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auch mode, daß man dergleichen F«bruL in ein fliessendes Wasser, und zwarrückwerts über sich warf c). Und dadergleichen Februationes zu Beruhigungder Verstorbenen, sonderlich m Februa-rio pflegten vorgenommen zu werden,hat solcher Monat daher auch den Nah-men bekommen d). s. Februarius.
a) Festus /»Februa. Ouid. Fast. II.
V. Jp.
b) Panuin. de Lud. Secul. ap. Pitisc.h. t.
c) Virg. Eclog. VIII. v. 201.
d) Macrob. Sät. lib. I. c. 13.
FEBKVARIVS ist in dem Rö.
mischen Jahre der andere Monat, denerst Numa, mit dem Ianuario, dazuthat; da sonst derselbe unter dem Ro-mulo nur io Monate hatte a). Er warmithin der zwölfte und letzte b), bis dieDecemuiii die Ordnung änderten, undden Ianuarium zum ersten, ihn aberzu dem andern machlen c) ; wo dochsolches nicht schon von dem Numa selbstgeschehen, von dem man glaubt, daß erdie Dinge disfalls dreymahl geändert,Und erst den Iauuarium und Februariumzum letzten, hernach den Iauuarium zumersten und den Februarium noch zumletzten, und denn endlich diesen zu demandern, und den December zum letztengemacht d), und ist er sonst eben der, inwelchem der Schalt-Lag zwischen dem23 und 24 eingeschoben wird, da er aberdennoch niemahls für langer, als 28Tage gerechnet worden, hat man dessen23 und 24 Tag alle 4 Jahr bey der In-tercalation nur für einen Tag gerech-net, den 23 bijjextum Calendas Martinspriorem , den 24 aber posteriorem ge-nannt e). Er heißt daher auch Menüsintercalarius f), und, weil in demselbender Rath sonderlich den fremden Ge-sandten Audientz gab, hatte er gar we-nig dies comitiales g). Wie dennauch keine Hochzeiten in solchem Mona-te gehalten, oder sie doch für unglück-lich geachtet wurden h), weil man indemselben, die Todten zu beruhigen, diePareuralia hielt, und bey den Gräbernderselben Fackeln und Wachs-Lichteraufsteckte, auch allerhand Opfer anstel-ltle, mithin zugleich die gantze Stadt
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reinigte oder kebruirte i). Wie denneben daher der Monat auch den Nah.men bekommen k),und griechisch aus ebender Ursache übersetzt wird 1 ).
Es währeten aber solche Februa oderSacrificia K*l<£gmx f. expiatoria gantzeri2 Tage m), und war er übrigens demNeptuno gewidmet n), nach andern,der Sonne o); und nach den drittenden Diis xßoiuK p).
a) Aur. Victor de Vir. illustr. c. 3.
b) Cic. de Legg. lib. II. c. 21. Sidon.lib. II. Epist. 14.. VIIII. Epist. 16.Struv. Antiqu. Rom. cap . VIII. p.W-
c) Ouid. Fast. II. v. 47.
d) Auson. Eclogar. VIII. v. i. VIIII.v. 1. X. v. 4. Muncker. de Inter-cal. lib. III. c. 9. ap. Pitisc. b. t.
e) Macrob. Sät. 1 . 1 . c. 13. Petav. deVet. Ann. Rom. lib. III. c. 72.
f) Liv. lib XXXVll. c. so-
g) Ascon. in Cic. p. 94. Pitisc. /. 0.Cic. Farn. lib. I. Ep. 4.
h) Ouid. Fast. III. v.
i) Macrob. I. c.
k) Festus in Februarius ; Varro deL.L. lib. Illi. Voi\. Etymol. in Fe-bruarius.
l ) Plutarcb. in Romulo.
m) Vosl! l. c.
n) Panuin. de Lud. Cire. lib. II. c. 2.
o) Iunius de Ann. Mens. c. 4.
p) Plutarch. ap. Pitisc. /. c.
Feciales, f. Fetiales.
FELICITER war ein Wort, wel«ches das Volck ehedem den Kaysern beyden Schau-Spielen in dem Amphithe-atro zuriess, wenn sich etwas ereignete,das ihm sonderlich wohl anstund a).So ruffte man es auch Neu - Verlobtenbey den Sponsalibus zu b). Nicht we«niger schrieb man es zu Ende einesBuchs, wenn solches aus war c). Undda oft zweyer Auroren Dinge in einenCodicem zusamme geschrieben, und nurdieses Feliciter darzwifchen stehet, hatman oftmahls gedacht, es gehöre zumAnfange des folgenden Buchs, da es zumEnde des ersten gehöret 6).
») Surr. Galb.c.7. Flor. lib. III. c. 3.n. 20.
Nn 5 b)Appian.