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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1267-1268
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n67 G A M

dern geWmpff und die Oberhand behal-ten hat, wogegen der Überwundene stil-le darvon gebet k) Dergleichen Kam-pf» zwischen ihnen man auch öffentlichanstcliere zu Athen g), ZU Pergamo h),und zu Nom i).

a) Aulon Idyll. XL v, 26.

b) Fitis: in Gallus gallinaceus.

c) luuenai, Sät. XIII. v. 233.

d) Pitifc. /. c.

c) Üuid Faß. I. v. 433.

f) Cic. de Div. lib. II. c. 26. ßf More-stell. aj\ Pirisc /. c.

g) Aelian V.H. lib. II. c. 28.

h) Plin H. iV. lib. X. c. 2/.

i ) Herodian. lib. III. c. jo.

GAMELION, Gr.r »uriXtv *, warder 7 Monat der Athcnienser, welcherden Nahmen von der lunono, als Göt-tin der Hochzeiten hatte, der er gewid-met wara). Er halte sonst 29 Tage b),und fiel zum Theil mit in unsern lsnua-riurn c).

a) Adstor. fps Harpocr. ap. Marsham.Can. Chron. Sacul. XVIII. p. 633.Gyrald. de Arm. ff Menfp. 7,90.

b) Wolf. Elcm. Cbronol. §. //7.

c) Suidas ap. GyraJd. I. c.

GAMMADJVM war ehemahls

«in Zeug zu Kleidern, Vorhängen u.d.g.welches also gewircketwar, daß lauterGamma darauf heraus kamen, derglei-chen man denn sonderlich in den Kirchenund für die Gastlichen brauchete.

Fresn. Gloß'. Lat. in Gammadium.

GegamaGens, s. Gens.

Gegania Tribus, f. Tribus.

Gellia Gens, s. Gens.

GEMONIAE SCALAE mm,nach einigen, in der Xlll. Region derStadt a); nach andern aber in ber VIII,unfern von dem Carcers Romano b),und zwar eine Tiefe, die Stuffcn-weifehinab gieng, wohin die Cörper der Mis-sethäter und anderer, auch wohl selbst,des Weibs. Volcks, nachdem man siemit Haacken in den Gassen herum ge«schleiffk harte, zum Spectacul zuwerfen,und von dar endlich auch wohl noch indie Tiber, oder Cioacken zu schmeissc»pflegte c). Woher solche Seal« den Bey-nahmen Gemonta gehabt, weiß man

GEH ,268nicht, und leitet ihn also nur muchmaß-

sich von gemo, ich scufrc, her d).

a) P. Victor Reg. XIII. ap. Nardinlib. VII. c.6.

b) Dio lib. LVIII. ap. eumd. lib. V.cap. 12.

C) Suet. Tib. c.33. cs 6/. Viteü. c. ,7.Val. Max. lib. VI. cap.3. n.3. l>]in.H. N. lib. VIII. c. 40. luuenal.SY/i.T.

v. 66.

d) Vosl' Etymol. in Gemo.

Gazith, s Condaue c*si lapidis.

GEHENNA war ein Tbal auf derMittags > Seite der Stadt Jerusalem,durch welchen die Gleiche der StammeJuda u?d Benjamin gieng a). Eühat-te den Nahmen von Ge, ein Thal, undeinem Hinnom, daher er auch der ThalGehinnom heißt b), allein auch derThal der Linder Hinnom c); undalso nicht von Ge und nabah , lamenta-ri d), qs. der Llage - Thal. Weilman aber in diesem Thale ei» beständi-ges Feuer, csih thamiJ , unterhielt, diegestorbenen Thiere, Eingeweide und an-dern Unrarh da zu verbrennen e); hatman dieses Gehinnom , oder, wie es Grie-chisch und Lateinisch ausgesprochen wird,rlnrx, Gehenna, selbst für die Hölle an-genommen , weil da auch ein ewigesFeuer seyn wird 5 ). Und in diesem Ver-stände unterscheiden die Juden solcheGehennam erst in die obere und untere;in deren jener die Leiber, in dieser aberdie Seelen leiden sollen g). Sodennaber machen sie iir allen 7 Behältnisseoder Unterschiede derselben, davon dererste Infernus; der andere Perditio; derdritte Profundum ; der vierdle Tacita-nitas; der fünfte Vmbra mortis; dersechste Terra inferior , und der siebendeTerra fitiens hieß h). Und, da sie dieMenschen wieder in z Classen, voll-kommen gereckte, vollkommen gott-lose, und mittelmäßige unterscheiden,so sollen die ersten in den Himmel, die an-dern in den siebenden Unterscheid derHölle, die dritten aber in die ersten 6Unterscheide derselben kommen, daselbst12 Monate lang allerhand Pein ausste-hen, sodenn aber wieder befreyet werden,und in den Himmel kommen, wogegen dievollkommen Gottlosen ewig an ihrem