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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1061-1062
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ren die von solchem Epimetro gar frey,feie Gold, an stat der Dinge in natur»,entrichteten ä).

a) L. 4. C. de Saar.

b) L. 9. & C. de Suscept.

c) L. 3. /4. & Jf. Cod. eod.

d) Caffiodor. Var. lib. II. Ep.jp. Bus»mann. de Völlig. c. 9.

EPINICIA waren ein Fest, welchesman nach erhaltenem Siege mit Opfern,Schmausen, Laichen und andern Lust-barkeiten begieng a). Es hiessen aberinsonderheit auch die Lieder also, welcheman auf einen Sieg verfertigte undsungb); dergleichen zuerst Apollo ge-than haben soll, da Iuppiter den Satur»num aus dem Reiche vertrieben, indemer bey dem Banquet der Götter in einemPurpur-Kleide mir einem Lorber auf demKopfe und seiner Cithar sich hören lassen,und gesamten Göttern eine besondereFreude verursachet haben soll c).

a) Meurs Grac. Per. & Fasold. deFeß. Grac. «p. richoetgen. b. t.

b) Scalig. Poei. Üb. II. c. 13. Adelt,ab Alex. lib. I. c. 22. <ss ad euntTiraquell. I. c.

c) Tibull lib. II. Eleg. f. v. 7. Voss.Inßitut. Orator, lib. III. c. 7. §. /2.

Epiphania , s. festum Epiphania;.

EPlPHENON,Gr. eVi$>»»**, und

EPIPHORON, Gr. eV»^« j*», wa-ren Würfe mit den Tessetis, die aberweiter auch nicht bekannt find, als daßfie quasi manum & bellum collusori in-ferentes gewesen seyn sollen.

Senfdeb de Alea Vet. c. VIIII. §. 16.

EPIRHEDIVM war eine Art ei-nes Wagens bey den Römern, und, soviel sich muthmaffen laßt, nur zu Lastenund langsamen Fuhren, mithin mit 4Rädern und Pferden bespannet, die aberingemein auch die schlechtesten mit seynmochten.

luuenal Sät VIII. v. 66. Scheffer. deRe vehic. lib. // c. 32.

EPISCOPI, Bischöfe, waren an-fangs mit den Presbyteris einerley a),wie fie denn auch alles thaten, was die-se thaten, indem sie predigten, tauffken,das H. Abendmahl reicheren. und wasdergleichen mehr warb). Da aber dennauch mehr, als ein Frcsbyter gy einem

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Orte war, und es unter ihnen gar leichtzu Trennungen kommen kunte, musteendlich einer seyn, der doch was mehr,als die anbei n zu sagen hatte, und sieinsonderheit zur Einigkeit anhalten Lun-te, welcher denn endlich insonderheit derBischof oder Episcopus hieß. Und eiltdergleichen Unterscheid hat sich schon imAnfange des andern Scculi hervor ge-than, da Ignarius und andere den nichtleicht mehr einen Presbyterum nennen,den fie einmahl einen Bischof titulirekhaben a). Indessen aber wurde dochauch solcher von der Gemeine oder deeKirche erwehlet ä); allein, da auch diegeistlichen Herren von der Ambitiorrnicht frey waren, erhuben sie sich iminecmehr, bis sie nun hin und wieder zumächtigen Fürsten und oftauchziemlichstrengen Herren sowohl anderer Geistli-chen, als auch ihrer anvertrauten Ge-meine geworden sind, anders als Chri-stus es sie gelehret hat e).

a) Act. XX, iy.^28. Tit. I, ,0. Hie»ron, adEuagr. Epift. 8s. Schurzfl.Antiqu. Eccl. Controv. X. §. 2.

b) lustin. Martyr Apolog. II. apud-Walch. ad Camp. Antiqu. Eccles.lib. I. c. 3. p. tot.

c) Schurzfl, /. c. §. 3.

d) Clemens Rom. Epist. adCor. §. 44 *Comp, Antiquit. Eccles. I. c. p.8*>.

e) Watth. XX, 23.26.

Episcopi waren auch weltliche Per-sonen, so über dieses oder jenes zuAusschern gesetzet waren. Also setzteitdie Aihenienser dergleichen in die ihneirgehörigen Städte, daselbst aufsolche Achtzu haben und das Recht zu ertheilen a).Bey den Römern waren dergleichen dieAufseher über Vietualien, welche zwMarckte in die Stadt gebracht wur-den b).

a) Suidas in E*-itrfco*- 0 j; Schot. Ari-stoph. ap. Schurzfl. Antiqu. Eccles.Controv. X. H. /.

b) L. 18. §. 7. ß. de muneribus ha*ncribtts.

EPISCOPlANl hiessen einigeGeistliche in der Griechischen Kirche»welche des Chaftophylacis Asse (Toreswaren, und die Deoreta des Bischofs5» veur-