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nem dergleichen Pferde des Domitianiwissen wollen, glaubet man, daß es ebendiese Statua gewesen c). Siewargantzübergüldet, und hatte unter dem einenFusse die Statuam des Rheins, weilDomitianus Deutschland wolle besiegethaben 6).
a) Sex. Ruf. £s P. Victor Reg. VIII.ap. Nardin. üb. V. c. /.
b) Stat. lib. I. Sylv. /.
c) Nardin. l.c. cap. 7.
d) Stat. I. c.
Equus aneus M. Aurelii Antonini ,wurde mit samt dieses Kaysers Statuadarauf auf dem MonteCeelio, bey demLaterano, gefunden, allein A. 1536 vondem Pabste Paullp III. auf das Capito-lium geschast, und auf dessen Hofe wie-der aufgerichtet, wo sie auch noch zu se.hen ist a). Sie wird als eins der son-derbarsten Kunst-Stücke der Alten mitangesehen, für welches ehedem dieVe-netianer so viel Xeclünen haben sollengeben wollen, als in des Pferdes Bauchgiengen b); wiewohl, da sie vormahlsübergüldet gewesen , davon ietzo nichtsmehr darauf zu sehen ist 0 ). Sonst solldieselbe ein Athenienser zu Rom gegos-sen, und sie anfangs in dem Pallastcdes besagten Kapsers gestanden ha-ben d),
a) Donat, de V. R. libr. IIU. cap. 9.Franzin. Rom. antic. fig. c.31.
b) Poelnicius P. II. Epifi. 29.
c) Donat l.c.
d) Miflbn. Itiner. Ital. Epiß.29.
Equus aneus Tiridatis , siehe Equi
senei.
Equus Casaris Dictatoris soll vorn 2Mmschen-Füsse an stat der Pferde-Füssegehabt haben, und die Statue davonvor den Tempel der Veneris Genitrkisgesetzt worden seyn a). Daß C-efar selbstdarauf mit vorgestellet und alles vonüberguldetem E> tzke gewesen, wollen ei«nige für sehr wahrscheinlich ansehen b);allein es sind auch, welche wollen, daßdas Pferd an sich der Bucephalus desAlexandri M. gewesen so C^Iippus ver-fertiget, Caesar aber aus Asien mit nachRom genommen und sich darauf setzenlassen c).
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a) Plin. II. N. libr. VIII. c. 42. Suet.Cas. c. 61.
b) Donat, de V. R. libr. II. cap. 2/.Marlian. Topogr. V. R. libr. III.cap. s.
c) Stat. lib. 1 . Sylv. /. Nardin. lib. V.cap. 9.
Equus Oflober war ein Pferd so jähr-lich im Octobri, dem Marti, auf demCampo Martio, geopfert wurde, undzwar muste es dag rechter Hand von ei-nem zwospannigen Wagen seyn, so imWettrennen den Preis erhalten halte,um dessen Kopf sich sodann die aus derSuburra und die von der Sacra via zer«reten, und wenn ihn jene bekamen, hef-teten sie ihn an der Regia , diese aberan dem Turri Mamilia an; wie dennauch der Schwantz davon mit solcherGeschwindigkeit in die Regiam gebrachtwurde, daß das Blut davon noch aufden brennenden Herd getröpfelt werdenkunte. Und glaubcte man, daß demMarti dergleichen Opfer angenehm sey,weil das Pferd ein kriegerisches Thierist ; andere aber, daß man sich damitan den Pferden rächen wollen, weil un-ter der Gestalt eines derselben Troiaeingenommen und zerstöret worden,wo die Römer ihren Ursprung herhatten.
kelius in October Equus; Struv.Antiqu. Rom. cap. VIIII. pag. 407.Alex. ab Alex. lib. III. c.jS. Nar-din. libr. VIII. C.6&/2. Borrich.de Ant. Fac. V. R. c. VI. §. j.
Equus publicus hieß das Pferd, wel-ches die Censores einem gaben, der alsein Eques mit in Krieg gehen feste a).Es hieß solches auch Equus militaris,und wurde auf gemeine Kosten ange-schafft, dem Equiti auch so viel Sold ge-geben, daß er dasselbe nebst einemKnechte davon unterhalten kunte b).
a) Liv. lib V. c. 7,
h) Sigon. de Ant. Iur. C. R. libr. II.cap. 3. & ad ernt Graev. p.m 843.item Praef. Thesauri Antiqu. Rom.:Tom. /.
Equus Sagmarius war fitl Pferd, audem man Lasten fortschaffte, ein Haltepferv, Saum-Roß,
Lamprid