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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
Entstehung
Seite
1315-1316
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ijij H E C

f) Eustath. ad Hom. 11 . lib. VI. ap.enmd. lib. II. c. 39.

g) Casmb. ad Capitolin. 1 . 1 .

h! Artenvd. ap. Casaub l. c.

HECATÜM PHONIA , Gr.

%K*T,u.ipZn<t , waren ein Opfer, welcheseiner den Göttern brachte, nachdem ermit eigener Hand 100 Feinde erschlagenhatte. Dergleichen brachte dem louiIthomrt» dreymahl Aristornenes, Ge-neral der Mestenier, da er so vielLace-damonier erleget haben wolle a). ^ Al-lein man halt solches billig eben für sogegründet, als daRomulus von 14000erschlagenen Feinden die Hclfte allein er-leget haben soll b).

a) Pausan. Meßen. c. 29.

b) Piutarch. in Romulo & Kühn. adPausan. 1 . c.

HECATONSTYLON war einPorticus obcrGallerie Von 100 Seulen,Welcher in der VIIU Region der StadtRom zu sehen war a). Nach einigenbefand er sich mit an dem Theatro desPompeii, nach andern aber etwas da-von, und will man, daß die Spurendavon noch auf dem Monte Ccelio zusehen seyn sollen b).

a) Nardin. lib. VI. c. /. tss 8-

b) Belior. Fragtn. Vet. Rom. Tab.XU. ap. Pitisc. b. t.

HEDERA war dem Baccho gewid-met a) , daher auch einen Krantz von der-gleichen tragen musten, welche demselbeneingeweihet worden b), wie sonst auchdie Poeten dergleichen aufsetzten c),weilsie ingemein Liebhaber des Weins wa-ren d) i oder auch weil sie manchmahlnicht viel klüger waren, als die Bacchas*oder ihre Carmina immer grünen sollen,wie der Epheu e) ; oder auch Bacchusund Apollo an sich einerley sind, und,da sie unter des Apollinis Schutze sie-Heu auch mit unter Bacchi seyn müs-sen f).

a) Fcflus in Hedera ; Tibuli, lib.III. Bieg. 6. v. j.

b) Euripid. in Bacchis ; Tomasin.de Donar. c. 27.

C) Horat. lib. I. Od. /. v. 29. Ouid.Trist. üb. 1 . Eleg. 6. v. /.

d) Serv. ad Virg. Aen lib. VIII. *. ij.

c) td. ad Eleg. VII. v. 2;.

H E L izi6

f) Aleander Tab. Heliac. Explicat,ap. Pitisc. h. t.

HEGVMENVS,f Egumenus,war so viel, als ein Abt in einem Klo-ster, Gr. Ytytfityoi von iyUficti, duco.

Fresn. G! Lat. in Hegumeni.

HELA war eine MilkernachtischeGöttin unter der Erde, von der die Höl-le ihren Nahmen haben soll. Ihr Auf.enthalt oder Pallasi hieß Nifleheim , itiwelchen die kamen, die an einer Kranck-heit gestorben waren, und da in stetenTrauern bleiben musten. Sie war ansich auf einer Seite blem und sahe gantzgrausam aus, auf der andern aber hat-te sie die Farbe einer menschlichen Haut,und will man aus ihr sonst der Grie-chen und Römer Proserpinam machen.

Edda Mytbol. 28. Keysier. Antiqu.Septemtr. Seid. II. c. 2. §. 21.

HELENIA waren ein Fest, wel-ches man der Heien» zu Ehren zu La-cedamon begicng, wobey die Jungfernauf Maulthieren oder Korb - Wagen inProceffion nach derselben Tempel fuh-ren.

Meurs (^Fasold. ap. Schcetgen b. t.

HELENEPHORIA war ein Fest zuAthen, da man in» a»»«« oder besonderngeflochtnenKörbgengewisseHeiligthümeroder Mysteria herum trug.

Castellan. deFeßis Gracor.ap. Schoet*gen. b. t.

HELEPOLIS war eine besondereMachine, welche der König DemetriusPoliorcetes erfand, Dioclides vonAbdera aber verfertigte, und dieneteeine Stadt leicht damit zu erobern. Siewar als eine grosse und starcke Gallen«gemacht, obenher gegen das Feuer derFeinde wohl verwahret, und von innenvon einer grossen Anzahl Soldaten gezo-gen ; und weil sie nicht nur aufRadernstund, sondern von vorn gegen die Mau-er der Stadt mit starcken und scharfeneisernen Spitzen versehen war, kuntesie mit solcherGewalt wider eine Mauerangezogen werden, daß solche breche»und eine grosse Oeffnung geben muste.Und weil denn besagter König dadurchviele Städte eroberte, bekam er dahereben den Beynahmen Poliorcetes.

Victruv. lib. -Y. g. vlt. tty ad eunt

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