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gethan b), und geschahe es insonderheitden 2l Februarii c). s. Inferia.
a) Varr. de L. L. libr. V. c.z. Festusin Feralia.
b) Ouid. Fast. lib.II. v. 343.
c ) Kai. Vetus Rom. ap. Rostn. p. 946.Ouid. l.c. v.367.
FERCVlVm hcist zwar ingemeinein Gericht Essen, eigentlich aber war esein Gestelle, worauf allerhand Speisenin ihren Schüsseln auf einmahl aufge-tragen wurden, und zwar deren biszwölfe a), welche denn mit Blumen undKrantzen ausgeputzt wurden b). Eineandere Art des Ferculi war es, daraufman die Vrnam mit der Asche einer ver-storbenen vornehmen Person aus derFerne nach Rom brachte c); wie auch,worauf man die Speisen den Diis Ma-nibus auf den Gräbern vorsetzte d).Noch mehr war es auch eine Stellage,oder Gerüsteworauf die Bilder derGötter bey der Pompa Circensi, oder demAufzuge bey den Schau-Spielen trug e).Wie auch vonStange u. d. g. worauf manbey den Triumphen die Kleider und Waf-fen eines erlegten feindlichen Generals£), oder auch andere sehcns-würdigeerbeutete Dinge trug, als die Abbildun-gen der eroberten Städte, Schlösser, dieStatuen der Götter, so man bey denFeinden gefunden, u. d. g. welches nichtin den blossen Handen getragen wurde,sondern auf den Ferculis, und zwar inder Höhe, damit das Volck alles destobesser sehen kunte g). Massen denn so garlebendige gefangene und vornehme Per-sonen auf dergleichen einher getragenwurden b), welche Fercula aber dannund wann auch grosse Pegmata, oderMaobinen von 2 bis Z Stockwerckenwaren i).
a) Perron, e.#.
b) Pitisc. b.t.
c) Suet. Calig. c.
d) Plin- H. N. lib. X. c. 10.
e) Suet. Csest c. jö.
f) Liv. lib.l. c./0.
g) Suet. Cast. c.37. Quinstil. libr. VI.c.3. Alcon, ad Verr.I.
h) Senec. Here. Oet. A£i. I. v. 109.Seneca Philol' dt Vita beut.cap. 2;.
i) Ioscph . deß. I. libr. VII. cap. 24,Scheffer. de Re vebic. lib. II. cap. ?!ap. Pitisc. b. t.
FERENTARII waren eine Artleicht gerüsteter Reuter bey den Römern,welche weder Pantzer, noch Sturm-Haube, noch Schild; sondern meist nureinen Wurf-Spieß führeken a). Eric-chisch hiessen sie b),
und waren keine Römer, sondern Leute,die von den Bunds-Genossen gestclletwurden, daher auch einige meynen, daßsie den Nahmen a ferendo auxilio ge-habt hatten; allein darinne fehlen, daßsie dieselben auch für Leute zu Fasse Kal-ten, und mit Schleudern, Wurf-Spiessmu.d.g. ausrüsten c).
a) Varro de L. L. lib. VI. c.3.
b) Aelian. Ta£t. c. 2.
c) Festus in Ferentarius; Salmas.de Milit. Rom. c. 14.16. Alex. abAlex. libr. VI. cap. 22. & ad eumTiraquell. I. c. VolT. Etymol. inFerentarii.
FERETRV M, war ein Gerüst,worauf man den Sarg mit einer Leichesetzte und also weg trug, eine Todten-Bahre a). Man machte dergleichenvon Cypressen-Holtze b), oder von Ei-chen , und nach Art eins Gitters, ge-flochten c). Sonst hieß man es auchLeäicam, ingleichen Libitinam d).
a) VolT Etymol. in Feretrum;Barth. Adnerst libr. LVIIII.cap. i2.
b) Stat. Tbeb. lib. VI. v. <34.
c) Virg. Aen. lib. XI. v. 64.
d) Voff l.c.
FERIAE, ein Zeyer-Tag, war einTag, an dem man weder Gerichte hielt,noch einige ordentliche Arbeit that »).Wie es denn auch öffentlich ausgeruf-fen wurde, daß man sich der Arbeit ent-halten solle b), weil sonst dieselben ver-unreiniget wurden c), es wäre denn eineArbeit, so mit zum Dienst der Göttergehöret«; oder die Nothwendigkeit desLebens crfodertc d); oder die einenSchaden und Unglück verursachte, wennsie nicht gethan würde, z. E. wenn einOchse in eine Grube gefallen, in der erumkommen muste , wo ihm nicht baldgeholfen würde, oder ein Balckm im