeiten in denselben nur mit Hefen be-sthmirreten g). Die Kayserhielten mitZeit dergleichen nur für sich, die sie aberdoch auch vor demVolcke spielen liessen,um diesem einen desto grösser» Gefallenzu erzeigen h): Und zwar agirte an-
fangs, nach des Thespidis Erfindung,nur einer, damit der Chor etwas verwei-le ruhen kunte, der sonst das gantzeSpiel ausmachte; Aeschylus soll so-denn den andern, und Sophocles dendritten darzu gethan haben i), bis end-lich das gantze Wesen immer mehr undmehr verstärcket worden. Indessenagirtm sie nicht nur auf den öffentlichenTheatris, sondern wurden auch bey denGast-Geboten gebraucht k) , und so garauch bey den Leichen-Begangnissen 1).Hierbey wurden sie so hoch gehalten,daß man ihnen auch wohl Statuen auf-richtete m), und, da sie es dem Bolckezu Gefallen machten, klatschte dieses mitden Handen n); da sie es aber auchnicht zu tügen machten, wurden sie auchausgezischt, und musten ihren Spiel-Platz verlassen v).
a) Timseus Siculus ap. VolT Etym.in Ludi.
b) Liv lib. VII. c. 2.
c) VofT Etymo/, in Histrio.
d) Liv. I.c.
e) Bulenger. de Tbeatr. I br. I. c. jf.
HOM 1336
Casal. de Trag. cap. ap. Pitiseb. t
f) Suet. Ner. c.i^.fyadeum Casaub.
& T orrent. /. c. Bulenger. /. c.
g) Aristot. Poet. c. j\
h) Spartian. Adrian. cap./Q. Casaub.dgs Salmas ad eumd. I. c.
i) Gytald. ss Bulenger. apud Pitisc.
/. c.
k) Suet. Aug. c.74. Liv. lib.XXXVUIl.cap. 16.
l ) Dion. Halle. libr. VII. Morestell.Pofnp. Eeral. lib. II. c. /8.
m) Festus in Statua est; Figrel. deStat. Rom. c. 23.
n) Horat. Art. Poet. v./ff. Quinftil.lib. VI. c. i.
o) Cic. Paradox. 3. & de Orat.lib. III. c.j0.
HODOPOEI, Gr oTsa-o«}, wartn imMagistrat zu Athen, der insonderheitauf die Unterhaltung der Strassen, wieauch gehörige Beschaffenheit der Gassenin der Stadt <u sehen hatte.
Sigon. de Rep. Athen. lib.IIII. cap.3.ap. Schcergen. in öi'eirncl.
HOLOSEKICVM war <in Zeuggantz von Seide, dergleichen zuRom zu-erst Heliogabalus getragen haben soll,da sonst nur halbseidener zum höchstenMode war a). Wie denn daher auchdergleichen so theuer war, daß man ihngegen Gold wog, und aus der Ursacheder Kayser Aurelianus feiner Gemah-lin nicht vergönnen wolte, dergleichenPallium oder Umhang zu tragen b).
a) Lamprid. Heliog. c. 26.
b) Vopisc. Aurelian. c. 4s.
HOLOVERVM war, nach eini-gen, so viel, als Holosericum a): alleinandere wollen sicherer Wissen, daß es einZeug durchaus von Purpur gewesen, der-gleichen allein der Kayser und die Scini-gen getragen, da das Holosericum auchandern erlaubet gewesen b).
a) Turncbus, Gerda, alii, ap. Pitisc.h. t.
b) Salmas. ad Poll. c. 27. Dempster. jad Rostn. lib. V. c. 31.
HOMER, s Orner, s.Gomer,war ein Maaß trockener Dinge bey denJüden, welches den io Theil eines Epha ,
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