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c) Modestin. /. fi duas 6. alias l.sed (fis reprobati §. cum fimiliterff.de excus. tutel. Panciroll. de Ma-gistrat. Municip. c. 22. Grapald. dePart. Doni. lib. II. cap. 2. ap. Pitisc.
b. t.
GYMNASIVM tuar sto Drf in ci«ner abgesonderten Gegend einer Stadt,wo junge Leute im Fechten, Ringen,Werfen mit dem Cisco u. d. g. unterwie-sen wurden a). Es hat den Nahmenvon yvuiU, nackend, weil bey den mei-sten der gebräuchlichen Übungen man dieKleider ablegete b); jedoch aber bedeckteman dennoch die Scham darbey mit ei-nem subligacolo oder besondern Schur-tze c). Die Urheber davon sollen die La-cedanionier gewesen seyn d), wenigstensdoch die Griechen e). Zu Rom hatteman dergleichen unfern von der Tiber,damit man sich in derselben sofort wie-der baden und reinigen kunte, wenn mansich staubicht oder sonst garstig gemachthatte f). Hierbey waren solche Gymna-sia gar wohl erbauet, auch mit ihrenStatuen ausgezieret g). Der, so dieAufsicht über dergleichen Ort, und wasdarinne vorgieng, halte, hieß Gymnafiar-cba, die aber, so die jungen Leute übetenund unterwiesen, Gymnafiasta oder Pa-dotribee h). Nach der Zeit hieß man auchdie Oerter also, wo man die Studia trieb!); jedoch auf ungeschickte Art, weilman nirgends weniger, als da, sich na-ckend darf sehen lassen k); allein derNahme ist daher gekommen, weil diePhilosophi sich erst bemeldeter Gymna.siorum auch ju ihren Schulen mit be-dieinen, welche denn duher ihren vori-gen Nahmen behalten haben, ob manschon gantz andere Dinge darinne trieb l).
a) Galen de tuenda valetud. lib. II.
c. /7. Isidor. lib. XVIII. c. 17.
b) Martial. lib. III. Epigr. 68. v. 3.
c) Auctor Etymol. Magni in nMtrcurial. Gymnas, lib. I. c. 6. ap.Pitisc. h. t.
d) Thucyd. lib. V.
e) .( ic. de Orat. lib. II. c. f.
f) Mercurial. /. c. cap. 10.
g) ( ic. 'Verr.II. cap. 66. Tac. Annal.lib. XV. c. 22. Pausan. Attic. c. 17.Plin. H. N. lib. VII.c.37.
IJOZ
h) Pfeiff. Antiqu. Gr. lib. II. c. 42.
i) Cic de Orat. lib. I. cap. 13. Plin.lib. I. Epifi. 22.
k) Scalig. Poesie, c. 22.
l) (. ic. /. c. cap. 3. VosT Etymol. inGymnasium.
GYMNASTICA hieß die Wis-senschaft bey den Alten, sich im Rin-gen, Fechten u.d.g. zu üben, um. sowohlder Gesundheit damit zu starken zu kom-men ; als auch sich zum Kriege dadurchgeschickt zu machen a). Wogegen Gy-mnica war, wenn Man durch die Gymna-sticam so viel erlernet hatte, daß man mitandern sich in einen Kampfeinlassen undden Sieg hoffen kunte b), solche auchwohl in den budis Gymnicis zu Ehrender Götter mit ausübete. siehe Ludi gy-mnici.
a) Aristot. Polit, lib. VIII. c.3.
b) Panuin. dcLud.Circenslib.ll.c.i.ap. Pitisc. in Gymnica.
Gymni Ludi, f. Ludi gymnici.
GYNAECEVM, f Gynsecium,s Gyneconitis, waren die Zimmer, wosich sonderlich bey den Griechen dasFrau-enzimmer in einem Hause aufhielt, undihre Arbeit in Spinnen, Nchen, Wirckenu. d. g. verrichtete a). ES hat den Nah-men von yvtn, yvwixJt, eine Frau, undbefand sich ingcmein in dem innerstenTheile eines Hauses b), wohin vonMannsen niemand fremdes kam c).Nach der Zeit hieß Gynacium auch einHaus oder Ort, wo man allerhand Ge-webe machte, dergleichen den Kaysernzustund, die, so darinne ihre Arbeit tha-ten, hiessen Gynaciarii , welche aberauch Lebenslang darinne verbleiben mu-sten , und so gut als Gefangene waren,die aber auch meist eines Verbrechenshalber darzu verurrheilet waren d). Je.doch aber fanden sich auch Weibsen indergleichen Häusern, die spinnen unddergleichen thun musten , daher sie in die-ser Regard nichts anders waren, als wasman in einigen Städten Sp,nn-Häu-scr nennet,wohin man solche Schwesternsteckt, die sonderlich in puncto Sexti sichNicht geziemend Verhalten haben e).
a) Constantin. 1 . 2. Cod. de Murileg .Panciroll. Notit. Dign. Imp. Ori-ent. cap. 7f.
b) Fhiland,