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spannet waren , wogegen die mittesstenzwey die $y<°< oder iugales hiessen a),Das eine davon hieß funalis dexterior,das andere finißerior b), wovon leytersdas vornehmste unter allen 4 hieß, weiles bey dem Wett-Rennen in den Circiszunechst an die Metas kam, und auf sel-biges das meiste ankam , den Preis zuerhalten c).
a) SchefFer, de Re vehie. libr. I. c. 12.Torrent, ad Suet. Tiber. c.6.
b) Sueton. l.c.
c) Auson. Epitaph. 3s.
Equi iugales, s vorher Equi funales.
- Equi lignei waren höltze-ne Pferdeauf dem Campo Martio, an denen diejungen Putsche das Voltigireti, oderAuf« und Ab - springen lernen musten,dergleichen man auch noch auf den Reit.Schulen hat a). Vormahls aber sol-ches zu können > wurde um so viel mehrerfodert, als man keine Steig-Bügel hat.te, um vermittelst derselben auf- und ab-zusteigen b).
a) Vegec. lib.l. c. /8.
b) Lipf! de Milit. Rom. libr. V.Dial. 14. Thyf Potter. apudPitifc h.t.
Equi pares war so viel als Equi de-sultorii , so daher zu sehen.
Equi quadriiuges waren 4 neben ein-ander gespannte Pferde, wie bey denAlten mode war da sie dieselben vor ei-nem vierspännigen Wagen nicht 2 und2 hinter einander spanneten, wie ietzogeschiehet.
Ouid. Met. libr. II. v. 167. Scheff. deRe veh. lib. I. c. n.
Equi feinges waren 6 neben einandergespannte Pferde vor einem Wagen a),dergleichen in den Ludis circensibus mitvorgenommen worden b). Wie denn dertolle Nero in den Olympischen Spielenderen gar 10 neben einander anschirrenließ; allein auch vorn Wagen gestnctzkwurde und beynahe den Hals gebrochenhätte c).
a) Festus in luges; Isid lib.XVII. c. $6.
b) Plin. H. N. lib. XXKUll. c. 5.
c) Suet. Ner. c. 24.
Equi fingulares waren Pferde, die al-lein gebraucht wurden, dergleichen inson-derheit die ritten, welche bey den Aus-
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reifen der Kayser vor-und beyher mar.schirten, um zu bestelle», was nöthigwar, den Weg zu weisen u. d. g. der-gleichen Personen auch daher Singulato-res, Einspänniger, hiessen.
Senec. de Bene/, lib. II. c. 28. Inscripf,vet. ap. Pitifc. h. t.
Equi triumphales waren, welche einenTriumph - Wagen zogen. Ihrer warenjederzeit viere, und zwar, nebeneinandergespannet, ob hingegen der Wagengleich selbst doch nur 2 Räder hatte a).Der Farbe nach waren sie weiß b), we-nigstens mit der Zeit c); da es sonst demCamillo sehr ungleich gedeutet wordenseyn soll, da er zuerst mit weissen Pfer-den kriumphirt, weil man glaubender,gleichen gehörrten nur für den louen,und die Sonne d). Nach der Zeit, daman anficng toll zu thun, spannete manan stat der Pferde, Elephanten, Löwen,Hirsch«, und, wenn den Müntzen zu glau-ben. auch so gar Strause für dergleichenWägen e).
a) Ouid. de Art. lib. I. v. 214.
b) Id. /. c. Propere, lib. IIII. Eteg.v. 32. Ouid de Ponto lib.II Eleg.8.v. 4Q. Ereinsh. ad Ehr. lib. 1 . c.f.n. ö.
c) Serv ad Virg.Aen. lib.IIII. Vif43.Plin. Paneg. c. 22.
d) Li v.lib. V. cap.2}. Aur. Victor deVir. Ilhißr. c. 23.
e) Kipping. DijJ'. de Vi&or. §, 4.
ER A T l D 1 A, Erotidia, *f Erotia,waren ein Fest, welches man alle 5 Jahrdem Eroti, oder Lupidini, zu Ehren znThespiis, in Bceotien, mit allerhandKampf-Spielen begierig, damit erFrie-de zwischen den Eheleuten erhallen solle.
Meurf & Fafold. ap. Schoetgen./Af.
Eremit*, s. Anachorets.
ERGASTVLVM war ein Ortingemein unter der Erde mit kleinen en-gen Fenstern, sonderlich auf den Land-Güthern der Römer, worein man dieKnechte an ihren Ketten sperretc und z»allerhand sauern Arbeit anhielt, die sonstnicht gut thun wollen, oder auch beyTage ihre Arbeit gethan hatten, und deSNachts nicht davon lauffen jölrcn a).Sie waren so gut als feste Gefängnissed), und rechnete man wenigstens 15 Per-Mm ivnra