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a) Festus in Coelibatis hasta.
b) Plutarch. Qtiafi. Rom. n. gtf.
Hasta cruenta war ein roth angestri-chener Spieß, welcher aufgesteckt wurde,wenn man den Soldaten Freyheit gab,eine bezwungene Stadt zu plündern a).Wiewohl auch andere von der gantzenCerimsnie nichts wissen wollen; sondernglauben, der Spieß hieß cruenta , weilman darben der in die Acht Erklärtenoder auch Hingerichteten Güter darbeysubhastiret habe b).
a) Cic. Off. libr. II. c.8. Siccama deCentumv iud. lib. II. c.3. Alex. abAlex. lib. III. c. /6.
b) Grev. Präs. ad Tom. II. Antiqu.Rom. ap Pitisc. b. t.
Hasta decemuiralis soll auch ein Zei-chen der Gerichtsbarkeit der vecemui-rorum Stlitibus diiudicandis gewesenseyn, von dem aber andere nichts wissenwollen.
Pitisc. b.t.
Hasta fetialis war ein Spieß, den derPater Parrarus oder Herold der Römerin der Feinde Land warf, wenn man sol-chen den Krieg ankündigte a). Er war mitBlute bestrichen b), oder doch sonst voneinem röthlichten Holtze, daher er auchSanguinea genannt wird C).
. a) Serv. ad Virg. Aen. libr. VIII 1 .
v.f3.
b) Ammian. lib.XVIllI. c.i.
c) Liv. libr.I. c.p. Turneb. Adtterf.libr. VIII. cap. 23. VIIII. Cap. /7.Veltrin. de Re milk. Rom. lib.l.C.2. ap. Pitisc. b.t.
Hasta fiscalis war ein Spieß, der auf-gesteckt wurde, wenn man etwas ver-kaufst«, so dem Fisco gehörete, derglei,chen Handlung sonst auch nicht gültigwar, wo der Spieß nicht aufgesteckt wor-den war.
L.. ‘ & s. C. de lur. fifc. Siccama deCentumv. lud. lib. II. c.3.
Hasta frumentaria wurde aufgesteckt,wenn man bey theuerer Zeit demVolckeGetreide aus den gemeinen Korn-Häu-sern um einen leidlichen Preis lassenwolte, der daher auch haßa salutis sollgenannt worden seyn a); wogegen an-kere alles verwerfen, waS von diesemSpiesse gesagt wird b).
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a) Quinctil. Dcclatn. n. Siccama deCentumv. lud. libr.II. c.3. Rhodi,gin. Antiqu Leß. lib. XXL cap.ij.ap. Pitisc. b. t.
b) Graev. Praf. ad Tom. II. Antiqu.Rom.
Ilafla pratoria war, nach gemeinerMeinung, ein Zeichen der Gewalt undGerichtsbarkeit eines praetons a), wo-gegen andere aber auch lieber nur denSpieß dadurch verstehen wollen, deraufgesteckt worden, wenn eines Güteröffentlich nach dem Ausspruche einespratoris fubhastiret wurden b). Esbedeutete aber hierbcy der Spieß, daß,wer was erstünde, es mit eben so gutemRechte besitzen solle, als wenn er rüdemFeinde im Kriege und also mit den Waf-fen abgenommen hätte c). Jedoch aberist erstere Meynung so fern doch auchnicht ohne Grund, als es auch ein Zei-chen richterlicher Gewalt war, daß erdenSpießauch beySubbastativnen durfteausstecken; ohne daß er doch auch selbstden Göttern, als ein Zeichen ihrer Ge-walt und Hoheit, zugegeben wurde d).
a) Vid. Praetor.
b) Senec. de Brev. Vit. c.n. Id. dtIra lib. I. c. 2. Festus in Haste.
c) Grev. Praf ad Tom. III.Antiqu. Rom.
d) Graev. l.c.
Hasta pura war ein Spieß, jedochohne Eisen, dergleichen unter andernden Soldaten mitgegeben wurde, die sichwohl verhalten hatten.
Suet. Claud. c. 28. Virg. Aen. lib. VI.v. 760. ffs ad eum Seruius l. c. Si*gon. de Ant. lur. C. R. lib.l. c.Jf.Rostn. libr. X. c. 26. & Dempstef*ad eumd. lib. X. c. 10.
Hasta quastoria war ein Spieß, derausgcsteckr wurde, wenn die Leute, wassie schuldig waren, in die Schatz-Kam-mer liefern selten.
Tac. Annal. libr. XIII. c. 28- L&z deRep. Rom. lib. VIII. cap. /7- opudPitisc. b.t.
Hasta sacra war ein Spieß, wie ihndie Statuen einiger Götter in den Han-den hatten, die als Götter des Kriegsverehret wurden, und, da sich derglel«chen Spiesse bewegcten, wurde es fuc