Uff FES
gesungen!), und Mägdgen k); sonder«lief) wenn die Braut zu dem Bräutgamin die Kammer geführet wurde I).
2) 8erv. ad Virg. Aen. lib. VII. v. 6g$.
b) Festus in Fescennini Versus.
c) Horat. lib. II. Epifl. 1. v. 13g.
d) Id, lib. 1 . Sät. y. v. 28.
e) Catuli. Carm. LXI. v. tty. Senec.Controv. VII. c. 6.
f) Claudian. Epitbal. Honor. föMar.D. Z/.
g) Lucan. lib. II. v. 36g.
h) Ouid. Faß. III. v. 6yy,
i ) Varro ap. Non. Cap. IM. n. 330.
k) Ouid. /. c.
l ) Hicron. Epiß. ad Demetriad.
FESTA, Sie Feste, bey den Jüden
waren entweder von G<v« selbst gebo-len, oder auch nur von Menschen ein-geführet. Erstere waren wieder entwe-der wöchentliche, monatliche, jährli-che, und die erst nach mehrcrn Jahrenwieder einfielen, wöchentliche warendie Sabbathe; monatliche die Neu-monden ; jährliche aber die 3 grossenFeste, das Pascha, Pfingsten und dasLaubev-Hütten-Fest, sodenn aber auchnoch vas Neue-Jahr, und das Verssühn-Fest; nach viel Jahren aber kamwieder Annat Sabbathicus und das /«-bilteumi die von den Menschen einge-führeten Feste aber waren das Fest?«-rim, die Rl'rchs weihe, das Feßumrecuperata arcis , Xylophorias, GaudiiLegis , Mortis Herodis & Nicanoris.
Iken. Antiqu. Hebr. P. /. c. 12. §. e.feq.Reland. Antrqu. Vet. Hebr. P. ////.e. 3.6. y. s jedes in folgendem undan feinem Orte.
Bey den Griechen waren sonderlich
Antrice,IIaittS-i>atu. A<*fuiffict, Qtrfttftfi*, ühivtrlux,
/ZtütrpefKt > Afrtfurm, iLptcut, K fetut,A^A,*, ixatriru*, Tfatpütia,
a’mW , und noch bis 300 andere hinund wieder, deren Nahmen erzehletlui.Pollux lib. I. c. t. n. 32. und Pfeiff. An-tiqu. Gr. lib. I. c. 42. 48. besonders
aber haben von ihnen geschrieben lo.Meursius in Gracia feriata Lugd. Bat.tßtg. lib. IlII. in 4. Io. Fasoldus in Ve-terum Gracorum itfiAty !*, lerne rfyö.
st. und andere.
FES hj6
Fabric. Bibliogr. Antiquar, c. X. §.g.
Bey den Römern waren die Festeentweder publica, oder priuara. Diepublica waren wieder communia, der-gleichen allen Göttern gefeyert wurden;oder peculiaria, die nur diesem oder je.nem Gott zu Ehren begangen wurden.Communia waren die Supplicationes,LeBißernia , die Amburbia , die Nudi-pedalia u. a. Die peculiaria aber dieCerealia , Matronalia , Vulcanalia, Sa-turnalia, Feralia, Bacchanalia, Pali-lia, Lar alia, Lupercalia, Carmentaliau. s. f. die unter diesen ihren Nahmennachzusehen sind; die Priuata aber wa.ren, welche nur diese oder jene Familiefeyerte, und diese waren wieder entwe-der ßata , welche die Familien beständigzu ihrer Zeit feyerten; obtvoccaßonalia,als die Gebuhrts - Tage, Expiationesfunerum, fulgurum u. s. f. indessenaber auch meist einerley mit den Feriis,so daher zu sehen.
Bey den Christen hielt man anfangsimmer noch die Jüdischen Feste mit, so-fern es der Christliche Glaube zuließ;allein, da die Jüden die Christen auchimmer mehr und mehr verfolgten, ord-neten die Apostel einige Tage, die voranderen zum Gottesdienst ausgesetzt sey»sollen, deren Feyer aber doch so heim-lich vorgenommen werden muste, alsmöglich war, und, da solches meist desNachts geschahe, sollen daher sonderlichdie Vigilia und anderer nächtlicher Got-tesdienst entstanden seyn a). Indessenwar doch gleichsam das erste beständigeFest der Sonntag, als der erste in derWoche und stat der Jüden Sabbaths,an dem fle nicht allein mit Bethen, S>n-gen und Predigen GOtt dieneten; son-dern auch Almosen austheileten, dieAgapas oder Liebesmahle anstellten,und sonderlich, nach ihren Umstanden,sich frölich erwiesen, weil an solchemTage Christus von den Todten wiederauferstanden war b). Hierbey aber wur-de doch auch Dstern und Pfingsten mitgefeyert, und im 4ken Seculo sodennauch erst Weihnachten; und hernachimmer andere und andere mehr, bisman deren endlich so viel gemacht, daßdas Dolck durch ihre Feyerung seine
Nahrung