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der Halle zwar, und den Galen überdem Heiligen und Allerheiligsten, ist keinZweifel; allein ob auch diese beydenTheile und insonderheit das letztere, de-sto mehr. Einige bejahen es schlechter,dings, weil es die Schrift sage b); dieZierde des Gebäudes es erfodere, undendlich es die Jüden einhellig bejahrtenc). Andere hingegen verneinen es,und, was die Schrift sagt, verstehen sievon der Halle. Sodann meynen sie,daß die Haussen herum gebaucten z Rei.Heu Kammern über einander, die Fensterverbauet haben mästen; noch mehr ha-be es Gott gefallen imDunckeln zu woh-nen d); ferner habe die Slifts-Hütteauch keine Fenster gehabt e), und ebendarum haben vielleicht auch in dem Hei-ligen die beuchter auch des Tages ge-brannt, und in dem Allerheiligsten habedas Feuer in der Wolcken-Seulen Lich-tes gnug geben können, daß es also al-lerdings glaublicher fällt, daß in beydenTheilen keine Fenster gewesen sind.Jedoch da andere gleichwohl auch wis.sen wollen, daß sie von innen und aussenweit, in der Mitte der Mauer aber en-ge gewesen f), daß sie mit Glas-Fen«stern versehen gewesen g); daß sie unge-acht der äussern Kammern im erstenTempel doch noch 6 Ellen hoch, im an-dem aber noch höher und zwar bis20 Ellen hoch seyn können K), mag end-lich einer dißfalls glauben, was erwill.
a) Iken. Antiqu. Hehr. P. IIJ, cap. 4.§./4.
b) / Reg. VI, 4.
c) lken. l.c. P. I. c.S. §. 43.
d) / Reg. VIII, 12.
*) Reiand. Antiqu. Vet. Hehr. P. I.c.7. §./o.
f) lun. & Tremell. ap. Lund. l.c.lib. II. c. 6. n. /4.
g) lid. apud tumd. & hic ipse /. c.n.17.
h) R. Leo Iuda de Tempi. libr. II.
C. 23. §.2/Z.
Die Römer hatten entweder Glasdavor a), oder auch dergleichen vondem Lapide speculari, der hin und wie-der gegraben wurde b); ietzo aber unbe-kannt ist c). Was aber einige sagen
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wollen, wenn sie vorgegeben, daß siekeine Fenster in den Gebäuden der Al-ten sahen, weiß man nicht, und wider-
spricht ihnen daher auch Donatus d),
es sey denn, daß sie von Glas-Fensternreden.
a) Suet. Calig. c. sp.
b) Plin. H. N. lib XXXVI. c.16.
c) Panciroll. de Reb. deperd.
d) de V.R. lib. III. c. 13.
Fenestralis Porta, s. Porta.
FERAE, wild , wurden durch
Hunde gefangen a); oder mit brennen-den Fackeln und Gruben b); oder mitLeuten zu Pferde hinter ihnen her c);oder mirJagd-Spiessen d); anbey ausaller Welt nach Rom geschafft, als dieBäre aus Caledonitn oder Schottland;die Tiger und Löwen aus Africa ; dieElephanten und Nasenhörner aus In-dien; die Crocodile aus Egypken u. s. f.wohin sie auf Wagen geführet wordene ) oder auf Schiffen k), und daselbstin den Circis oder Amphitheatris ent-weder nur zum Ansehen, oder zumKämpfen, oder zur Lust-Jagd, als dieHaasen und Gemsen aufgeführet, undzwar einzeln, oder auch zu roo auf ein-mahl eingelassen g), als so viel auch Lö-wen auf einmahl Probus auf den Platzließ h). Was aber nicht im Kämpfenumkam, wurde wieder in seine Behält-nisse gebracht i); oder, da es sich wohlgehalten, oder sonst die Gunst gewonnen,auch wohl wieder frey, und auf das Feld,oder in die Wälder gelassen k).
a) Tibuli, lib. 1111 . Eleg. 3. v. 7.
b) Claudian. Consul. Stilic.II. v.330,
c) Senec. de dem. lib.I. c. 12.
d) Auson. Epist. III. v. 28.
e) Symmach. lib. ////. Epifi. fd.
£) Claudian. l.c. v.327.
g) Plin. H. N. lib. VIII. c.16.
h) Vopifc. Prob. c./p.
i) Senec. de Ira lib. II. c.12.
k) Pitisc. b.t.
FERALIA waren ein Fest, da man,die iLeelen der Verstorbenen zu befriedi-gen, ihnen Essen auf die Gräber brach-te a). Den Anfang darzu soll Aenea»gemacht haben, da er dergleichen mitseinem verstorbenen Vater, dem Ancl ise,
gethan b),