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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
Entstehung
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1063-1064
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beurtheilten, auch i^r Votum bey des-sen Wahl mit hatten.

Pretii. Glojf. Gr. in Exi<r»«x/>»»«i.

EPISTATA, Gr. EVicar«, fijcttunter den Soldaten einer, der hinter demLochago stund, oder auch hinter demgantzen Locho, und, da dieser bald io,bald 16. bald 25 Mann war, mochte erotwan so viel, als bey uns ein Corporalbedenken.

Aelian Taft. c. 4. Arrian. Taft. c. p.Suidas in Zrirarn.

Episiata war auch einer unterden Prytanibus, welcher durchs Looß«rwehlet wurde, und die Schlüssel zudem Tempel, worinne dasgemeine Geldaufbehalten wurde, in Verwahrung hat-te. Er kuntc aber solches Amt nur ein-mahl verwalten, und wurde er aus den9 Proedris der 9 Tribuum erwehlet,welche das Regiment nicht hatten. Ermuste bey bemeldeter Verrichtung auchSorge tragen, daß im Gerichte allesnach den Gesetzen geschahe, und anbeynichts unterlassen wurde, was zum Un-terricht der Richter gehörete a). Wieaber dieser Praesident unter den Pryta-nibus war; also war es ein andrer Epi-unter den Proedris, und dirigirteanbey die Versammlungen des Volcksb). Es ist sonst dieses 'zwirn garein gemeines Wort, und kan icden Vor-steher einer Sache bedeuten, daher mandenn auch noch 'Enratrccs rui väXTai 7Wassers Aufseher c), 'znrdm tZ<V»«'' , Aufseher über Sie ge-

mein cn Gebäude u. d. g. mehr hakte d),

a) Suidas in 'zmri.m.

b) Sigon. de Rep. Athen, üb. II. c. 4.

c) Id. I. c. üb. 1111. c. 3.

d) Id. ibid.

EPISTEMONARCHA, Grase.

, war ein Titel, den manden Griechischen Kaysern gab, und siedamit Fürsten aller Wissenschaftennannte, quafi aiü ob sie Leute waren,die alles wüsten, wie elwan ehedem dieMoscowiter auch von ihren Czaarenglaubet«», da sie in schweren und unbe-kannten Dingen sagten: das weiß Gottund unser Eyaar.

Frefn. Glojf. Gr. in

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EPISTOLA, ein Brief, ist attxiteine allerdings alte Erfinbuna, eft m , mwohl nicht weiß, wem man sie znzuschrej.ben hat. D-ß auch/erüt-obereitsdcrgiu.chen an den Moscm geschrieben |abmsoll a) will man nicht glauben l>). ßgwird es auch den Jüden niemand zuge-stehen, daß hfua dergleichen z an dieCananitrr gesendet, ehe er sie mitKtie-ge angegriffen e), noch auch glaubm,daß Ellas dergleichen von Himmel her-ab an den König, loram, geschriebn!,wie einige wissen wollen d). 'ImminWie älter sie sind, ie weniger enthalten sehbige Eomplimenke. Der Schreibersitz.te seinen Nahmen gleich zu Anfange, da.mit man alsofort sehen kunre, von wemder Brief kam, dessen aber, an den ergerichtet war, gleich darzu, und zwarohne besondere Lob-Wörter ober Sites,z. E. nAacTty. Atewriai ; Cicero Pompeio.War doch einer etwa» eine Obrigkeitli-che Person, setzte er solches mit darzu,j. E. Cicero Imperator Pato, oder auchCicero Dolabetlce ConjuH. Iteni.' M. T.C. Imp. M. Ccelio Aedili Curuli. Warder andere ein naher Angehöriger, oderauch Domestique, fegte man auch wohl«ine Insinuation darzn, z E. Tutims ö*Cicero Tironi Hmnanijfmo jff Optimo ;wiewohl es auch an diese, wie an ande-re gute Freunde, ingemcin Mit demSuus gnug war, j.E. M. T. C. Terentiiejita. Dergleichen man so gar mit derZeit auch selbst an die Kanser nn'k bey-fügete, f. E. C. Plinius Secundus Vespa-jiam ßto S. e). Zu den Nahmen sitz-ten sodenn die Griechen, und unter ihnensonderlich Plato, noch ihr X m^\ g mdere , j. E. ApinmA« %cu^.

oder auch dafür zl rrfitrrn>, bene agere;oder auch zv ; oder, wie P^rba-goras und Archytas vyicumt, Jähere.Dergleichen Gruß Horatius artig gnugauch im Lateinischen ausgedruckt:

Celso gaudere, & bene rem gerereAlbinouano ,

Mußt rogata refer f);da sonst die Lateiner dafür ihr Salutem,oder auch Salutem, plurimam dicit, >e«.doch meisi nur Mit dem eintzeln Buchsta-ben S. oder S. P. O. mit beyfügten g).Den Anfang der Briefe »achten die La-teiner