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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1317-1318
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Philander l. c. Athen. lib. V. c. pAtnmian. lib. XXIII. c. f- Plu»tarch. in Demetr. Lipf Poliorcet.lib. 111. Dial. /, Voss. Etymi, ittHelepolis.

MELIAE A , Gr. , war zuAthen das oberste, gröste und vornehm-ste Gerichte a), welches den Nahmenvon die Sonne, hak, weil es un-ter freyem Himmel gehalten wurde b).In selbigem aber wurden nur Dinge ab-gehandelt , weiche das gemeine Wesenangiengcn c), und bestand eigentlichaus 502 Personen; war die Sache abersehr wichtig, so wurden 2Dicasteria zu-samme genommen, auch wohl gar ;derselben, da denn dort ihrer 1220, hieraber gar 1500 zusamme kamen d). Sol-che Rathma'nner bekamen anfangs fürihre Mühe nichts, hernach aber doch ei-nen obolum, oderG Pfennig, und endlichnach ausgemachter Sache, einen trio-bolum oder 18 Pfennige e), daher sieauch der Lomicus wie zum Spott, <Pf *-ras »! , contribules trioboli nen-

net f ). Indessen wurden sie doch durchsLooß erwehlet, worauf sie einen sehrschweren Eid ablegen musten , daß sierecht richten Wolken, und wer da wasanbringen wolte, muste von den The-smorhetis erst Erlaubniß darzu erhal-ten, auch Kläger und Verklagter ihrenEid ablegen, jener dieser

»mofttrlm, auch beyde ein gewisses Geldzum Unterpfand« legen, worauf beydenzu reden erlaubet wurde, jedoch nachaufgestelleter Wasser-Uhr, auf welcheder acht hatte. Wenn beydegeredet hatten, gaben die Richter ihreMeynung durch Calculos , da denn derSachfallige entweder um ein gewissesGeld, oder auch am Leben gestraft, unddort den , oder ExaBoribns ,

hier aber den oder Vndecimuirisübergeben wurde. Kunte er dort dieStrafe nicht bezahlen, muste er ins Ge-fängniß kriechen, starb er darinne, soninste auch der Sohn hinein g), wie vonbemMilitadeunb dessen Sohne Cimon«bekannt ist h).

a) Pausan. Att. t. 28 .

b) Suidas in ria,*«-«.

c) Harpoctatiost in rfW,*,

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d) Pollux lib. V11L c. to.

e) Suid. /. c.

f) Aristoph. Equit, np . Pfeiff An-tiqu. GV. lib. 11. c. $ 2 .

g) Lamb. Bos Antiqu. Gr. lib. III. c.*} § f-H>' .

h) Nepos in Cimone cap. >.HELLANOD1CAE, Gr.

ni'Uat , waren die Kampf- Richter beyden Olympischen Spielen, welche demObsieger endlich den ausgesetzten Ehren«Krantz zuerkannten. Sie waren dieVornehmsten von benEleensern a), undmusten sie sowohl, als die Kampfer, sichnackend bey den Spielen finden lasse»b), da sie vorher in ihren Purpur-Rö-cken aufzogen c). Anfangs wäre»ihrer nur 2, hernach aber wurden derenOlymp. 25 nennt gesetzrt, deren z ausden Kampf zu Pferde ; z auf das Pan-cratium, und; auf die übrigen Kampf-Arten bestellet waren. Olymp. 27kam auch der lote darzu, und endlichwurden ihrer Olymp. ,0; so viel, alsTtibus der Eleorum waren, nehmlich12, und mithin aus iedemlribu einetgenommen ; allein nach dem unglückli-chen Kriege mit den Arcadiern wurde»ihrer wieder 8. hernach aber 10, wobeyes blieb d). Andere Hdlanodica wäre»diejenigen, welche von den Akhenienfer»abgeordnet waren, in den Städten ih.rer Botmäßigkeit ein gewisses Geld ein-zunehmen , welches sodenn den Chora-gis ausgehändiget wurde, so die öffent-lichen Schau. Spiele dafür anstelle»musten «).

a) Varin. in

b) Pauian. ap. Pfeiff. Antiqu. Gr. lib,1 . c. 4 p.

t) Varin 1. c.

d) Pausan. EI. prior, c. 9 .

e) Postell. öP«tr. Eib. dp. Scheet*gen. b. t.

HELLENOTAMlÄEI wäre»gewisse Personen, so von den Athcnien»fern gesetzei wurden, das Geld von ih»ren Bilndsgenossen einzunehmen, wel-ches sie, dem Vergleiche nach, mit zu Un-terhaltung der Flotte hergabem

Pollux lib. vill. c. 19 . n. 9 . Poftelfe,'Sigort-, ap. Schoetgesi. b. i-,

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