FER
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b) Dion. Hai. lib. VI. sub fi». Plu*tarch. CamiU. c.n.
c) Dion. Halic. /. c. Struv. Antiqu.Rom. c. VIIII. p 444.
d) Dion. Hal. Rosin. U. cc.
e) Sigon. de Ant. lur. Ital. libr. I.cap.
f) Liv. lib. XXXII. c.t. lib. XXXVII.c.3. Struv. /. c.
Feria mejfium waren die Ernd-te -Zeit, da mittlerweile keine Ge-richte gehalten wurden a). TheodosiusM. setzeke sie von dem 24 Iunii bis aufden I Augusti b); allein, da dieErndte in einem Lande früher oder spa-ter, als in dem andern angehet, blieb esbey den Stathaltern derselben, solcheanzusetzen c).
a) Stat. lib. 1111 . Sylv. 4. v. 40.
b) Cod. de Feriis , ap. Pitifc. b. t.
c) Paullus /. Prafides 2. ff. de Feriis.Pollet. For. Rom. lib.I. c.8■ Brif-son. de Spefiac. & Fer. ap. Pitifc.I. c.
Feria nouemdialcs wurden angestellet,wenn sich etwa» ein besonderes Wun-der-Zeichen sehen lassen, und währetensie 9 Tage, als daher sie auch den Nah-men haben. Ihr erster Stifter warSeruius Tullius a). Indessen hieß derDienst auch also, welcher den neuntenTag nach eines Begräbnisse angestelletwurde, da man für ihn opferte und an-ders mehr that b).
a) Liv. lib. I. c. 3/.
b) Porphyr, ad Horat. Epod. XVII.Gyrald. Synt. Deor. XVII. p. 488.
Feria repentina waren, die kill Kay-ser wegen glücklicher Verrichtung imKriege anstellet«, die daher auch Feriaimperiales hiessen.
L. Sed & st §. Feria jf. ex quibuscaujfi mai. Siccam, de ludic. Cen~tumv. lib. II. c. 1. ap. Pitifc. b. t.
Feria Sementina waren, welche diePontifices anstcllcten, um eine glücklicheSaat von den Göttern zu erhalten a).Man opferte darbey der Cereri undTelluri in dieser ihren Tempel b).
a) Varr. de L. L. lib. V. c.3.
b) Id. de R. R. libr. I. cap. 2. Ouid.Fast. I v.6f7. Struv. Antiqu. Rom.e. VI 111 . p.wb
Feria statiua waren Feyer-Tage, wtl-che das gesamte Volck an gewissen undbestimmten Tagen begieng, und mithinein Jahr wie das andere.
Macrob. Sät. libr. I. cap. 16. Rosinlib.IIU. C.f.
Feria stultorum Waren die Quirina-lia, woran diejenigen ihren Gotles-Dienstnachholten, welche die Fornacalia ver-säumet hatten.
Festus in Stultorum feria, Ouid.Fast. II. v. f/}. Plutarch. Quast.Rom. n.88.
Feria vindemiales waren die Zeit vvm2; Sept. bis den 15 Octobris, so langedie Weinlese wahrete und die ludiciaauch ceffireten.
Min Felix OBav. c.2. n. 4. fyadetmCellar. I. c.
FERONIA war eine Göttin derLateiner und Sabiner, in dero Tempeldie Knechte ihre Freyheit zu erlangenpflegten, s. Lex. Mytbol. in Feronia.
Ferrum candens, Ferri candentis iu-dicium , Ferri igniti examen <stfc. wareins von den Ordaliis oder ludiciis Dei,da ein Verklagter oder Beschuldigter zumBeweise seiner Unschuld, ein glüendesEisen in die Hand nahm, und, da erunbeschädigek blieb , für unschuldig er-kannt wurde, widrigenfalls aber sichder Straff unterwerfen musie. Eswurde solcyes insonderheit denen zuer-kannt, die Alters, Kranckheit, oder ei-nes andern Mangels des Leibes halberkeinen Zweykampf angehen kunten, wiees denn auch Münche und andere Geist-liche betraff; Hiebey muste einer zTagevorher fasten und beten, die Hand aberin eine Binde einschlagen und versiegelnlassen, damit er sie nicht etwa» vor demVerbrennen mit Salben oder andernMitteln verwahren kunte, anbey unterder Aufsicht der Geistlichen bleiben.Hierauf genoß er das H. Abendmahl,das Feuer aber mit dem Eisen, welchesdie Geistlichen weihettn, daher es auchnist»* äyiov hieß, wurde in die Kirchegebracht, hieselbst lctzters heiß gemacht,welches sodann der Beschuldigte mit derblossenHand ergriff, u. 9 Schritte oder diesonst bestimmte Weite 3 mahl trug, undnachdem er das Eisen weggeleget, wur-