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a) Lamb. Bos Antiqu. Grac. P. III.
C.2. § / 8 .
b) Pollux lib.I. c.i0. 11.6.
c) Strabo lib. X.
d) lustin. lib. XXXIII. c. ?.
e) Aeschyl. VII. contra 1 beb. v. ffl.Virg. Aen. lib. XII. v. g$.
f) Homer. Od. libr. 1 . v. 128. adeum Eujlatb. l.c.
g) Homer. II. lib.X. v./f 0 .
h) Dio Chryf Orat. II. de Regno ap.Pitilc. b.t.
Bey ven Römern hielte man denSpieß für eine Erfindung der Etruricr,die ihn Corim, wie die Sabiner Quirimnannten a). Und war er auch bey sol-chen ein Zeichen der Königlichen Wür-de b), sonst aber eins der vornehmstenGewehr der Römer, als mit dem diemeisten von ihnen bewaffnet waren, be«sonders aber die, so daher Haßati hies-sen c). In Friedens-Zeiten war er einZeichen der Iurisdiction. Daher der-gleichen aufgesteckt wurde, wo die Leu-tumuiri Gerichte hielten d), mithin warer auch des ordinaire Intigne des Prae-toris e). Also wurde dergleichen auchaufgesteckt, wo man conülcirke Güteran die Meistbietenden verkauffte, so da-her solche Haßte fubiieere, oder fubha-Jliren hieß 5). Sonst war er sehr man.cherley, wie die Folge hier mit gebenwird.
a) Ouid. Faß. II. v. 477.
b) Virg. Aen. lib. XII. v. 2/0.
c) Vid. Haßati,
d) Suet. Aug. c. 36.
e) Senec. de Brev. Vit. c. 11.
f) Sigon, de Ant. Iur. C. R. Iibr. I.cap. it.
Haßa Amentata war ein schwererWurf-Spieß, der daher in der Mitte ei-neu ledernen Riem halte, durch dessenBeyhülfe er mit desto grösserer Gewaltgeworfen werden kunte. Wie man esaber eigentlich gemacht, weiß man nichtmehr.
Cic. de Orat. lib.I. cap, $7. Turneb.Aduerß lib. XIIII. c.n. XXV. c.12.ap. Pitilc. b. t.
Haßa censoria war ein Spieß, dendie Censores aufsteckten, zum Zeichen,daß sie die Vectigalia oder Zölle und
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andere Einkünfte verpachten wdlten, somit Einwilligung des Rathes und Volcksgeschehen muste.
Liv. lib. XXXV 1 III. c.44. Burmann.de Velli gal. n. 8. ap. Pitilc. b. t.
Haßa centummralis wurde ausge-steckt, wenn die Centumuiri Gerichtehalten sollen, oder wollen, daher auchHaßa oftmahls so viel als solches Ge-richte selbst heisset a). Er wurde abervor der Basilika, oder wo man sonst die-ses Gerichte hielt, hingesteckt, und warein Zeichen, daß hiesclbst das höchste und»ornehniste Gerichte sey, von dem manauch nicht appdliren kunte, weil es so-fern gleichsam das gantze Volck vorstel-lete, als die Indices aus allen Tribubusbarzu erwehlet waren b).
a) Suet. Aug. c.36. Martial. lib. VII.Epigr. 62. v. 7.
b) Siccam, de Centumv. lud. lib. II.cap. 3. Sigon. de lud. libr. I. cap. 8.
22.
Haßa cwlibaris war kill Spieß Miteinem Eisen oder Spitze, mit der einGladiator war erstochen worden, undscheidelre, oder theilete, man damit dieHaare einer Braut, zum Zeichen, daßwie der Spieß mit dem Leibe des erleg-ten Fechters vereiniget gewesen, alsodie Braut es auch mit ihrem künftigenManne seyn solle; (allein kan man aucheine ungereimtere Ursache geben ?) oder,weil die Frauen in dem Schutze derIunonis Curitis waren, die mit einemSpiesse bewaffnet war; oder weil esbedeuten solte, daß die Braut tapfereMänner zeugen solle; oder weil dieBraut dem Regiment des MannS unter-worfen seyn solte, weil der Spieß einZeichen der Gewalt und Gerichtsbarkeitwar a). Andere geben noch andere Ur-sachen, nehmlich, daß es ein Andenckenseyn solte. wie die ersten Frauen mit Ge-walt geraubet worden; oder weil sieSoldaten zu Männern nähmen, sottensie sich von aller Pracht und Üppigkeitenthalten; oder, daß ihr Ehestand nurdurch Gewalt wieder solle getrennel wer-den b). Allein es scheinet, daß dieRömer selbst nicht gewust, was sie mitder albernen Cerimonie gehabt habenwollen.
«) Festus