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Nahrung nicht mehr abwarte« kennen,uns man daher auf Reichs «Lägen undsonst auf deren Verminderung wiederdrucken müssen, f. die noch mit unter hie-her gehörigen folgenden Artickel.
a) Walch. ad Comp. Aotiqu. Flecks,lib. I. c. 1. ti. t. 3. 4.
b) Tertull. Apolog. c.jO. & alii ap.Walch. /. c. n. 9.
Festum Aducntus Domini, f. Ad*ventus.
Festum Aman soll ein Fest der Jüdengewesen seyn, welches sie den 14 und 15des Monats Adar zum Andrucken des-sen , daß Haman an den Galgen gehen-cket worden, den er für den Mardochaihatte zurichten lassen.
Cod Tb. I. ,z. de ludais, Ceelicol. fäc>
Festum Ancillarum war ein Fest beyden Römern, so den 7 lullt, nach Ver-ordnung des Raths, zum Andencken,daß durch die Mägde ehemahls die StadtRom für den Feinden erhalten worden,gefeyert wurde a). Massen, als die Fi-denates mit ihren Miirten vor solche ka-men , da sie sich von der Gallier Ver«Wüstung noch nicht allerdings erholethatte, und gesamte Frauen und Jung«frauen von den Römern foderten, oderihnen den Garaus zu machen droheten,sdlche auch nicht wüsten, was stein derGefahr thun sollen, warfsich eine Magdauf, so Tutela , oder nach andern Phi-htis, geheißen haben soll, und versprach,sich mit ihres gleichenö an stat ihrergrauen und Jungfern den Feinden zuüberliefern, und sie damit in die Fallezu locken. Als solches auch für genehmgehalten wurde, zogen sie ihrer Frauenund Jungfern Kleider an, und Überga-ben sich also auch den Feinden. Diesethcileten sie unter sich aus, und, aufAnreihen solcher Mägde, bezecheten siesich auch gut mit ihnen. Als diese mev-neten, daß sie gnug hätten, gaben sievon einem wildenFeigen - Baum den Rö-mern in der Stadt ein Zeichen, welchedenn stille ausfielen, unddietrunckenenund größten Theils schlafenden Feindeüberfielen, sie mithin glücklich schlugen,und ihre Mägde wieder zu sich nahmen.Diesen schencketen sie zur Danckbarkeitdie Freyheit, gaben ihnen eine Mitgift
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aus dem gemeinen Aeraric», und erlai»beten ihn solche Kleider beständig zutvagen, wie sie damahls angehabt hat-ten; stifteten auch zum Andencken die«ser Begebenheit solches Fest der lunoniCaprotinc zu Ehren, und brauchten andemselben an stat der rechten Milch der-gleichen von den wilden Feigen « Bäu-men . wobey denn auch zugleich Frauenund Mägde unter solchen Bäumen opfer-ten b).
a) Tomalin. de Donar. c. ;§.
b) Macrob. Sät. lib. 1 . c. //.
Festum Animarum » Fest Aller See«
len, fällt annoch den 2 Nouembris ein,und soll zuerst A. C. yy8 von dem H.Odilone, als Abte in seinem Kloster zuOugny eingeführet worden seyn , vonda es auch die andern Kirchen mit an-genommen. Es wird auch Commemo-ratio defunSorum genannt, und schei-net es, daß man darbet) mit abgelesen,wer das Jahr über gestorben sey. DieUrsache zu solchem Feste soll gewesenseyn, daß ein Pilger, so von Jerusalemzurück gekommen, am Aetna, in Sici«lien, gehöret, wie sich die Teufel gegeneinander in demselben beklaget, daß ih-nen so viel Seelen durch daS Gebeth derMünche in dem Kloster zu Clugny ent-rissen würden.
kett. Damian. ^Sigeberr. ap Frein.dost'. Lat. in Festum Animarum ;itemque Caluis Chromi . ad AnnumChristi 998.
Festum Annuntiationis , dgg Fest!Mariä Verkündigung, wurde in Spa-nien ehedem nach dem Schlüsse des Con*cilii zu Toledo A. C. 6;6 den 8 Tagvor Weihnachten gefeyert, weil es sichnicht schicken solle, es, alS ein frölicheSFest,in der traurigen Fasten zu begehen a),da es dennoch aber bis itzo in derselbengehalten wird ; allein auch wohl, wiedieses itzige 1742 Jahr selbst den Oster-Tag einfallt, und sonst ein unbewegli-ches Fest ist, welches allemahl auf den2; Marcii kömmt b). Nach einigen isteö bereits im 4ten 5 ecuIo eingeführetgewesen, nur daß man die Schrift, wor»inne dessen erwehnt wird, nicht für acht,sondern weit jünger halten will c). DieZrantzvsrn hiessen es ehedem Mar%ache,Öo a weil