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Lamprid. Heliog. cap. 4. & ad eumSalmas. /. c.
Equus sellarius war LIN Pferd , aufdem einer ritt, welches sonst auch Grie.chisch ttrtrtf tpofiif, oder *eA« genanntwurde.
Salmas ad Lamprid. Heliog. c. 4.
Equus Traiani war eine ehrinneStatue des Traiani zu Pferde, welchemitten auf dessen Foro stund, und vonso sonderbarer Schönheit war, daß(lonüantius einsmahls zu dem Horrnis-da sagte, wie er sich auch dergleichenPferd wolte verfertigen lassen ; jedochauch zur Antwort bekam, er solte auchbesorget seyn, demselben erst einen gleich,mäßigen Stall, wie nehmlich das Fo-rum Traiani war, bauen zu lassen.
Ammian. ap. Nardin. lib. V. c.p.
Equi anei Tiridatis befanden sich INder Vll. Region der Stadt a), und wol.Ich einige die beyden Statuen der Pferde,so noch auf dem von ihnen so benanntenMonte Cavullo zu sehen, für sie anneh.mrn; allein da diese von Marmor, desTiridatis aber von Echte gewesen, kön.aien es besagte beyden nicht seyn. DemVermuthen nach sind deren 4 mit samtihrem Wagen gewesen, welche Nero demTiridati, Könige in Armenien, als erihn zu Rom besuchte, zu Ehren aufrich.ten» der Kayser Constans II aber, wieviel andere dergleichen Denckmahle,von Rom nach Constantinopel schaffenlassend), oder sie auch die Barbarenzerschlagen und das Echt davon mitweggenommen haben c).
a) Sex Ruf. <jy P, Victor Reg. VII.ap. Nardin. lib. IIII. c. 8.
b) Nardin. /. c. cap. jo. Donat, deV. R. lib. III. c.if.
c) Borrich. Ant. Fac. V. R. c. VIIII.
§.
Equi circenses waren Pferde, welchezum Wett-Rennen in den Eirois, abge.richtet und unterhalten wurden a). Eswar solches zum Theil gemeine Pferde,und stund ein Pfund Gold zur Strafedarauf, wer eins derselben für sich ge-brauchen wolte b) ; theils musten sievon den Provintzen mit geliefert werdenc)! theils aber unterhielten sie auchPri-vat-Personen d). Wenn selbige indes«
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ftn ihr Rennen vollbracht hatten (i c ßman sie etwas stehen, und sich verschmc.den, sodann aber besprenget- man siemit frischem Wasser, aus einem Geschir.re, so Naßtema hieß e), beste,ch sie auchMit Oele, um sie damit nicht nur glattund glantzend zu machen, sondern auchzu starckeN f ). Wenn fit aber au%,
dienet, wurden sie dennoch ausdcnKay.serlichen Magazinen, so lange sie nochlebeten, erhalten g).
a) Vitt.de R. R. lib. II. c. 7.
b) Üod. lib. II. tit.40. I.2.3.
c) Ascon. in Cic. ap. Pitisc. h.t.
d) Bulenger. deCirc. c.31. ap. eumil. c.
e) Festus in Nasiterna & ad eumScalig. /. c.
f) Homer. Iliad. s. V.28/.B ulenger./. c.
g) L.i. C. de Equis curul.
Equi cmsales waren so viel, als Post»Pferde, welche aber die P.ovintze» un-terhalten musten, und, ob man wohl sichmit der Zeit das Geld dafür geben ließ,und die Pferde selbst unterhalten wolte,'denoch wurde einstheils die^euteniitdemGelde übersetzt, anderntheils die Pferdenicht gehalten, wie sie sollen, daß daherdie Kayser wieder neue Verordnung thun,und solchen Mangeln abhelfen musten a),Sonst aber durfte man sie auch nicht mitPrügeln, wohl aber mit Spitz «Rüchenoder Peitschen antreiben, widrigenfallskunte ein promotus wieder degradirtund zurück gefetzt, ein Post - Bedienteraber auch gar ins Exsilium geschicktwerden b).
a) Honor. /. ,§. C. /. £0. C. deCuts publ.
b) L. 2. C. de Curs publ. Berger.Panciroll. ap. Pitisc. b. t.
Equi desultorii waren Pferde, derenein Soldat 2 beysanime hatte, und, wenner das eine müde geritten, ab und ausdas andere sprang.
Suet. Cas. C.3Q. Dempsier. ad Rosßlibr. V- cap. 24. Saimaf ad Vopifi.Carin. c.ig.
Equi funales waren die beyden äusser-sten Pferde lincker und rechter Handunter vieren, die, nach der alten Achneben einander vor einen Wagen ge«
spannten