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Griechen, daran sieGersten-Graupen mitMilch (y***) assen sonst aber, wie manNievnet, es dem Apollini Galaxio zuEhren feyenen
Meurs<^rFasold #f>. SchceTgen./j.t.
GALEA ein *$clm, dienete zurVerwahrung des Haupts, und wurdeanfangs nur von Felle der Hunde, Wölfeu, d. g, hernach aber von Ertzte oder dochEisen gemacht a). Die Erfinder dersel-ben sollen die Lacedamonier gewesenseyn b). Allein Saul wird seinen Helmschwerlich zu Lacedämon haben machenlassen c). Die Gestalt davon war sehrunterschiedlich, und waren ordentlicherWeise noch entweder Hörner, Thiere,Vogel oder doch Feder-Büsche daraufgesetzt, um darinne desto fürchterlicherauszusehen ä). Ob sie aber schon vonEisen waren, wurden sie doch auch nochwohl mit Fellen der Bare, Löwen. Wöl-fe, wilden Schweine also überzogen, daßdieser Thiere Rachen oben darauf kam,die Haut aber zum Theil mit über denRücken hinab gieng e). Indessen aberbrauchten sie die Soldaten auch darauszu loosen f;, und zu trincken u.sf.g).
a) Feith Antiqu. Humer, lib. 111 J. c. 8-ap. Piriic. b. t.
b) PJin. H.N.lib.VU. c.f6.
c) 1 Sara. XVII, 38.
d) Herodot. lib. VII. Diod. Sie. lib. V.alii ap. Pitisc. h. t. Polyb. de Milit.Rom. C. II. §. 6. & ad eum Poe-schel. /. c.
e) Sil. Ital. lib. IIII. v. 360. lib. V. v.J32. Virg Aen. lib. XLV.67Q.& adeum Cerda /. c.
f) Virg. Aeti. lib. V. v.qpo. Homer.II. lib. VII. v. 176.
g) Apollon. Rhod. lib. III. v. 1347.Gurr. lib. V. c. j3.
GALERICVLVM war ein fal.sches Haar, wie itzo die Perruqven, oderbey d»m Frauenzimmer die Haar-Stirsneu, dergleichen man auch schon ehedemtrug, entweder den kahlen Kopf zu ver.bergen a), oder sich unkennlbar zu »na-- chen b); oder auch die rechten Haarenicht mit den gewöhnlichen Salben undSchmireminien verderben zu lasten c),
a) Suet. Oth. c. 12. Martial. lib. XII.
Upigr. 4;.
b) Suet. Calig. c. n.
c) Martial. lib. XII II. Epigr. p.
G A L E R V S war ein Hur, wie einHelm, dergleichen einen halb schwär»tzen und halb weissen Mercurius trug,um damit den Tag und die Nacht anzu»deuten a). So bedeutete es auch eineSturm-Haube oder Helm der Solda»ten b); wie nicht weniger einen beson-dern aufgcthürmeten Kopf-Putz desFrauen - Volcks , dergleichen erbareFrauen schwartz, die Huren aber gelb zutragen pflegten e)
a) Albric. de Deor. Imag. c. 6.
b) Vi'g. Aen. lib. VII. v. 688.
c) Iuuenal Sät. VI. v. /20. & adeumSchob vet. /. c. Serv. ad Virg. Aen.lib. IIII. v. 6 q8.
GALLI waren die Priester der Cy-beles , welche diesen Nahmen von demGallo , einem Flusse in Phrygicn hatten,der, wenn einer daraus trunck, machensolte, daß einer halb rasend wurde, undsich sein parriraomum in solcher Tollheitselbst wegschnitte a). Wie denn solchePriester alle verschnitten seyn musten,weil der Liebling der Cybeles, Attis,auch dergleichen gewesen b). Sie tru-gen darbe») bunt - gestreiffte Kleider c);schwermeten mit Cymbeln und Klapperndurch die Städte d); sageten den Leutenwahr e), und waren mehr Umschweifen-de Bettler, als wirckliche Priester f).
a) Festus in Galli.
b) Tatian. adv. Gentes ap. Pitisc. inGallus; Prudent. Perißepb.Hymn.X. V. J06C.
c) Schob vet. ad Iuuenal. Sät. VIII.v. 207.
d) A ppul Met. lib. VIII. ap. Pitisc./. c.
e) Id. lib. VI 1 II. 1 . c.
f) Plutarch. de Orac. Pytb. Athe-njpus & Uem, Alex Prompt, ap.Pitisc. I. c.
GALLI GALLINACEI warfstdem Marti gewidmet, weil sie streitba-re Vogel sind a); wie auch dem Mercu-rio ««gen ihrer Wachsamkeit h); denLaribus c), und dem Aesculapio d);wogegen sie der Nocti, als einer Göt-tin, geopfert wurden e). Ihr Krehmsolte den Sieg bedeuten, weil dergleichenvon sich hören laßt, der mit einem an-R r 5 dem
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