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da es indessen einige für eine Gauckleri»,andere für eine Huren-Wirtin halten,zumahl baäAggagala sonst ein Manns-Nahme ist f).
a) Tac deMor. Germ. c. 8.
b) /d. ibid. c. /g.
c) ld. c. 8-
d) Id c. /g.
e) Theodoricus rex ap. Hoepfner.German. Antiqu. lib. IIII. c. /.
f ) Fresn. Glo(s. Lat. in Aggagala.
FEMINALIA . siue
FEMORALIA, Hosen, Bein--
Lleiver, trugen die Jüden ingemeinnicht. Wenigstens befunden sie sich un-ter den »8 Stücken ihrer ordinairenKleidung nicht mit a); wohl aber tru-gen dergleichen die Priester b), und be-sonders auch der Hohe - Priester c). Siewaren leinen, wurden um den Nabelfest gemacht und giengen bis auf dieKnie d). Dergleichen die Priester tra-gen musten, damit sie bey dem Auf.und Absteigen auf den Altar nicht ctwandieSchaam sehen liessen, oder auch der-gleichen thaten, wenn sie etwan unver-sehens gar fielen «). Und ob wohlnachher die Jüden ingemein auch Bcin-, Kleider oder Nieder--Gewandte, wieman sie in der Teutschen Bibel nennt,getragen haben sollen, so sollen solchedoch nicht, wie der Priester und unsereitzigen, in 2 Hosen bestanden haben, inderen iede man ein Bein besonders steckt,beschaffen, sondern mehr Kittel-Hosen,nach Art eines kurtzen Frauen-Rocks,wie dann und wann die kleinen Jungenauch noch tragen, gewesen seyn k). In-dessen hatten vermuthlich auch diese,wie der Priester ihre, doch vorn keinenSchlitz, sondern waren fest z» g).
a) iken. Antiqu. Hebr. P. III. c.p.§.io.
b) Exod. XXVIII, 42. Iken. lib. I.c. /0. tz. /J.
c) Reland./lwri^«. Vet. Hebr. P. II. c.
I. §. Q.
d) Ioseph. Antiqu. lib. III. c. 8 . R.Lcui Borselon &c. ap. Lund. lud.Heiligth. lib. III. c. /. «. 12. Mai-mon. ap. Hotting. ad Goodwin.lib.l. c.s- § 7-
e) Philo ap. eumd. I. c.
f) Sopranes ap. Lund. I. c. n. / 5 .
g) Seiden. & Leusden. ap. tumd. /.
c. n. 13.
Die Griccken sollen dergleichen nichtgehabt haben, und doch sind ihnen diedvxl-vfihi nicht unbekannt gewesen, wel-ches Kleider waren, die man von untenherauf anzog, und daher nicht unwahr-fcheinlich für Hosen gehalten werden,zumahl sie auch der Gallier ihre Braccasim^vfiS'xt genannt haben a) ; wiewohldoch solches auch Kleider gewesen, wel-che Beine und Steiß zugleich bedeckt,und daher fast den itzigen Hosen der Un-garn gleich gekommen seyn müssen b).
a) Diod. Sie. ap. Tiraquell. se/ Alex.ab Alex. lib. V. c. /0.
b) Salmas ad Lamprid. Alex. Sev.c. 40.
Die Römer wüsten davon auch nichts,sondern, da ihnen der Winter zu kaltwurde, umwunden sie die Unter-Beinemit den Tibialibus, die obern aber mitden FeminalibusHwelches an sich aucheigentlich nur gewisse Binden, und keineBraccae oder Hosen waren a). Da siesich aber denn starck bcwegeten, geschahees auch, daß sich fcie Tunica in bieftobtschlug, und man alles sehen kunte, was siehatten b). Allein nach der Zeit sollen siesich doch der Brsecarum oder eigentlichenHosen bedienet haben c). s. Braccce.
a) Sueton. Aug. c. 8.
b) Vid. Tunica.
c) Salmas ad Lamprid. Alex. Sev.c.40.
Die Teutschen hatten allerdings ihre
Hosen a), die auch noch von Bracca inmanchen Gegenden Brücke, Broccke,Breucken heissen b), und zwar trugendie Francken sie von Leinwand c), dieTeutschen disseits des Rheins aber vonLeder d).
a) Diod. Sic. lib. V. c. $0.
b) Hachenb. Germ. med. dijs. XI.§ 30 -
c) Eginhart. ap. eumd. I. c. §. 2p,
d) Agathias ap Hachcnb. l.c. §.30.
FENESTRAE, Fenster, waren
bey den Jüden entweder völlig offen,odermit Gittern verwahret, oder Vorhängedavor gchenget a) ; wogegen man vonGlas-Fenstern nichts findet. Ob aberinsonderheit der Tempel auch seine Fen-ster gehabt, wird noch disputirrt. Von
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